{"id":100,"date":"2009-02-04T09:48:23","date_gmt":"2009-02-04T08:48:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darkover-con.de\/wordpress\/wordpress\/?page_id=100"},"modified":"2019-04-22T14:35:54","modified_gmt":"2019-04-22T13:35:54","slug":"november-con-2005","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=100","title":{"rendered":"2005 &#8211; Herbst"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plot zur November Con 2005<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein Markttag auf GreenScarp (im K\u00f6nigreich Asturias)<\/h4>\n\n\n\n<p>Werte Darkovaner!<br>H\u00f6ret, denn es ist nicht mehr lang bis zu unserer gro\u00dfen Zusammenkunft im sp\u00e4ten Herbst.<br>Aus dem Grund, damit Ihr Euch einstimmen k\u00f6nnt, auf das, was es da geben wird...<br>Hier vorab schon eine kleine Information \u00fcber den bevorstehenden Plot...<\/p>\n\n\n\n<p>*r\u00e4usper und Verk\u00fcndmodus an*<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Tage werden k\u00fcrzer in den Regionen des Tieflandes. W\u00e4hrend der Winter das Hochland und die Berge schon seit Monaten in seinem eisigen Griff hat, sind es doch noch recht milde Tage, die den sp\u00e4ten Herbst im K\u00f6nigreich Asturias ausmachen.<br>So soll nun auch dieser letzte Markt vor dem zu erwartenden eisigen Wintereinbruch die Menschen auf die kalte Jahreszeit einstimmen.<br>Viele Kaufleute, H\u00e4ndler, Handwerker und Fahrendes Volk werden sich im Dorf Asturias versammeln und die Bev\u00f6lkerung wird die Gelegenheit nutzen, um sich mit Waren einzudecken.<br>All das wei\u00df der Bote, der von der Burg herunter ins Dorf geritten kommt. Er soll den Markt verk\u00fcnden, auch wenn es noch gut einen Monat dauert bis dahin. Doch die Vorbereitungen f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Markt des Jahres brauchen Zeit und die Dorfbewohner, die sicher schon Ger\u00fcchte zu Ohren bekommen hatten, sollen sich nun eines gewiss werden:<br>Markt wird es geben in Asturias und ein jeder sei dazu eingeladen, seine Waren feilzubieten oder das zu kaufen, was er ben\u00f6tigt f\u00fcr die langen, kalten, dunklen Tage.<br>Der Bote r\u00e4uspert sich und als er an der Taverne zum Feurigen Firi vorbeikommt, beschlie\u00dft er, sich erst noch einmal die Kehle anzufeuchten. Laute Ansprachen auf dem Marktplatz brauchen eine gut ge\u00f6lte Stimme\u2026<br>Er \u00fcbergibt sein Pferd dem Stallburschen und sieht sich um.<br>Aye, denkt er. Ein guter Platz f\u00fcr einen Markt. Vielleicht keine gute Entscheidung, ihn dieses Jahr so sp\u00e4t zu veranstalten. Aber Hauptsache er findet \u00fcberhaupt statt, obwohl die Neuigkeiten aus dem Norden nichts Gutes verhei\u00dfen.<br>Vielleicht w\u00fcrde es ein h\u00e4rterer Winter werden als gedacht\u2026<br>Doch das w\u00fcrde sich erst noch zeigen und wenn die G\u00f6tter wohl gesonnen sind, wird alles \u00dcbel erst dann \u00fcber dem K\u00f6nigreich hereinbrechen, wenn der gr\u00f6\u00dfte Markt des Jahres schon lange vorbei ist\u2026<br>So nickt er, zufrieden mit dem Gedanken, b\u00fcckt sich und tritt in den Schankraum, der warm und hell beleuchtet jeden Besucher freundlich willkommen hei\u00dft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Willkommen sind:<br>- H\u00e4ndler, Kaufleute<br>- Handwerker<br>- Musiker, Barden, Erz\u00e4hler und sonstiges Fahrendes Volk<br>- Dorfbewohner<br>- Besucher<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn m\u00f6glich: kein Adelsvolk (wenn doch, bitte mit mir absprechen...)<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank und uns allen viel viel Spa\u00df!!<\/p>\n\n\n\n<p>Bredhya<br>ConDomna<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"> November Con 2005 - Bericht  <span style=\"color: #993300;\"><\/h3>\n\n\n\n<p>Hier findet ihr die Berichte der Cons, die damals im alten Kristallsaal gepostet wurden und zum Gl\u00fcck auch auf der Conpage festgehalten wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#yarid\">Yarids Geschichte<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#yorick\">Ein Markttag aus der Sicht eines Lederers!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#fionn\">Ein Tag im unbedeutenden Leben eines Friedensmannes<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#marciella\">Markttag in Lanister und wie Marciella ihn erlebt hat<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#jerome\">Aus der Sicht von Jerome Hastur von Carcosa, Lord Carcosa<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#busaya\">Die Con aus der Sicht von Busaya und Kortek<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#taverne\">\"Zum Feurigen Firi\"<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sledge\">Sledge Mac Hammer - oder der Tag des Schmieds<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"yarid\"><\/a>Yarids Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich kann immer noch nicht glauben, wie ich innerhalb so kurzer Zeit so hoch steigen und so tief fallen konnte. Leise seufzend nimmt Yarid einen weiteren Schluck aus der Flasche mit Zimt-Met und l\u00e4sst die freie Hand wieder \u00fcber den Hals von \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 wandern, verharrt kurz am Sternenstein und wiedersteht dann der Versuchung zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann lerne ich noch, mich nie wieder mit meiner Familie einzulassen. Vielleicht sogar, bevor es mich umbringt...<\/p>\n\n\n\n<p>Er schlie\u00dft die Augen und erinnert sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Abends wanderte ich innerhalb der Musik in der grauen Welt des Larans... und dann hat mein Onkel mich gerufen. Es g\u00e4be da \u2013wieder einmal- etwas, um das ich mich f\u00fcr die Familie k\u00fcmmern sollte. Nat\u00fcrlich solle es auch nicht zu meinem Schaden sein. Wenn ich es geschickt anginge, w\u00fcrde es nie jemand erfahren. Au\u00dfer Lord Hastur von Carcosa nat\u00fcrlich. Den ich vergiften sollte. Ich frage mich immer noch, warum in aller H\u00f6llen Namen ich dazu Ja gesagt habe. (ein weiterer Schluck aus der Flasche folgt vielen vorhergegangenen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte so eine gute Stellung. Hofmusikant bei Corran von Greenscarp! Was konnte ich eigentlich mehr wollen... Sieh es ein, Yarid, du hast dich bestechen lassen... selbst als Hofmusikant bei den Hasturs h\u00e4ttest du dir nie im Leben eine Metallfl\u00f6te leisten k\u00f6nnen... und als Gegenleistung daf\u00fcr ein vorget\u00e4uschter Mord? Dem das Opfer auch noch erst zustimmen soll?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich mir so ansehe, wie es ausgegangen ist, frage ich mich, auf welcher Seite Ardais eigentlich steht... gewonnen haben eindeutig die Stornbr\u00fcder. Ich bete nur f\u00fcr den Rest der Welt, dass sie vern\u00fcnftiger sind, als es den Anschein macht.<\/p>\n\n\n\n<p>(mit leisem Bedauern stellt er fest, dass der Met ausgetrunken ist. Die Flasche f\u00e4llt ein St\u00fcckchen zu Boden, kippt und rollt weg)<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei hatte der Tag so sch\u00f6n angefangen....<\/p>\n\n\n\n<p>Ich ging \u2013 erstaunlich fr\u00fch und gem\u00e4\u00df dem Wunsch meines Lords von Greenscarp \u2013 nach unten um mich mit der Markthalle anzufreunden, einen guten Platz f\u00fcr mich und \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 zu finden ... und f\u00fcr die neue Fl\u00f6te, die mir ein Bote vorgestern zusammen mit einem kleinen Gef\u00e4\u00df und genauen Instruktionen \u00fcberbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kam bis zur Jacostube, wo ich feststellen musste, dass es Geoffrey wohl noch nicht so weit geschafft hatte. Auch auf die Gefahr hin, ihn mit irgendeinem Jungen zu erwischen lie\u00df ich mir von der Bedienung der Jacostube einen weiteren Jaco geben und brachte ihn nach oben, mit der Erinnerung, dass Lord von Greenscarp wohl auch seinen Erz\u00e4hler erwarten d\u00fcrfte...<\/p>\n\n\n\n<p>Dann noch ein kurzer Besuch beim Barbier \u2013wenn ich schon von Miria daraufhingewiesen werde, dass er seinen Stand schon er\u00f6ffnet hatte, dann ist das ein eindeutiger Hinweis- und dann folgte ein kurzes Fr\u00fchst\u00fcck, dass die bezaubernde Miria mir ausgab, f\u00fcr das Versprechen ein wenig Werbung f\u00fcr ihre Jacostube zu machen. Ich bem\u00fchte mich redlich, aber nat\u00fcrlich kannte jeder im Ort die kleine Stube schon und die Trockenst\u00e4dter waren direkt nach mir hinein gekommen \u2013was f\u00fcr ein seltsames Paar sie doch waren... sie nicht allzu gro\u00df und wohl eher unauff\u00e4llig... wenn da nicht ihre Art gewesen w\u00e4re, wie sie mich angesehen hatte... als wenn, ja, als wenn sie auch nicht ganz menschlich w\u00e4re. Bei ihrem Begleiter lag dieser Verdacht sogar noch n\u00e4her... er roch nach nasser Katze und Geoffrey und ich waren uns einig, dass das um die Augen rum wohl kaum Schminke war. Daf\u00fcr hatten wir einfach schon zu viele geschminkte M\u00e4nner gesehen... egal, das hat sich im Verlauf des Tages ja gekl\u00e4rt! \u2013&nbsp; jedenfalls bezahlten mich diese beiden f\u00fcrstlich daf\u00fcr, dass ich Dom Corran auf ein kleines Gesch\u00e4ft in Sachen Edelsteinen hinweisen sollte. Und so etwas zu vermitteln konnte wohl kaum falsch sein. Ich lie\u00df mir einen Edelstein als Muster geben \u2013den ich dann auch noch behalten durfte, wenn ich die beiden als Gesch\u00e4ftspartner vermitteln konnte- und eilte damit zu meinem Lord, der gar nicht erst lange \u00fcberlegen musste, dass solche Steine sicher der Frau Gemahlin gut gefallen d\u00fcrften und mich deswegen ausrichten lie\u00df, die beiden Trockenst\u00e4dter sollten ruhig auf ihn zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesagt, getan und danach noch einmal mit Geoffrey gesprochen, der zwar meinte, dass der Stein wohl eher nicht aus einer Trockenst\u00e4dter-Mine stammen d\u00fcrfte, aber trotzdem um die 20 Sekal wert sein sollte...<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ja, es folgte eine unbeschwerte Zeit, in der ich einfach in der Markthalle sa\u00df und auf \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 spielte und die Aufmerksamkeit der Kr\u00e4uterfrau und einer jungen Witwe genoss. Die \u00c4rmste hat vor zwei Wochen ihren Mann an eine Tavernenschl\u00e4gerei verloren und muss sich nun allein um ihren Sohn k\u00fcmmern. Ich hoffe nur, dass sie es schafft, ohne dabei ihre Seele zu verkaufen. Und ich hoffe, dass die Vaterschaft des Kindes nur ein b\u00f6ses Ger\u00fccht ist... es hie\u00df, Jerome Hastur von Carcosa sei eigens deswegen auf dem kleinen Markt erschienen... nun, ich wei\u00df \u2013nur zu gut- dass das nicht der einzige Grund gewesen ist, aber seine Verhandlungen bez\u00fcglich des Krieges h\u00e4tte er auch nur auf der Greenscarp f\u00fchren k\u00f6nnen... daf\u00fcr h\u00e4tte er nicht unter das einfache Volk gemusst. Aber wenn der Junge ein Nedestro ist, dann m\u00f6gen ihm die G\u00f6tter gn\u00e4diger sein als mir gegen\u00fcber...<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Moment lang sucht Yarid nach der Met-Flasche, dann wird ihm bewusst, dass sie schon vor einiger Zeit leer wurde und seufzend l\u00e4sst er sich wieder zur\u00fccksinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich sollte ich mein Zeug packen und dann hier verschwinden. Drei Tage sind keine lange Zeit... und wenn schon! Dann endet es halt hier... ist ja nicht so, als wenn viele Menschen einen Streuner wie mich vermissen w\u00fcrden. Wenn ich mich nur nicht von Dom Corrans Gerede \u00fcber Ehre h\u00e4tte anstecken lassen... und \u00fcberhaupt! Was hast du dir dabei gedacht? Du h\u00e4ttest vollkommen ungeschoren aus der Sache rauskommen k\u00f6nnen. Stattdessen belastest du Lord Carcosa, die Ardais und dich selber... und alles nur, um einem Impuls zu folgen, dem Wunsch, deinem Leben einen vern\u00fcnftigeren Weg zu geben?<\/p>\n\n\n\n<p>Yarid, du musst wahnsinnig geworden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, so richtig klar wurde mir meine Rolle erst, als Lord Hastur von Carcosa die Markthalle betrat. Ich meine, es ist etwas vollkommen anderes, den Trockenst\u00e4dtern Informationen zu verkaufen, die sie gegen den Lord von Carcosa und zu den Storns hinbringen, aber es ist etwas anderes, den Mann, den ich vergiften sollte, erst artig von meinem Onkel zu gr\u00fc\u00dfen und sp\u00e4ter auf ihn zuzugehen und um einen Moment seiner Zeit zu bitten. Ich erinnere mich noch sehr genau an seinen erstaunten Blick.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, Yarid, was kann ich f\u00fcr dich tun?\u201c meinte er ... und ich sagte, dass ich gekommen w\u00e4re um einen Vorschlag meines Onkels zu unterbreiten. Einen Vorschlag, der euch die Unterst\u00fctzung der DiAsturien einbringen k\u00f6nnte. \u201eIch h\u00f6re\u201c sagte der Lord.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Onkel empfiehlt, einen Giftanschlag auszu\u00fcben und ihn den Stornbr\u00fcdern anzulasten, mein Lord\u201c sagte ich so ruhig wie ich konnte, innerlich war mir \u00fcbel. Ich kannte die Br\u00fcder nicht und nach allem was ich von ihnen gesehen habe, waren sie nicht minder arrogant als alle anderen Comyn auch. Das war allerdings auch der einzige Fehler, den ich auf anhieb an ihnen bemerkte. Kein guter Grund, sie an den Galgen zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hasturlord bemerkte meine Unruhe keineswegs. Gelangweilt sagte er: \u201eInteressant. Und wen schl\u00e4gst du als Opfer vor?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Erst als ich meinte: \u201eNun, Euch, mein Lord...\u201c schien er mich anzusehen, mich wirklich zu sehen. Wahrscheinlich suchte er nach Merkmahlen, die ihn an meinen Vater erinnern w\u00fcrden, ich wei\u00df es nicht. Mir wurde gesagt, Gift und Erpressungen w\u00e4ren beliebte Methoden meines Vaters gewesen, ja, er hatte sie bei meiner eigenen Mutter angewandt!<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOb das Gift denn sicher sei...\u201c wollte der Hastur wissen. Ich antwortete nur: \u201eVertraut ihr eurem Verwandten denn nicht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber musste er offensichtlich erst nachdenken. (oT: \u201ewelchen Verwandten meinst denn du?\u201c), kam aber doch zu dem Entschluss, dass es ein guter Plan sei. Wie denn das Gift wirke?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Lord, macht euch keine Sorgen. Es ist nur ein Schlafgift, dass mein Onkel mir zukommen lies...\u201c \u201eDann ist es gut. Und wie willst du den Verdacht auf die Storns lenken?\u201c \u201eDass, mein Lord, ist einfach. Ihre Zofe wird Euch den Becher reichen und man wird den Beh\u00e4lter in ihrer N\u00e4he finden. Verlasst euch darauf...\u201c Ich wollte nur noch weg. \u201eWenn Ihr mich dann entschuldigen wollt, vai Dom, dann k\u00fcmmere ich mich darum...\u201c Ich wartete sein Nicken kaum ab...<\/p>\n\n\n\n<p>Um mich aus den Erinnerungen zu rei\u00dfen stand ich auf, legte \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 vorsichtig auf mein Bett, richtete mich etwas pr\u00e4sentabler her und ging um mir mehr Met zu holen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das schien allerdings nicht die beste Idee gewesen zu sein, denn Met gibt es nur in der Taverne. Gerade rechtzeitig wich ich in die Schatten des Eingangs zur\u00fcck um nicht von Lord Corran gesehen zu werden, der, ein Kind im Arm, gerade eine kurze Rede hielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er versprach seinem Volk, dass dieses Kind, sein Sohn, gerade erst wenige Stunden alt, ihnen ein gro\u00dfartiger F\u00fchrer und ein Kriegsheld werden w\u00fcrde. Was f\u00fcr ein Verm\u00e4chtnis f\u00fcr den kleinen Knirps. Ihr G\u00f6tter, was hatte ich getan!<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich wollte ich nachdem was ich gerade gesehen und geh\u00f6rt hatte die Taverne schnellstens wieder verlassen, aber da sah ich zwischen den Tischen die liebliche Schankmaid Gwennis hin und her eilen. Ihr gegen\u00fcber werde ich mich auch noch rechtfertigen m\u00fcssen.... mit einem melancholischen L\u00e4cheln setzte ich mich tiefer in die Schatten und warte, dass es ruhiger wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Gwennis ist das einzige, was mir an diesem Tag passiert ist, was man wohl als angenehm bezeichnen kann... schon ziemlich fr\u00fch am Tag hatte mich die Kr\u00e4uterfrau darauf aufmerksam gemacht, dass sich eine der Schankmaiden wohl Hoffnungen mache, mich f\u00fcr einige Zeit gewinnen zu k\u00f6nnen. Mit diesen Worten noch im Ohr ging ich also das erste mal in die Taverne, nur um zuerst Minna zu treffen und dachte mir \u201eAvarra sei gn\u00e4dig, bitte nicht die...\u201c (sorry Saly!) Und dann kam die kleine, zierliche Gwennis aus der K\u00fcche, noch ein wenig zerstrubelt, als wenn sie etwas verschlafen h\u00e4tte, und l\u00e4chelte mich sch\u00fcchtern an. Ich zwinkerte ihr kurz zu, ging zum Zimmer der Trockenst\u00e4dter und verlie\u00df die Taverne \u2013leider- auch schon wieder. Ich habe sie erst wieder gesehen, als der Trubel am gr\u00f6\u00dften war;<\/p>\n\n\n\n<p>Geoffrey und ich nahmen den ersten Anlauf Richtung Mittagessen, nur um gleich wieder aus der Taverne zu stolpern, weil Lord von Carcosa just in dem Moment mit viel Dramatik \u201eVerrat\u201c hervor stie\u00df und dann durch das Gift gef\u00e4llt zu Boden st\u00fcrzte. Soweit ich informiert war h\u00e4tte das Gift viel sanfter wirken sollen und sofort machte ich mir Hoffnungen, doch nicht schuldig zu sein. Ganz offensichtlich hatte es noch jemand anderes auf den Hasturlord abgesehen! Die Trockenst\u00e4dter zum Beispiel... als ich das Geoff gegen\u00fcber erw\u00e4hnte ging er sofort zur\u00fcck, um sich das Gift anzuschauen. Was man nicht so alles \u00fcber seine Wandergef\u00e4hrten erf\u00e4hrt in solchen Momenten!<\/p>\n\n\n\n<p>Als er wieder nach drau\u00dfen kam rieb er seine Finger aneinander, als wenn sie noch klebrig w\u00e4ren und meinte, es w\u00e4re schon recht starker Tobak gewesen, seine Fingerspitzen seinen ganz taub. Schnell beugte er sich \u00fcber den Brunnen, um seine H\u00e4nde zu waschen... und erkl\u00e4rte mir dann, dass er es eher f\u00fcr ein pflanzliches Gift, z.B. einen hier heimischen Pilz hielt. Die Trockenst\u00e4dter hatten also nichts damit zu tun... und ich auch nicht!? Scheint, als wenn das Gift meines Onkels w\u00e4hrend der Reise an Wirksamkeit verloren h\u00e4tte?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir kehrten zur\u00fcck zur Taverne, Mittagessen, der zweite Versuch. Diesmal kamen wir kaum weiter als zur T\u00fcr, da trug man Lord Hastur an uns vorbei und da es den Anschein machte, dass der Schmied und der Gardist ihn kaum tragen konnten, fasste ich eben mit an. Zu dritt trugen wir ihn zur\u00fcck auf sein Zimmer und legten ihn aufs Bett. Schnell \u00fcberpr\u00fcfte ich seine Lebenszeichen und es schien als wenn er \u2013sehr lautstark- einfach nur schlafen w\u00fcrde... doch kein Pilz sondern das Adais\u2019sche Gift? Hatte ich mich in der Dosierung geirrt? Das konnte, durfte nicht sein! Nerv\u00f6s lie\u00df ich mich von Geoffrey wieder in die Taverne ziehen um doch noch eine Kleinigkeit zu essen zu bekommen...<\/p>\n\n\n\n<p>Von Gwennis sah ich leider nicht viel und ich bezweifle, dass sie mich \u00fcberhaupt gesehen hat. Minna war ja f\u00fcr unseren Tisch zust\u00e4ndig und es war immer noch recht voll in der Taverne.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber irgendwie habe ich mit dieser Wirtschaft kein Gl\u00fcck... gerade hatte Minna mir ein Bier ausgegeben, rennt der Wirt mit gez\u00fccktem Schwert nach drau\u00dfen, ich h\u00f6re Kampfl\u00e4rm aus Richtung der Markthalle \u2013 wo \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 lag! Bier und Essen vergessen laufe ich los, nehme meine Harfe und stolpere \u00fcber den ersten Verletzen, einen jungen Stabk\u00e4mpfer, den ich in Domna Fiannas Gefolge gesehen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne dar\u00fcber nachzudenken taste ich nach seinem Hals, \u00fcberpr\u00fcfe, ob noch nicht alles Blut aus ihm herausgelaufen ist... Gut, irgendwer hatte einen provisorischen Verband angebracht... bei einer Halswunde! Mit seinem Blut noch an den H\u00e4nden beginne ich zu spielen, bitte meine Liebste um ihre Hilfe... sie antwortet sofort, gibt mir Worte ein. Al\u00e2yra und ich singen gemeinsam und die Blutung versiegt, die Wunde w\u00e4chst zusammen... und auch als ich l\u00e4ngst verstummt war, h\u00f6rte ich noch ihre geliebte Stimme in mir fortklingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis mich jemand an der Schulter r\u00fcttelt: \u201eBarde, ihr m\u00fcsst meine Frau heilen!\u201c der Lederer schaut mich mit einer absurden Mischung von Ehrfurcht und Hoffnung und Angst an. \u201eBitte, sie ist an irgendeinem Chierizauber...\u201c, hier unterbreche ich ihn mit leiser Stimme, \u201eDas hier war ein Chierizauber, Mann. Bring mich zu ihr...\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Yorrick Mac Amos f\u00fchrt mich am Zimmer des Hasturs vorbei und \u00f6ffnet eine T\u00fcr. Darin liegt seine Frau und ich kann nur denken, so sollte mein Gift gewirkt haben. Friedlich schlafend liegt sie da... aber warum? Was hatte Yorrick vorhin geplappert? In seiner Panik war er schwer zu verstehen gewesen... und auch mir f\u00e4llt es schwer, klar zu denken, teile ich doch gerade meinen Geist mit Al\u00e2yra, die nicht verstummen mag, nun, nachdem ich es endlich gewagt hatte, die Verbindung durch den Sternstein der Harfe einzugehen. Ich vertr\u00f6ste sie, nachher, preciosa, nachher... erst m\u00fcssen wir Beria erwecken. Beria, die auch noch ein Opfer meines Onkels geworden ist. Al\u00e2yra ist verwirrt, l\u00e4sst sich aber auf \u201esp\u00e4ter\u201c ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beginnen mit unserem Lied, meine Finger fliegen \u00fcber die Seite, meine Lippen formen Worte, die f\u00fcr mich selber belanglos geworden sind. Gerade als ich merke, wie meine Stimme von der ungewohnten Anstrengung bricht, beginnt sie, sich zu regen, scheint zu erwachen. Meine Stimme versagt, aber unsere Geister formen die Worte weiter, immer weiter, bis sie ihre Augen aufschl\u00e4gt... erschlagen lasse ich mich zur\u00fccksinken und f\u00fchle mich von meiner Liebsten aufgefangen. Meiner Liebsten, die mich verlassen hat. Mit einem Ruck rei\u00dfe ich mich wieder in die reale Welt zur\u00fcck, nur um zu bemerken, dass Yorick mit immer noch besorgtem Gesicht neben mir kniet, irgendwas von einer Blume des Herzens und einer Belohnung f\u00fcr mich erz\u00e4hlt... vage sch\u00fcttele ich den Kopf, lehne ab. Ich wollte nur noch allein sein, allein mit ihrer Stimme in meinem Herzen. Wenn es denn das einzige ist, was ich von ihr haben konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten Stunden waren seltsam. Ich ging mit Al\u00e2yra fort, spielte auf ihrer Harfe und redete mit ihr, sch\u00fcttete mein Herz aus, in was f\u00fcr \u00c4rger ich mich hatte bringen lassen. Sie war entsetzt. Sie versuchte zu verstehen, warum ich mich f\u00fcr eine Familie, die mir nur \u00c4rger gebracht hatte, in solche Gefahr begeben hatte, egal, was der Onkel mir als Bestechung versprochen hatte. Sie verstand nicht. Und als sie mit mir fertig war, verstand ich selber nicht mehr. Am liebsten w\u00e4re ich von der n\u00e4chsten Bergkuppe gesprungen. Als sie diese Regung wahrnahm wurde sie sanfter, versprach mir, dass es sicher eine L\u00f6sung geben w\u00fcrde. Ich sollte es mit mehr Ehrlichkeit versuchen. Wenn Corran so gerecht w\u00e4re, wie ich es ihr erz\u00e4hlt hatte, w\u00fcrde er mir sicher eine Chance geben. Ich k\u00f6nnte dann bei ihm bleiben und mein Onkel h\u00e4tte keinen Zugriff mehr... wir einigten uns darauf, dass ich es einfach versuchen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit etwas leichterem Gewissen ging ich wieder in die Taverne, um zu schauen, ob mein Bier noch da w\u00e4re. Zumindest in diesem Punkt hatte ich Gl\u00fcck. Es stand immer noch da, inzwischen etwas schal, aber unangetastet. Ich setzte mich zu einigen M\u00e4nnern an den Tisch, die auch bereit waren einen stummen Barden an ihrem Tisch zu haben und lauschte einiger Zeit ihren Gespr\u00e4chen. Bis sie anfingen, ihren rauen Spa\u00df mit Gwennis zu treiben. Die Arme wusste gar nicht so recht, wie sie sich der Aufmerksamkeit erwehren sollte und so begann ich, spa\u00dfeshalber, um sie zu werben, stumm, nur mit Blicken, eine sichere Alternative zu den Grobianen zu versprechen...<\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel wurde von der Ankunft einer Hebamme unterbrochen, die sich anbot, meine Stimme wieder herzustellen. Ich machte mir wenig Hoffnung, dass sie die Heilung beschleunigen konnte, aber Gwennis war von der Idee begeistert. Bis die Hebamme begann, ihr B\u00fcchlein zu konsultieren...<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAn Kopfschmerzen leidet ihr nicht, oder? Auch keine Bl\u00e4hungen, Schwangerschaft sicher auch nicht...\u201c das war doch die H\u00f6he! Was dachte sie sich eigentlich! Doch in dem Moment schien sie sich f\u00fcr ein Kraut entschieden zu haben, dass sie mir auch prompt unter die Nase hielt. Ich atmete ein, was ein Fehler war! Ich begann zu niesen, wollte sie anfahren, ob sie denn verr\u00fcckt sei... zum Gl\u00fcck \u00fcbernahm Gwennis das f\u00fcr mich, die sich herrlich ereiferte. Sie konnte schon richtig s\u00fc\u00df sein... ein wenig entgeistert schlug die Hebamme vor, man k\u00f6nne es ja auch mit \u00e4therischen \u00d6len in der Therme versuchen. Das klang doch mal nach einem Vorschlag, der zwar ebenso wenig erfolgversprechend, aber zumindest interessant war.<\/p>\n\n\n\n<p>Zumal sich Gwennis nach einem einladenden Blick meinerseits einfach mitziehen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Es h\u00e4tte so sch\u00f6n werden k\u00f6nnen! Aber gerade aus der Taverne heraus, kommt Yorrick in Begleitung des Friedensmanns und der Schwertschwester mit dem fleckigen Haaren auf mich zu. \u201eYarid, komm mit...\u201c seufzend schaue ich Gwennis in die Augen, die sich gleich beim Lederer erkundigt weswegen denn.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFionn hat sich bereit erkl\u00e4rt, dem Harfner seine Stimme zur\u00fcckzubringen...\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Also zogen wir uns auf den Dachboden des G\u00e4stehauses zur\u00fcck, in der Hoffnung, dort ungest\u00f6rt zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Fionn griff nach dem kleinen Beutel, den er um den Hals trug, bat die Schwertschwester, ihn zu \u00fcberwachen ... und blickte entgeistert auf, als ich begann auf \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWillst du etwa w\u00e4hrenddessen spielen?!?\u201c L\u00e4chelnd nickte ich, er meinte \u201eokeey\u201c und begann, sich meinem Geist zu n\u00e4hern. Nicht nur er hat sich abschirmen lassen. Ich bat meine Liebste darum, \u00fcber diese Larangeschichte zu wachen \u2013 ich hatte wenig Interesse daran, dass mein Onkel auf uns aufmerksam wurde! Fionn war, um es direkt zu sagen, \u00fcberrumpelt von ihren Vorsichtsma\u00dfnahmen... es muss f\u00fcr ihn gewesen sein, als wenn ein Tauber pl\u00f6tzlicher einen zweistimmigen Gesang h\u00f6rt und das in seinem Kopf... und meine Liebste hat einen wirklich klaren durchdringenden Sopran.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einigen Versuchen \u2013 und einem sehr unangenehmen Zwischenfall, als der unvorsichtige Fionn meine Harfe anfasste, um meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Ich war in der Musik verloren gewesen \u2013 schafften wir es endlich zu reden und einigten uns darauf, dass es helfen k\u00f6nnte, einen Kr\u00e4utertee in der Wirksamkeit zu steigern. Schlie\u00dflich hatte mir die Kr\u00e4uterfrau auf dem Markt schon einen Tee angeboten, der zumindest sehr gut f\u00fcr den Hals sein sollte. Als ich ihn in der Taverne trinken wollte, bin ich andauernd unterbrochen worden. Also schickten wir Gwennis los, meine angefangene Tasse und die Kr\u00e4uterfrau zu finden, die Fionn dann mittels \u201eeinfacher\u201c Matrixarbeit verst\u00e4rkte. Darauf verstand er sich dann auch... binnen weniger Minuten konnte ich wieder gefl\u00fcstert reden, und nachdem der Wirt \u2013der zwischenzeitlich nach oben gekommen war, in Begleitung einer fast leeren Flasche Firri- mit seiner Geschichte fertig war, dass die Stornbr\u00fcder den Hastur entf\u00fchrt hatten (etwas, dass ich tats\u00e4chlich nicht mitbekommen hatte ... nur die Nebenwirkungen davon, und danach war ich \u201eLost in Music\u201c *g*) konnte ich wieder halbwegs normal zu reden und fragte aufgebracht, warum denn alle ihre Zeit mit mir verschwenden, wenn es den Hastur zu befreien g\u00e4be!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bem\u00fchten uns redlich, den Wirt wieder kampfbereit zu machen, schlie\u00dflich war er ja mal Kopfgeldj\u00e4ger gewesen und damit unser gr\u00f6\u00dfter K\u00e4mpfer vor Ort, und versammelten derweil einige andere, die noch in der Lage waren zu helfen. Es stellte sich heraus, dass wir einen halbausgebildeten MacAran hier hatten, also gingen wir nach drau\u00dfen und lie\u00dfen einen Vogel fliegen... mit dem Effekt, dass ich den Jungen schlagen musste, um ihn zur\u00fcck in die Wirklichkeit zu holen! F\u00e4ngt der einfach an, mit den Armen zu wedeln um mitzufliegen...<\/p>\n\n\n\n<p>Beim zweiten Anlauf war das Ergebnis besser, wenn auch \u2013 f\u00fcr ihn - recht \u00fcberw\u00e4ltigend... zuerst meinte der Junge, er h\u00e4tte nichts herausfinden k\u00f6nnen und als wir dann wieder in Ruhe in der Jakostube sa\u00dfen kamen ihm sinnvolle Erinnerungen; gerade als die Schwertschwester anbot, sie k\u00f6nne sich in einen Wolf verwandeln, denn sie sei ja eine Leynier, meinte er, er wei\u00df, wo das Lager ist, er hat es gesehen... ein kleines Feuer im Wald, einige Schlafrollen und drei Pferde! Das klang doch nach unseren Verd\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was folgte ist fast eine eigene Geschichte wert und vielleicht schreibe ich tats\u00e4chlich noch ein Lied dar\u00fcber... aber ob das der Schwertschwester so gut gefallen wird... na ja. Der kleine MacAran folgte dem Wolf, wir folgten dem Jungen \u2013und ohne dass ich davon wusste, folgte uns etwas sp\u00e4ter Dom Corran-&nbsp; und dank der schnelle Pferde der diAsturien kamen wir trotz der Dunkelheit gut voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fanden die Storns und ich fand ihr Katzenwesen... noch nie war ich froher \u00fcber meine Gewandtheit, verhinderte sie doch, dass ich mich von meinem Kopf trennen musste; Im Nachhinein ist es lustig: ich \u00e4rgerte mich noch \u00fcber meine wei\u00dfen Str\u00fcmpfe, die bei Hof immer so gut aussahen... und die auch jetzt herrlich leuchteten! Ich musste ein gutes Ziel abgegeben haben, denn kaum war mir dieser Gedanke gekommen, da sprang mich die Katze an. Wir tauschten ein paar Schl\u00e4ge aus, landeten am Boden und blockierten unsere Waffen gegenseitig. Ich spielte auf Risiko, stie\u00df meinen Ellbogen zwischen seine Beine und versuchte eine geschicktere Position zu beziehen \u2013 nur um wieder mit seinen Messern an meinem Hals und meinem Schwertgriff zwischen den Messern und meiner Klinge an seinem Hals zu enden... (oT: es war einfach klasse! Zwei Deadlocks hintereinander... mehr als ich mir gegen Mii je erhofft hatte!)<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verharrten so f\u00fcr eine Ewigkeit, bis der Stornnedestro sagte, wir sollten die Katze freigeben oder er schneide dem Hastur die Kehle durch. Mit einem nerv\u00f6sem Lachen gab ich zur\u00fcck, ich k\u00f6nne die Katze nicht loslassen, denn sobald mein Schwert seinen Hals verl\u00e4sst, schneidet er mir die Kehle durch! Das M\u00e4dchen gab darauf hin irgendein Gefauche von sich, die Katze fauchte zur\u00fcck und mir wurde versichert, dass ich mich jetzt zur\u00fcckziehen k\u00f6nnte \u2013 und es auch tun sollte. Mit einem flauen Gef\u00fchl gehorchte ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste, woran ich mich erinnere ist eine donnernde Stimme, die laut \u201eStorn!\u201c br\u00fcllt. Eindeutig, dass war doch Dom Corran! Was machte er hier!? Neugierig ging ich wieder n\u00e4her, stellte mich hinter den Friedensmann und glaubte meinen Ohren nicht. \u201eIhr habt meinen Marktfrieden gebrochen,\u201c donnerte er, \u201eund einen meiner G\u00e4ste entf\u00fchrt! Gebt ihn frei und ihr sollt bekommen, was ihr wollt!\u201c die Antwort entging mir, da ich auf einmal alle H\u00e4nde voll Friedensmann hatte, der vor sich hin schimpfte \u201eCorran! Hast du denn deinen Verstand verloren! Tu das nicht...\u201c w\u00e4hrend er sich auf seinen Lord st\u00fcrzen wollte. Es brauchte drei M\u00e4nner, um ihn festzuhalten und es brauchte einige Momente, bevor ich \u2013 und anscheinend auch die Storns, wenn ihr Z\u00f6gern irgendetwas zu bedeuten hatte \u2013 verstand, weswegen sich Fionn so aufregte. Zandru, was hatte ich da getan? DiAsturien hatte sich gerade verpflichtet, alle Truppen, seine Loyalit\u00e4t und Corran von Greenscarps volles Laran, \u00fcber das es so viele Ger\u00fcchte gibt, von dem es hei\u00dft, es k\u00f6nne eines Mannes D\u00e4monen hervorrufen und ihn vor Angst sterben lassen, all das... das hatte Corran gerade in den Dienst Aldarans gestellt, in die Befehlsgewalt einer Frau gegeben, von der es hei\u00dft, sie m\u00fcsse mit Sharra und den Katzenwesen paktieren um ihre Truppen zu befehlen. Ich hatte das Grauen perfekt gemacht! Warum hat die Katze mich nicht gek\u00f6pft?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem Ruck kam ich in der Wirklichkeit der Taverne wieder zu mir. Ich hatte eindeutig genug getrunken um mich so sehr in meinen Erinnerungen zu verlieren. Jetzt bleibt nur noch eins... Gwennis vom Ende des Tages erz\u00e4hlen, davon wie ich es geschafft habe, Corrans Gewissen zu retten und mich selbst zu verdammen. Sie zu warnen, dass sie mich besser schnell vergisst... w\u00e4hrend ich darauf warte, dass sie zur Ruhe kommt, nicht mehr zwischen den Tischen hin und her eilt erinnere ich mich...<\/p>\n\n\n\n<p>Wir legten den schlafenden Hastur in die Jacostube und ich eilte nach oben um \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 zu holen. Einmal musste ich sie heute noch st\u00f6ren, dass wusste und erwartete sie. Mir graute es davor, vor allem, was jetzt kommen musste. Mein Lord Corran stand vor mir und nickte mir aufmunternd zu. Mir wurde noch \u00fcbler, als in dem Moment, wo ich Jerome meinen Auftrag erl\u00e4uterte. Ich begann zu spielen, versuchte mich auf Al\u00e2yra einzustimmen, die meine Verwirrung und das Unwohlsein bemerken musste. Ich begann, ihre Worte zu singen, vergriff mich in der Tonlage, sang weiter (erste schwarze Kugel), sammelte mich, verspielte mich (blaue Kugel), wurde komplett aus meiner Trance gerissen, als Hastur laut \u201eVerrat\u201c schrie und wieder einschlief...<\/p>\n\n\n\n<p>Ich atmete tief durch und begann ein drittes Mal \u2013 diesmal konnte ich meine Konzentration halten, w\u00e4hrend wir sangen. Endlich gelang es, dass f\u00fchlte ich ... und als Al\u00e2yra und ich endlich als eins arbeiteten, sah sie, was ich in den letzten Stunden erlebte, sie schrie in mir auf, zog sich zur\u00fcck, ich vollendete den Zauber alleine und Hastur griff die Schreie in meinem Inneren auf... (BUNTE Kugel)<br>Jerome tobte, Fionn hielt ihn irgendwie fest, bis er sich soweit beruhigt hatte, dass er die Umgebung wieder war nahm. Corran ging auf ihn ein: \u201eMein Lord, es freut und schmerzt mich, dass ihr wieder unter uns seid...\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWarum?\u201c wollte Jerome wissen.<br>\u201cIhr habt uns als Freund verlassen und erwacht nun, um gegen uns in den Krieg zu ziehen...\u201c Corran holte kurz Luft, \u201eUm Euch frei zu kaufen, haben wir uns Aldaran angeschlossen.\u201c<br>\u201cIhr habt was getan? Seid ihr verr\u00fcckt?!?\u201c Jetzt war es an Hastur, zu schreien. Aufwallender Zorn erf\u00fcllte alles und mich erf\u00fcllte Schmerz und Trauer und Wut. W\u00e4hrend die Comyn sich anschrieen \u2013 Corrans Temperament war noch nie sanft gewesen und es brauchte nicht viel, bis er Hastur im gleichen Ton antwortete \u2013 focht ich in mir auch einem Kampf, stumm und mit dem schmerzlichen Wissen, dass ich Al\u00e2yra f\u00fcr immer verloren h\u00e4tte, wenn ich den Mut jetzt nicht f\u00e4nde. Gerade h\u00f6rte ich noch Jerome schreien \u201eschei\u00df doch auf die Ehre\u201c da stand ich auf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Lord, verzeiht mir.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beide drehten sich zu mir um. Stille traf mich wie ein Schlag ins Gesicht als ich meine Harfe nahm und mich mit ihr vor Corran niederkniete.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eurteilt nicht falsch \u00fcber eure neuen Verb\u00fcndeten, mein Lord. Nicht sie vergifteten euren Gast. Das war ich.\u201c Panisch schluckte ich nach Luft, versuchte um den Knoten in meinem Hals herum zu sprechen. \u201eIch handelte auf Befehl meines Onkels, mein Lord. Er hie\u00df mich, Jerome Hastur einzuweihen und den Anschlag den Storns unterzuschieben, um Eure Unterst\u00fctzung gegen Aldaran zu sichern.\u201c Ein kurzes Stocken, bevor ich weitersprechen konnte. \u201eAber, mein Lord, ich bin kein Giftm\u00f6rder, ich habe es falsch dosiert. Es ist alles schief gegangen und es tut mir so leid...\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ich senke den Kopf, den ich vorher bem\u00fcht aufrecht gehalten hatte. Inzwischen rang ich mit den Tr\u00e4nen ... dass mussten die Comyn nicht sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Corrans Frage, ob das wahr w\u00e4re antwortete Jerome aufgebracht mit ja, die beiden tauschten noch Worte aus, die derma\u00dfen mit Hass getr\u00e4nkt waren, dass sie mich schmerzten.<\/p>\n\n\n\n<p>Corran verbannte Jerome aus seinen Augen mit den Worten, er solle sich ruhig zum Krieg r\u00fcsten, gegen die gerechte Sache w\u00fcrde er nicht bestehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein trauriges L\u00e4cheln stahl sich auf meine Lippen. Zumindest das hatte ich richten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eYarid\u201c meinte Corran dann, mit einer Stimme die h\u00e4rter klang als Stahl, \u201eich verbanne dich aus DiAsturien.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie mein Lord befiehlt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch gebe dir drei Tage, mein Land zu verlassen, danach sollst du als vogelfrei bekannt sein, kein Mann und keine Frau darf dir Nahrung oder Obdach gew\u00e4hren, niemand deinen Weisen lauschen. Solltest du dich jemals wieder nach DiAsturien wagen, so darf dich jedermann erschlagen ohne daf\u00fcr gestraft zu werden. Hast du verstanden?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, mein Lord\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hoffe es f\u00fcr dich. Ansonsten w\u00e4re es das Ende eines zugegebenerma\u00dfen begabten Musikers. Und nun geh mir aus den Augen...\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cJa, mein Lord\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>und ich hebe mein tr\u00e4nennasses Gesicht um den Mann ein letztes Mal anzusehen, den ich so sehr verraten hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich nahm \u201aAl\u00e2yras Gabe\u2019 auf und ging, um mich zu betrinken und um zu vergessen. Stattdessen erinnerte ich mich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"yorick\"><\/a>Ein Markttag aus der Sicht eines Lederers!<\/h3>\n\n\n\n<p>Dank Rhodri war die Nacht viel zu kurz, denn ich sa\u00df bis in die fr\u00fchen Morgenstunden noch an einem Schwertgeh\u00e4nge, welches man am letzten Markt in Lenister an meinem Stand abholen wollte.<br>Nach dieser also viel zu kurzen Nacht machten Beria und meine Wenigkeit uns auf den Weg in die Taverne, um vor dem gro\u00dfen Gedr\u00e4nge wenigstens noch ordentlich zu fr\u00fchst\u00fccken.<br>Und was soll ich sagen.... ich sollte noch nicht mal einen Jako bekommen - zumindest nicht in der Taverne.<br>Ich war deprimiert (so zumindest stand das auf meinem Zettel *G*)!<br>Irgendwie hat es meine Frau dann geschafft mich in die Jako-Stube zu bringen und dort bekam ich dann endlich das ersehnte Hei\u00dfgetr\u00e4nk (h\u00e4tte ich nicht Lederer gelernt sondern Wahrsager, dann h\u00e4tte ich aus dem Satz lesen k\u00f6nnen, was mir der Tag noch so alles einbringt<br>und h\u00e4tte mich prompt wieder in mein Bett verzogen!!!)!!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stand war dank Beria schnell aufgebaut und ich machte mich an die Arbeit, die dank des kurzfristigen Auftrages von Rhodri liegen geblieben war. &nbsp;Der Markt begann recht z\u00e4h, denn nur die hart gesottenen Markth\u00e4ndler, der Lord und sein Gefolge und ein Bettler waren bereits so fr\u00fch auf den Beinen wie wir, die Mac Amos!<br>Als dann sp\u00e4ter doch so langsam die Bev\u00f6lkerung aus den Betten kroch (und ich auch noch auf meine Cousine aufpassen musste, die wirklich allein \u00fcber den Markt stolzieren wollte) durften wir uns dann an einer Er\u00f6ffnungsrede unseres Lords erfreuen!<br>L\u00e4chelnd aber immer noch m\u00fcde wollte ich wieder meinem Tagwerk nachgehen....weit gefehlt!<\/p>\n\n\n\n<p>Fionn nahm mich beiseite und erkl\u00e4rte mir, ich sollte mich \"Pferdwendend\" auf den Weg nach Green Scarp machen - meine Hilfe w\u00fcrde dort ben\u00f6tigt, denn meine gelieferten S\u00e4ttel w\u00fcrden angeblich Schwierigkeiten bereiten (was ja schon mal gar nicht sein kann, denn was ein Mac Amos anfertigt, das macht keine Schwierigkeiten!!!).<br>Ich gab also meiner Gattin Bescheid, erkl\u00e4rte meiner Cousine noch die ein oder andere Regel (welche sie nicht eingehalten hattte) und machte mich also auf den Weg nach Green Scarp!<\/p>\n\n\n\n<p>(das, was inzwischen auf dem Markt geschehen war, kommt sp\u00e4ter aus einer anderen Sicht *G*)<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ich es vorausgesehen hatte, war mein Weg nach Green Scarp mehr als umsonst.<br>Die ganze Burg war ein wenig durch den Wind - denn dort bekam man ein Kind. Ihr wundert Euch? *l\u00e4chel*<br>Selbstverst\u00e4ndlich lag ausschie\u00dflich die holde Gattin meines Lords in den Wehen, aber es erweckte dennoch den Anschein, als ob die halbe Belegschaft mit in der Niederkunft lag!<br>Ein einziges Durcheinander!<br>Ich ritt also wieder zur\u00fcck nach Lanister um mich wieder meiner Arbeit auf dem Markt zu widmen.<br>Sollte ich wirklich daran gedacht haben, endlich ein wenig zur Ruhe zu kommen, so war auch hier der Wunsch der Vater des Gedanken.<br>Als ich ankam und meinem Unmut gerade Luft machen wollte, lag meine Gattin ohnm\u00e4chtig am Boden neben dem Brunnen und alles was man mir dazu erz\u00e4hlen konnte, war, dass irgend ein Hastur-Lord ebenfalls schlafend in irgendeinem Zimmer im Dorf lag.<br>Mir war in diesem Augenblick der Hastur so egal wie....(nein, man sollte nicht \u00fcber Hasturlords schimpfen *G* - ich zumindest nicht)! Ich wollte, dass meiner Frau geholfen wird.<br>Doch weder Kr\u00e4uterfrau (Spielleitung: \"Klappt nicht!\") noch kaltes Wasser (Spielleitung: \"Klappt auch nicht!\") noch meine zarten Worte (Spielleitung: \"Nein, das auch nicht!\") konnten Beria aus ihrem Schlaf erwecken. Ich sorgte also daf\u00fcr, dass man auch Beria in eines der Zimmer brachte (nein, nicht in das des Hasturlods, auch wenns zwischenzeitlich den Anschein erweckte *GGG*) und schloss meinen Stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Da stand ich nun, ich deprimierter (ich hatte meinen Zettel nicht vergessen *G*)<br>Tor und wusste weder ein noch aus!<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfe (schreib ich wirklich Hilfe??) nahte in der Gestalt einer Schwertfrau.<br>St\u00f6hnend nahm ich auch dies noch in Kauf.<br>Sie dr\u00fcckte mir irgendein Schriftst\u00fcck in die Hand, auf dem ein Gebr\u00e4u beschrieben stand, welches angeblich meiner Frau wieder auf die Beine helfen sollte und erkl\u00e4rte dann, dass der Erz\u00e4hler des Marktes angeblich auch noch irgendwas dazu zu sagen h\u00e4tte!<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffnung gesch\u00f6pft packte ich das Pergament in meinen G\u00fcrtel und machte mich auf den Weg in die Taverne (um erst mal ein Bier zu trinken nach der Aufregung - wie kann man mich denn mit einem Stand und drei Kindern alleine lassen????).<br>Den Erz\u00e4hler fand ich sofort, aber das was mir der Mann erz\u00e4hlte - eindeutig ein Ombredin, was die Sache f\u00fcr mich nicht leichter machte - half mir vorerst auch nicht weiter.<br>Irgendetwas von Chieriges\u00e4ngen bei Dunkelheit.....ich hie\u00df ihn die Geschichte zu unterbrechen, denn bis in die Dunkelheit wollte ich nun wirklich nicht warten!!<br>Dann erkl\u00e4rte er mir, dass nur die Blume des Herzens meiner geliebten Frau sie aus dem Schlafe wach k\u00fcssen w\u00fcrde. Ich strahlte den Mann an (nicht ZU sehr, denn er war ein Ombredin und.....) und machte mich wieder auf den Weg zu meiner Gattin!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich fand sie noch immer in diesem Zimmer liegend, s\u00fc\u00df schlafend (den G\u00f6ttern sei Dank, sie war noch da!!). &nbsp;So legte ich also meinen Hut ab (die SL war auch mit im Zimmer - so ganz ohne eigentlich dabei zu sein *G*), nahm z\u00e4rtlich Berias Hand und blickte warm l\u00e4chelnd in ihr liebliches Gesicht.<br>\"Beria...\", fl\u00fcsterte ich leise (meine G\u00fcte, ich war soooo theatralisch wie nie zuvor!).<br>\"Wenn ich also die Blume Deines Herzens sein sollte, .....\", mir blieben fast die Worte weg (und die SL grinste sich einen ab *GG*).<br>\"...so erwache nun!\"<br>Mit diesen lieblichen Worten beugte ich mich \u00fcber meine Gattin um sie als Blume ihres Herzens sie aus diesem Tiefschlaf zu erwecken. (wie gesagt, so theatralisch und romantisch hab ich wohl noch nie fungiert!)<br>Ihr wollt wissen, was dann geschah?<br>Die SL steht auf, sagt knapp \"Klappt nicht!\" und geht aus dem Zimmer!<br>Ich war am Boden zerst\u00f6rt - ein gebrochener Mann.<br>Meine Frau....schlafend, nicht zu erwecken und was das Schlimmste an der Sache war, (neben der Tatsache, dass ich jetzt mit dem Stand und den Kindern alleine da stand)<br>ICH WAR NICHT DIE BLUME IHRES HERZENS!!!!!<br>*heuuuuuuuuuuuuuullll*<br>Deprimiert und mit gebrochenem Herzen war ich meiner Frau noch einen letzten liebevollen Blick zu und ging aus dem Zimmer. &nbsp;Um gleich darauf \u00fcber einen Harfner zu stolpern, der singend vor einem verletzen Cathal kniete. (eigentlich ging ich noch ein wenig weiter, denn das Zimmer, in dem der Hastur lag und das Zimmer meiner Frau waren \"intime\" an verschiedenen Orten, aber \"Out-Time\" wars halt das gleiche Zimmer *GGGG*)<br>Man hatte inzwischen diesen Hasturlord (warum k\u00fcmmerte sich eigentlich jeder um diesen Lord und keiner um meine Frau????) inzwischen entf\u00fchrt und in diesem Zuge hatte man Glen, Sledge und eben auch Cathal \u00fcberrumpelt, die, wie ich sp\u00e4ter erfuhr, an des Hasturs T\u00fcr Wache gestanden hatten.<br>(Ein Trockenst\u00e4dter, der eigentlich ein Katzenwesen war, war auch an dem \u00dcberfall beteiligt, auch das erfuhr ich sp\u00e4ter....was sich so alles f\u00fcr Gesinde auf dem Markt herumtrieb, von den Schwertfrauen einmal ganz zu schweigen!).<br>Ich h\u00f6rte mir diesen Gesang eine Weile an und was soll ich sagen, der Harfner schaffte es doch wirklich, dass Cathal nach dem Gesang wieder geheilt war.<br>Das k\u00f6nnte meine Chance sein!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne zu z\u00f6gern trat ich auf den Harfner zu und kniete mich zu ihm auf den Boden.<br>\"Bitte, k\u00f6nnt ihr, die ihr \u00fcber solch gro\u00dfen Kr\u00e4fte verf\u00fcgt, nicht auch meine Frau aus dem Schlaf erwecken?? (*deprimiert denkt* Auch wenn ich nicht die Blume ihres Herzens bin, wach will ich sie doch wieder haben! *deprimiert ein bisschen aus*)<br>Er meinte, er k\u00f6nne es versuchen und folgte mir, ersch\u00f6pft von der Heilaktion f\u00fcr Cathal, auf das Zimmer, in dem noch immer meine Frau lag (ja, sie lag da noch immer - und die SL war auch wieder dabei *G*).<br>Er spielte, ich hoffte, er sang, ich hoffte noch immer, er spielte UND sag und ich hoffte und hoffte und .......<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz gesagt, sein Gesang und sein Spiel hatten Erfolg, denn meine Beria erwachte endlich.<br>(Spielleitung: \"Ja, das klappt jetzt!\" *G*).<\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem Moment, ich sollte doch eigentlich gl\u00fccklich sein, ging alles noch mehr bergab, als eh schon den ganzen Tag \u00fcber.....!<br>Ich dankte erst dem Harfner, dem jetzt die Stimme v\u00f6llig versagte (nein, nicht wegen meinem Dank, sondern wegen der Anstrengung *G*) und sicherte ihm zu, dass ich tief in seiner Schuld stand.<br>Dann gab ich mich der Verzweiflung hin (die deprimierte Phase, die auf dem Zettel stand, ihr wisst doch noch...*G*), dass ich nicht die Blume des Herzens meiner Gattin war und trank ein weiters Bier und einen Met und.....wurde von der SL daran erinnert, dass ich ja dieses Pergament noch am G\u00fcrtel trug.<br>(Was interessiert mich der Schrieb, wenn ich nicht, die Blume....nun, die SL hat gesagt, mich interessiert das jetzt und damit hat's mich also wieder interessiert, dass ich den Zettel noch bei mir trug).<br>Ich legte innerlich deprimiert, \u00e4u\u00dferlich gl\u00fccklich den Arm um meine Frau und ging mit ihr wieder auf den Markt.<br>Dort stand die halbe Dorfbev\u00f6lkerung (und machte sich nicht nur um die Entf\u00fchrung des Hasturs Sorgen) und sorgte sich um den vergifteten Brunnen.<br>Die Entf\u00fchrer des Hasturs - nur soviel noch dazu, um auch das zu erw\u00e4hnen - hatten Gl\u00fcck, dass die Verfolger trotz Larans die Spur verloren hatten (d\u00e4mliche schwarze Kugeln *G*) und damit waren die Storns und die Katzenwesen mit dem Hasturlord weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn von diesem Gift aus dem Brunnen sollte der Tiefschlaf meiner Frau hergekommen sein.<br>Ich holte z\u00f6gernd das Pergament mit dem Rezept aus der Tasche und fragte h\u00f6flich, ob das vielleicht Hilfreich sein k\u00f6nnte *G*!<br>Es war hilfreich, denn jetzt machte sich die halbe Bev\u00f6lkerung auf den Weg, die Zutaten f\u00fcr dieses seltsame Rezept zusammen zu suchen.<br>(Erkennt hier jemand ne Esche? Leonie: \"Ja, ich!\"....nach ner Weile suchend.....Leonie: \"Hier steht nirgends ne Esche...\"....die Stimme aus dem Nichts \"Sch..... und jetzt\" - soviel nur zwischendurch *GGG*)<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann hatten wir dank vieler Tips und viele Lacherei endlich die Zutaten gefunden<br>und zusammen ger\u00fchrt und damit den Brunnen wieder sauber.<br>Aber ich war noch immer deprimiert (und war froh, aus der Reichweite des Ombredin zu kommen *G*) - nichts desto trotz, ich wollte dem Harfner irgendwie danken.<br>Wie? Ja, das hab ich mich auch gefragt.<br>Er hatte keine Stimme mehr - aus welchen Gr\u00fcnden auch immer.<br>Das k\u00f6nnte doch vielleicht hilfreicher sein, als jeder Sekal und jedes Kupfer, wenn ich, Yorick Mac Amos daf\u00fcr Sorge tragen w\u00fcrde, dass man dem Mann zu seiner Stimme verhelfen w\u00fcrde.<br>(war ne ganz sch\u00f6n lange Suche, bis ich jemanden mit Heiler-Laran gefunden hab - Fionn musste herhalten *G*)<br>Fionn erkl\u00e4rte sich schlie\u00dflich bereit, sein Laran (Zauberkraft - hilfe) einzusetzen.<br>(War eine der sch\u00f6nsten Laran-Szenen, denen ich beiwohnen durfte -<br>angstvoll dreinschauend versteht sich *G*).<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann hatte der Harfner seine Stimme jedenfalls wieder.<br>Nach einschl\u00e4giger Beratschlagung innerhalb der Dorfbewohner fragte man den Harfner schlie\u00dflich, ob er nich auch den Hastur aus dem Schlaf erwecken k\u00f6nnte - wenn man ihn denn h\u00e4tte, den Hastur.<br>Warum wir uns beratschlagt hatten?<br>Nun, es w\u00fcrde sicherlich Krieg geben, wenn man einen Gast des Landes einfach so unter den H\u00e4nden weg entf\u00fchren lie\u00dfe. Und schlie\u00dflich war uns D\u00f6rfler der Hastur weit lieber (klar oder *GGGG* - mir besonders *lol*), denn DER hatte Geld ausgegeben und Pferde bestellt und die Storns,<br>die hatten nur dumm rumgeredet und NIX gekauft.<br>Au\u00dferdem waren die Hasturs direkte Nachbarn und hatten weit mehr Macht....(und au\u00dferdem war ich ja auch noch der Hastur *l\u00e4cheeeeeel*).<br>Jedenfalls wollten wir also noch mal zusehen, dass wir den Hastur wieder befreit kriegen w\u00fcrden!<br>(SL hat sich mit den Entf\u00fchrern beratschlagt - die stimmten schlie\u00dflich zu, dass man noch weng weiterspielen k\u00f6nnte und damit ging der Plot also weiter).<\/p>\n\n\n\n<p>Ab jetzt wirds ein kleinwenig schwierig...*deprimiert l\u00e4chel*.....!<br>(denn eigentlich Yorick war zwar bei der Suchaktion und Befreiungsaktion dabei, aber uneigentlich sa\u00df er als Hasturlord im Wald und hat geschnarcht *GGG*).<\/p>\n\n\n\n<p>*gr\u00fcbelt, was er noch zusammen kriegt, weil er ja nur eigentlich dabei war*<br>Ich war mit einer der ersten, der sein Schwert nahm und mich bereit erkl\u00e4rte, f\u00fcr die Ehre meines Lords diesen Hastur wieder bei zu schaffen. Wenn ich schon nicht die Blume des Herzens meiner Frau war, so wollte ich wenigstens mein Schwert f\u00fcr die Ehre meines K\u00f6nigreiches einsetzen (das war der offizielle Grund, warum ich SO SEHR daf\u00fcr war, dass man den Hastur wieder beischaffte *GG*).<br>Der Bursche aus der Taverne setzte Zauberei ein und konnte pl\u00f6tzlich aus den Augen eines Vogels den Wals betrachten (dabei hat er auch noch wie ein Vogel geflattert, Zauberei ist seltsam, sag ich doch!!!) und so wussten wir, wo die Storns den Hastur hinverschleppt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir rannten nem Wolf hinter (was immer auch der Wolf damit zu tun hatte, das hat mir keiner erkl\u00e4ren wollen, aber ich rannte mit!! Deprimiert versteht sich!)<br>Aber irgendwie wars inzwischen zu dunkel, wir fanden zwar ne Katzenklaue, aber keinen Hastur!<br>Irgendwann vernahm man dann ein lautes Schnarchen (ein SEHR lautes und wie ich sp\u00e4ter *lol* erfahren habe f\u00fcr den Schnarcher sehr unangenehmes Schnarchen *G*) welches eindeutig von Lord Carcosa (dem Hastur) stammte.<br>Somit hatten wir die Entf\u00fchrer also gefunden und der Hastur lebte auch noch (zum Gl\u00fcck!).<br>Aber wenn ich gedacht hatte, dass es jetzt zu einem f\u00fcr mich ruhmreichen Schwertkampfe kommen sollte, so hatte ich wieder einmal weit gefehlt. Es kam \u00fcberhaupt zu keinem Schwertkampf!<\/p>\n\n\n\n<p>Lord Corran trat letztlich in die durch Laternenlicht beleuchtete Lichtung und f\u00fchrte mit Storn Verhandlungen. Lautstark erkl\u00e4rte er irgendwas davon, dass der Hastur innerhalb drei Tagen verrecken w\u00fcrde (*arg*), wenn er nicht erweckt w\u00fcrde, dass Storn den Marktfrieden gebrochen h\u00e4tte und dass er gef\u00e4lligst den Gast wieder rausr\u00fccken sollte. Ich stand mit gez\u00fcckter Waffe in der N\u00e4he meines Lords (bestimmt stand Yorick da!!!) und wartete ab, die Hoffnung noch in mir, gleich mein Schwert f\u00fcr mein Land einsetzen zu d\u00fcrfen. Der Storn faselte irgendwas von nem Aldaran in irgend nem Kerker (welcher Aldaran in welchem Kerker, dachte ich mir) und irgendwas von nem Turm! Abba, nein Alba oder so, hatte ich noch nie geh\u00f6rt! (ich meinte, dass ich irgendwo eine leise Stimme vernahm...\"Welcher Turm steht auf Aldaran?\", \"Frag Farly!\", \"Das geht jetzt net!\", \"Dann nimm Alba, des kennt keiner!\")<br>Das ging also noch ne ganze Weile mit viel Ehre (nur von Seiten meines Lord mit Ehre versteht sich) und Ged\u00f6ns hin und her (wieder leise Stimmen, \"Ich hab nen Chieri-Zauber, den brichste net in nem Turm!\", \"Des wei\u00df aber keiner!\", \"Doch! ICH!\", \"Ruhe, Du schl\u00e4fst!\" *GG*)<\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich zogen die Storns und diese Katzenwesen jedenfalls ab und lie\u00dfen den Hastur schlafend zur\u00fcck.<br>Mein Lord hatte dummer Weise sein Laran und sein Wort gegeben, dass man jetzt Aldaran (warum bitte???) helfen w\u00fcrde, wenn die Storns den Hastur laufen (liegen) lie\u00dfen.<br>Ich st\u00f6hne innerlich...Krieg war schon schlimm genug, aber warum bitte sch\u00f6n ausgerechnet Krieg gegen die Hasturs??? (ist klar, warum Yorick so denkt, oder???? *unschuldig schaut*)<\/p>\n\n\n\n<p>Man schaffte den Hastur in einen Raum und dann kam der Harfner schlie\u00dflich wieder zum Einsatz.<br>Er spielte (und zog ne schwarze Kugel) - der Hastur schlief! Er sang (und zog ne schwarze Kugel) - der Hastur schlief (und Yorick wurde langsam langweilig, den er kannte das Harfenspiel ja schon)!<br>Er sang und spielte weiter (und zog ne BUNTE Kugel) - der Hastur wachte auf und mache nen riesen Terz und schrie und tobte und......ich hatte ganz sch\u00f6n Angst!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber zum Gl\u00fcck hatte mein Lord keine Angst.<br>W\u00fctend trat er dem Hastur entgegen und wieder gingen die Debatten (sehr lautstark) \u00fcber Ehre und Krieg weiter. Ich schluckte, denn der Hastur und mein Lord Corran hatten sich m\u00e4chtig was zu sagen.<br>(wenn man mal davon absah, dass der Hastur pl\u00f6tzlich ein Tabak-Anbaugebiet aus Aldaran erw\u00e4hnte *dummschaut* - Tramontana S\u00fcdhang, dann war das wirklich heftig. Harter Tobak aka Tramontana S\u00fcdhang!!!!!) Ich hoffte ja noch immer, dass sich Lord Corran noch auf die m\u00e4chtigere Seite schlagen w\u00fcrde, aber mein Lord bewies einmal mehr im Leben Ehrgef\u00fchl und lie\u00df sich auf keine H\u00e4ndel ein.<br>Der Hastur nickte schlie\u00dflich, erkl\u00e4rte, dass nun das letzte Wort gefallen w\u00e4re und ging w\u00fcrdevoll (find ich schon *G*) aus dem Raum um Lanister und auch Asturias zu verlassen!<br>(und Krieg zu planen, nahm ich mal an....\u00e4hm).<\/p>\n\n\n\n<p>Immer noch deprimiert, weil ich ja noch immer nicht die Blume des Herzens meiner Frau war (d\u00e4mlicher Zettel) und weil ich nicht mein Schwert f\u00fcr die Ehre meines Lords einsetzen durfte und weil wir jetzt wirklich Krieg gegen die Hasturs f\u00fchren mussten *arg* zog ich von dannen.<br>Mein Weg f\u00fchrte mich in die Taverne!<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sollte ich was Essen und nachdem Lord Corran dem Hastur ins Gesicht gebr\u00fcllt hatte, dass unser K\u00f6nigreich seit kurzem nen Erben hatte (wenn der nur halb so toll wird wie MEIN Sohn, dann wirds ein toller Erbe!), k\u00f6nnte es ja was gutes in den Magen geben.<br>Ich traf auf meine Frau, schenkte ihr ein entschuldigendes L\u00e4cheln, weil ich ja die Ehre nicht verteidigen hatte k\u00f6nnen.......und was passierte??<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Tag war gerettet!<br>Lord Corran hatte mich nicht vergessen!<br>Ich war sein treuer Untertan!<br>Sein Lederer (nein nicht sein Schmied, das was Sledge, auch wenn ich ab und an mal, in meiner Depri-Phase erw\u00e4hnte, ich sei der Schmied *LOL*) war ich!<\/p>\n\n\n\n<p>Er sch\u00e4tzte mich!<br>Warum ich mir da so sicher war???<br>*vor Stolz fast platzt*<\/p>\n\n\n\n<p>Er gab seinem Sohn meinen Namen!<br>Yorick!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erbe hie\u00df Yorick!!!!!!!!!<\/p>\n\n\n\n<p>(nein, ich lass nicht zu, dass das irgendwas mit nem Aldaran zu tun haben sollte, ganz sicher nicht!!!!! *GGGG*)<\/p>\n\n\n\n<p>So a\u00df ich also, in friedlichem Zusammensein mit meiner geliebten Frau, die mir immer wieder und wieder (ja, ich glaubs jetzt, ich muss jetzt nimmer deprimiert sein *G*) versicherte nur mich zu lieben und schaufelte Kohl-Fleisch *lol* in mich hinein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war also ein ganz normaler Tag im K\u00f6nigreich Asturias.<br>Ein Markttag aus dem Leben eines Lederers!<br>Ein Tag aus dem Leben von Yorick Mac Amos!<\/p>\n\n\n\n<p>*Verbeugt sich*<br>Gehab euch wohl bis sich unsere Wege erneut kreuzen<\/p>\n\n\n\n<p>Adelandeyo<\/p>\n\n\n\n<p>Euer<br>Yorick<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"fionn\"><\/a>Ein Tag im unbedeutenden Leben eines Friedensmannes<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt Dinge im Leben, die sind so wichtig, lang ersehnt und werden gebannt erwartet, da\u00df es vollkommen reichen w\u00fcrde, wenn man sich allein ihnen widmen k\u00f6nnte, doch wie Zandru es will, es kommt immer anders\u2026 und man sollte nie erwarten es geschehe so wie man es denkt.<br>So auch dieses Jahr zum letzten Markt des Jahres im Dorf Lanister, gelegen in der Lordschaft GreenScarp im kleinen und sehr stolzen K\u00f6nigreich Asturien, meiner geliebten Heimat.<br>GreenScarp, Lord und Lordschaft erwarteten in dieser Nacht ihren Erben. Doch die Geburt war lang und hart und zog sich \u00fcber den Tag. Selbst nerv\u00f6s und voller Erwartung auf den Erben und Dom Corrans erstes Kind, verbrachte ich den Morgen damit seine Unruhe zu d\u00e4mpfen. Denn, auch wenn der Erbe wichtig ist, noch wichtiger ist die Versorgung unserer L\u00e4ndereien und der Wintermarkt die letzte Chance die Kassen zu f\u00fcllen.<br>Trotz eines fr\u00fchen Ales in der leicht zwielichtigen Taverne des Ortes (es kursiert recht wildes Geschw\u00e4tz \u00fcber die Wirtsleute und ihre Vergangenheit) war der Lord ein nerv\u00f6ses Hemd und rasch entschieden, da\u00df ich, ganz allein und nur mit der kleinen B\u00fcrgerwehr und einem treuen wenn auch vorlauten Soldaten an meiner Seite, den Markt leiten m\u00fcsse.<br>Corran wurde auf der Burg gebraucht, hatte seine Frau zur Seite zu stehen und konnte sich wohl kaum um mehr als sich selbst und das Grummeln in seinem Magen k\u00fcmmern. Zudem weilte auf der Burg ein Hoher Gast und auch f\u00fcr diesen mu\u00dfte noch Zeit er\u00fcbrigt werden.<br>Nun gut, ich wu\u00dfte, ich habe meine Qualit\u00e4ten, ich wu\u00dfte, die Bev\u00f6lkerung Lanisters steht fest und geeint hinter meinem Lord und ich w\u00fcrde die ganze Sache schon hinter mich bringen, auch wenn es mir eigentlich wenig liegt Befehlsgewalt zu haben und zu kommandieren. F\u00fcr gew\u00f6hnlich reicht es mir voll und ganz die St\u00fctze in Corrans Schatten zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings treiben die G\u00f6tter ein seltsames Spiel mit uns und es reicht ihnen nie, die Sorgen allein auf einer Seite zu halten. So war es eine seltsame Abordnung aus den Hellers, die als einer der ersten Besucher zum Markt erschien. Die blonden H\u00e4upter derer von Storn\u2026<br>Was sie wollten? Pferdekaufen, so sagten sie zu Anfang, nach dem die Begr\u00fc\u00dfung vollzogen war. Nun gut, unsere Pferde sind popul\u00e4r, wirklich. Besser als die von Alton, mit Sicherheit. Aber irgendwo in meiner Magengrube wu\u00dfte ich, dies war nicht der wirkliche Grund, warum Storns, die vor einigen Langwochen selbst noch um die F\u00fchrung ihrer Lordschaft rangen,<br>hierher gekommen waren.<br>Hatte Fianna nicht erz\u00e4hlt, da\u00df es auf ihrer Durchreise dort einen Giftanschlag gegeben habe?<br>Dunkel erinnerte ich mich daran, horchte auf das Grummeln in meinem Magen und stellte fest, da\u00df das Bier nicht mehr schmeckte\u2026<br>Schlechte Vorzeichen, ich sag\u2019s euch. Die Gefahr lauerte in unserem Nacken.<\/p>\n\n\n\n<p>Corrans diplomatische F\u00e4higkeiten, gelinde gesagt meist nicht sonderlich ausgepr\u00e4gt reichten zumindest dazu, den Storns ein paar ehrlichere Antworten zu entlocken\u2026 und prompt krampfte sich mein Magen zusammen, denn da gab es ja immer noch den Gast auf unserer Burg\u2026 und ich konnte den aufkeimenden \u00c4rger mit den H\u00e4nden greifen. Da war er.<br>Irgendwer hatte wohl geglaubt, der Frieden, den wir in harten K\u00e4mpfen f\u00fcr unser K\u00f6nigreich und unseren K\u00f6nig errungen hatten, nicht mehr l\u00e4nger wehren sollte. Storn war auf der Suche nach schlagfertiger Hilfe, um den Aldaran aus den Kerkern des Hasturs zu befreien.<br>Der war dort gelandet, weil er den Erben von Ardais f\u00fcr sich und seine Tochter beanspruchte, und den Knaben kurzerhand entf\u00fchrt hatte\u2026 etwas, das sich selbst bis zu uns herumgesprochen hatte. Doch letzten Endes war es doch des Hasturs Tochter, die den kleinen Ardais bekam\u2026 und Aldaran ging in Haft.<br>(Recht dreist von Hasturs, einen anderen Lord einzukerkern\u2026 mal ehrlich, die spinnen alle, Berglords wie die Tiefl\u00e4nder. Friedfertigere Menschen gibt\u2019s scheint\u2019s nur bei uns in den Kilghards)<br>Ich stellte mich also auf ma\u00dflosen \u00c4rger ein und mu\u00dfte mich wohl oder \u00fcbel damit abfinden den Rest des Tages ein schwieriges Unterfangen zu bew\u00e4ltigen. Corran hielt seine Ansprache und brachte seine Nervosit\u00e4t letzten Endes sicher zur\u00fcck in unsere Burg, zu seiner sich in Kr\u00e4mpfen windenden Frau und der Geburt, w\u00e4hrend ich auf die Einhaltung des Marktfriedens achten mu\u00dfte.<\/p>\n\n\n\n<p>So harrte ich halt allein aus, wartete und durfte feststellen, da\u00df sich der Markt rege entwickelte. Waren wurden hin und hergereicht, Kupferm\u00fcnzen klimperten und zumindest hier schien uns das Gl\u00fcck hold. Wenigstens etwas, denn andere Dinge w\u00fcrden sich nicht so leicht mit meiner auf der heimatlichen Schafsweide erlernten Diplomatie (etwas, das wirklich von Nutzen sein kann, Comyn sind im allgemeinen nicht viel kl\u00fcger) regeln lassen\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>So harrte ich also der Dinge die da kommen w\u00fcrden, hielt einen Blick auf die junge Nira, die meinen Neffen nun ganz allein gro\u00dfziehen mu\u00df, beobachtete mit scharfem Auge den Trockenst\u00e4dter der sich auf unserem Markt eingeschlichen hatte, und das Weib an seiner Seite an klirrenden Ketten hinter sich herzog\u2026 und f\u00fchlte das Unheil nahen\u2026 auch wenn noch alles vollkommen friedlich war.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Friede sollte nicht lange w\u00e4hren. Fianna kam Seite an Seite mit dem Hastur, der sich, wie schon des \u00f6fteren auf unseren Markt gesellte, die Burg mit seiner Anwesenheit aufmischte und an diesem Tag... ja, so ist das... wohl auch den Storns begegnen w\u00fcrde. Tolle Sache, um nicht zu sagen, vollig verr\u00fcckt, die Kontrahenten hatten sich ausgerechnet unsere Ortschaft ausgesucht, um ihren ungekl\u00e4rten Zwist auszutragen.<br>Unabsichtlich, vielleicht, aber f\u00fcr mich, Fionn den kleinen Friedensmann hie\u00df dies dem Hastur den Rest des Tages in den Hintern zu kriechen... um von Storns Anwesenheit abzulenken und Asturiens Neutralit\u00e4t zu wahren.<br>Als wenn es mir nicht v\u00f6llig gelang h\u00e4tte die Unruhe der Bev\u00f6lkerung zu d\u00e4mpfen, die Sprunghaft anstieg, weil die Trockenst\u00e4dter sie verschreckten und der Stand der Schwertschwestern sich emp\u00f6rte...<\/p>\n\n\n\n<p>Der Lederei spieh vor den bewaffneten Frauen, wenn man kurzhaarige und bewaffnete weibliche Wesen noch so nennen darf aus, der Hastur emp\u00f6rte sich, weil wir solche Dinge dann doch zulie\u00dfen... das Chaos wurde gr\u00f6\u00dfer... und Fianna di Asturien, die Schwester meines Lords und ich rangen mit all diesen Dingen und taten unser Bestes alles unter Kontrolle zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch reichen sollte es nicht...<\/p>\n\n\n\n<p>Eins zumindest schafften der ganze Trubel. Ich vergewisserte mich nur noch selten, wie es um meinen Lord und das Kind stand. Das Markttreiben verlangte all meine Kraft... und weit mehr, als ich f\u00fcr gew\u00f6hnlich zu bieten habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Konfrontation der verfeindeten Comynfamilien verlief relativ glimpflich und ich war bereit aufzuatmen und mich ein wenig zu entspannen, als ich erleben musste, dass T\u00fccke und finstere List niemals vor denen des blauen Blutes halt machen. Sie m\u00fcssen jedes friedfertige V\u00f6lkchen unter ihre Knute bringen... sie sind gierig... und es interessiert sie nicht, was sie treu ergebenen M\u00e4nnern wie mir, damit antun.<\/p>\n\n\n\n<p>War es nicht meine Aufgabe f\u00fcr Corran den Markt friedlich zum Erfolg zu f\u00fchren? Ich tat was ich konnte, doch die hohen Herren interessierte mein Seelenfrieden wenig, und meine wachsamen Augen sahen bei weitem nicht alles.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir, im \"Feurigen Firi\" bei Speis und Trank sa\u00dfen, brach das Chaos aus... Hastur, zuvor noch sehr geschmeichelt von unserer Arschkriecherei, erlag einem Anschlag... Er fiel in einen seltsamen Schlaf, aus dem weder geschultes Laran noch die Kunst der Kr\u00e4uterdamen ihn erretten konnte.<br>Mein Herz raste, ich sah die gierigen Horden derer von Hastur schon in unser kleines Reich einfallen und alles niedermetzeln, auch wenn es sich den Leuten im Dorf noch nicht recht zu erschlie\u00dfen schien. Sie lieben unseren K\u00f6nig, nicht den andere Reiche... es sei ihnen verziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles sah danach aus, als l\u00e4ge es an dem Pilzgericht, dass Hastur sich zu Gem\u00fcte f\u00fchrte. Der Verdacht legte sich auf den Pilzbauern und seine besorgte Frau... und es ist langl\u00e4ufig bekannt, das nicht jeder Kr\u00e4uterh\u00e4ndlerin zu trauen ist.<br>Auch der Glaser, der zu dieser Zeit ein Pilzgericht zu sich nahm, klagte schon \u00fcber Bauchschmerzen. Aber in seiner Suppe, so sehr er auch zeterte fand sich kein Gift. Ich hab tapfer davon gekostet, doch das Magengrummeln meinerseits r\u00fchrte nur von dem drohenden Untergang unseres K\u00f6nigreiches....<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch gingen wir der Spur nach, \u00fcberpr\u00fcften das Handelsgut, verh\u00f6rten die Verd\u00e4chtigen... und ich muss mich hier noch mal entschuldigen, dass ich nicht sogleich auf die wahren T\u00e4ter kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich fand sich an diesem Ort keine einzige Spur. Doch was w\u00fcrde Corran von mir halten, wenn ich den T\u00e4ter nicht alsbald fand? Mein Blick richtete sich gen Storn... sicher, sie mussten etwas damit zu tun haben. War es nicht ihre Zofe gewesen, die dem Hastur einen Becher Wein gereicht hatte? Der schnarchte friedlich in einem kleinen, von tapferen Soldaten gesicherten Raum... w\u00e4hrend wir nach einem Heilmittel suchten.<\/p>\n\n\n\n<p>... und dann brach die Frau des Lederes am Brunnen zusammen und ich glaubte wirklich, ich k\u00f6nnte mir meinen Strick bereits suchen... vielleicht sollte ich mich auch in mein Schwert st\u00fcrzen... meine Ehre, meine Pflichttreue w\u00fcrde sich an diesem Tage verfl\u00fcchtigen...<\/p>\n\n\n\n<p>Asturien w\u00fcrde fallen, durch mein Unverm\u00f6gen!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir entdeckten, da\u00df die gute Beria, zur Verzweiflung ihres werten Gatten, des Dorfes und auch mir selbst, an dem gleiche Gift erkrankt sein musste, denn auch sie schnarchte friedlich war aber durch nichts, rein gar nichts zu erwecken.<br>Bei Aldones, ich bin ein Laranzu mit einiger Macht und eigentlich auch Heiler aber hier war ein wirklich seltsamer Zauber am Werk...Schweiss trat mir auf die Stirn und meine Angst wuchs...<br>Corran, herzensgut, aber zeitweilig cholerisch, w\u00fcrde sicher keinen Gefallen finden an dem was auf seinem Markt geschah. Ich bin ein grauenhafter Versager.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie aber waren die D\u00f6rfler sehr bem\u00fcht und schafften es fast allein das Geheimnis um den von einer unschuldigen und leicht naiven Schankmaid vergifteten Brunnen zu l\u00fcften.<br>Wenigstens warso die Dorfbev\u00f6lkerung schon mal in Sicherheit...<\/p>\n\n\n\n<p>Derweil fand der um des Giftanschlags besorgte Wirt das Schwert des Hasturs (Die einfache Waffe des Mannes, es hatte ausnahmsweise mal nichts mit der Legende zu tun) herrenlos in der Taverne und ich entschloss mich, es dem schlafenden Mann an die Seite zu legen... was ein Fehler war, denn so gerieht ich in ein weiteres Verbrechen der Stornbr\u00fcder. Sie waren einfach nicht klein zu bekommen!<br>Wie dies geschah folgt nun:<br>Die B\u00fcrgerwehr, angetan mit allem, was als Waffe taugte, umsorgte den Hastur, ich brachte ein kurzes (und ihm nachhinein recht lukratives) Gesch\u00e4ft mit den Trockenst\u00e4dtern hinter mich... auch wenn es zu keinem Abschluss kam...<br>Ein ungutes Gef\u00fchl ihm Bauch hatte ich da schon. Nicht das mich Frauen im allgemeinen sehr k\u00fcmmern, aber ich mag sie wohl, sind sie doch, da schw\u00e4cher an K\u00f6rperwuchs und Kraft auf unseren Beistand angewiesen. Sie darob noch in Ketten zu legen ist wirklich unsch\u00f6n...<\/p>\n\n\n\n<p>Ha, aber man hat uns reingelegt. Es war gar kein Trockenst\u00e4dter. Es war ein Katzenwesen und ich frag mich immer noch, wie er das Menschenm\u00e4dchen in seine Gewalt gebracht hat. Grausam... schon wieder etwas, das mit unter den Fingern entglitten war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja, wo war ich... im Zimmer des Hasturs und bei seinem Schwert, oder?...<br>*Die verkrampften Finger von der Feder l\u00f6s und aussch\u00fcttel*<br>Ich muss mal eben Gedanken sammeln...<\/p>\n\n\n\n<p>OT *handzeichen geb*... sp\u00e4testens ab hier l\u00f6ste sich das von uns erdachte Spiel in Luft ausf.. und wo freie Kr\u00e4fte sinnlos walten, m\u00fchte sich eine schon halbwegs ersch\u00f6pfte SL der Geschichte noch folgen zu k\u00f6nnen...<\/p>\n\n\n\n<p>*\u00e4chzend wieder zur feder greift*<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stand also im Zimmer, \u00fcberwachte noch einmal kurz die Lebensfunktionen des Hasturs und stellte beruhigt fest, das er immer noch schlief... es blieb uns also noch Zeit all den Schaden wieder zurichten.<br>Da klopfte es... es klopfte und einer Eingebung folgend zog ich schon einmal das Schwert, denn es polterte auch. Im Flur vor dem abgelegenen Zimmerchen.<br>Ich zog meine Waffe, \u00f6ffnete... und starrte in eine Katzenfratze...<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00fcrgerwehr lag gesammelt darnieder und kurz darauf sah ich mich gezwungen mich ihnen anzuschlie\u00dfen, denn das Vieh stach mich einfach nieder...<\/p>\n\n\n\n<p>Dumpf erinnere ich mich noch, da\u00df ich glaubte nun w\u00e4re alles vorbei. Voller Sorge aber war es Fianna gelungen mich aufzusp\u00fcren und mich vor dem Tod im eigenen Blut zu retten...<br>Ich lebte, f\u00fchlte nichts mehr als Schande und war bereit alles aufzugeben. Friedensmann... pah... darin hatte ich endg\u00fcltig versagt, nach vier Jahren treuer Dienste war es meine Unf\u00e4higkeit, die Asturien nun zerst\u00f6ren w\u00fcrde und das Werk eines guten K\u00f6nigs und eines Treuen Vasallens ruinierte.<br>Fianna h\u00e4tte mich sterben lassen sollen, ich w\u00fcrde Corran nie wieder ins Gesicht sehen k\u00f6nnen...<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgeschreckte B\u00fcrger versuchten die Entf\u00fchrung des schlafenden Hasturs noch zu<br>verhindern, aber, sie waren den Storns unterlegen, die auf ihre Pferde sprangen und den Hastur in einer Staubwolke verschwinden sahen...<br>Pferde haben wir, doch ein Bauer kann sich unsere teuren Schlachtr\u00f6sser nicht leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Tapfer gaben unsere Leute nicht auf. Asturiens Menschen sind hart im Nehmen und einiges gewohnt... loyal, selbst dem dummen Friedensmann gegen\u00fcber. Sie verfolgten die Spuren, doch es waren ihrer zu wenige und die Larankr\u00e4fte unter dem einfachen Volk sind zu gering als wirksam sein zu k\u00f6nnen.<br>(Die schwarze Kugel des kleinen MacAran machte die Katastrophe perfekt...)<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Wunden schmerzten, der Kopf rauschte in finsteren Str\u00f6men vor sich hin und auch der feurige Firi brachte mir darin keine Erleichterung. Abgr\u00fcnde, wo immer ich hintrat...<\/p>\n\n\n\n<p>Dann aber riss mich der Lederer Yorick aus meinen Gedanken. Seine Frau lag nicht l\u00e4nger im Schlaf, aber die Stimme des Barden war darob gebrochen. Er erbat sich Hilfe, wie sie nur selten von den einfachen Leuten verlangt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfe, die ich vielleicht noch geben konnte, auch wenn ich mir unsicher war. Ich habe in Dalereuth mein Laranhandwerk gelernt, aber ich bin weit davon entfernt perfekt zu sein...<br>Ich war verletzt und angetrunken, ich war verzweifelt... aber ich habe ein Herz, das f\u00fchlt und ich ahnte, da\u00df es zumindest mir nicht Schaden w\u00fcrde, wenn ich dem Barden, der den Schlaf Berias gebrochen hatte, vielleicht noch helfen konnte... wenn wir den Hastur jemals wieder finden w\u00fcrden, mochte es noch Rettung geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Also untersuchte ich ihn und es war das seltsamste was mir bis dato begegnet ist. Der Glanz des sch\u00f6nen Volkes lag \u00fcber dem Mann und seiner Harfe, die von Matrixzauber begleitet wurde...<br>Hilfe fand ich allein keine und auch die Schwertschwester, die sich als einzige fand mich in dem Versuch zu Heilen zu st\u00fctzen wusste keinen Rat...<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal aber sind es die simplen Kleinigkeiten, an die man zu letzt denkt... so war es, die unschuldig verleumnete Heilerin und Krauterfrau Marciella, die letztlich Yarid, unseres K\u00f6nigs Hofbarden, den Segen der Heilung brachte.<br>Ein einfacher Tee half... ich hab ihn nur noch ein klein wenig verst\u00e4rken m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit war das einzige Problem noch, wie man den Hastur wieder herbringen sollte... Yarids Zauber mochte auch an ihm wirken, auch wenn ich unmusikalisch wie ich bin, kaum begriff,<br>wie er das anstellte...<\/p>\n\n\n\n<p>Eifrig machten sich die D\u00f6rfler und Marktg\u00e4ste an die L\u00f6sung dieses Problems...<br>Man schickte den kleinen Gassenstreuner aus, einen Vogel zu entsenden und das Gel\u00e4nde zu erforschen. Er, wild und kaum ausgebildet, versuchte sich redlich daran und fand<br>schlie\u00dflich zumindest einen Ort, der uns richtig erschien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schwertschwester erbot sich nun, ihrerseits einen Zauber anzuwenden. Sie k\u00f6nne sich in einen Wolf verwandeln, so beschwor sie. Sie k\u00f6nne die Spur aufnehmen und die Stornbr\u00fcder samt ihrer Gefolgschaft erschn\u00fcffeln. Ungewohnte Methode, seltsames Zauberwerk f\u00fcr Lanisters Bev\u00f6lkerung, aber ehrlich, ich selbst hab schon seltsamere Sachen erlebt...<\/p>\n\n\n\n<p>Wir planten unsere Suche sorgf\u00e4ltig, lie\u00dfen Pferde aus dem Gest\u00fct GreenScarps herbeischaffen und nahmen jeden mit der tapfer genug war. Es war ein recht schlagkr\u00e4ftiges Gr\u00fcppchen, wenn auch, ob der Ereignisse des Tages reichlich angeschlagen.<br>Der Wolf verwandelte sich in Abgeschiedenheit, nahm die F\u00e4hrte aus, und lie\u00df sich von unserem kleinen MacAran verfolgen. Erst jetzt wurde deutlich, wie sehr das Geheul der W\u00f6lfe bei Nacht einer Sprache gleichkommt. Ich verstand sie nicht aber es half...<\/p>\n\n\n\n<p>Ger\u00fcstet zogen wir aus, voller Hoffnung und fanden schlie\u00dflich auch das verr\u00e4terische Stornvolk und ihre Katze... doch es war Dunkel. Darkovers schwarze Nacht machte einen Kampf fast unm\u00f6glich und ich war t\u00f6richt, aber dumm bin ich nicht.<br>Wir begannen Verhandlungen... und ich rang mit allem was ich aufzubieten hatte, doch Storn wollte den Hastur nicht herausr\u00fccken. Nicht, da\u00df eine weitere Geisel den Frieden gebracht h\u00e4tte... sicherlich nicht... der Krieg, da war ich mir selbst nun sicher, war nicht mehr aufzuhalten. Doch wenn er schon nicht zu verhindern war, dann doch wenigstens ohne Asturien unn\u00f6tig in Verruf zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Barbier \u00fcbernahm die Verhandlung... was die Storns wohl verwirrte, aber ich weiss,<br>auf wen ich mich verlassen kann und er hat enge Kontakte mit Fiannas Mann<br>und Corrans zweitem Friedensmann Rhodri. Derweil zog ich mich ein wenig zur\u00fcck und<br>informierte meinen Dienstherrn. Meinem besonderen Band zu diesem Mann war es zu verdanken,<br>da\u00df es selbst die Entfernung \u00fcberwand... Mein Ruf um Hilfe und Beistand.<br>Fianna hatte da wohl auch schon ein Scherflein zu beigetragen, denn Corran, vielleicht auch<br>berauscht von der Geburt seines Sohnes, riss mir nicht einmal den Kopf ab. Er beschied mir nur,<br>was ich Storn auszurichten h\u00e4tte... und das er bereits auf dem Wege sei und bald zu uns sto\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich f\u00fchlte mich erleichtert. Ein Weg \u00f6ffnete sich und wenn mein Lord ersteinmal vor Ort w\u00e4re,<br>w\u00fcrde Storn schon kleinbei geben. Corran ist Lord durch und durch, voller Ehre und niemand zweifelt<br>an seiner Macht... Ihm allein mochte es gelingen, die Situation noch zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p>So rief ich ihnen denn zu, da\u00df es der Wille Asturiens w\u00e4re, im Austausch f\u00fcr den schnarchenden<br>K\u00f6rper des Hasturs, Asturiens Mannen, ihre Pferde und ihre Waffen dem Willen Aldarans zu<br>unterstellen. Wir w\u00fcrden uns verpf\u00e4nden... doch zu unserer Ehrrettung wenigstens den Gast<br>freigeben k\u00f6nnen. Auf das es ein ehrbarer Krieg werden w\u00fcrde...<\/p>\n\n\n\n<p>Storn beriet sich, aber die sturen Berglordsch\u00e4del wollten nicht begreifen. Sie str\u00e4ubten sich,<br>wogen ab Hilfe im Turm von Alba zu suchen und suchten Ausfl\u00fcchte, als w\u00e4re das Angebot es<br>ihnen nicht wert.<br>War es nicht das, weswegen sie gekommen waren? War ihnen Ehre denn kein Begriff?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lage blieb verzwickt, die Situation angespannt... und ein Kampf lag immer noch in der Luft.<\/p>\n\n\n\n<p>... und dann war er da: Lord GreenScarp, Dom Corran di Asturien...<br>Der Fels auf dem sich unsere Welt aufbaute, und hinter dessen R\u00fccken wir uns zu wahrer Gr\u00f6\u00dfe aufrichteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Gebr\u00fcll nach den Storns machte deutlich, er wollte ihre K\u00f6pfe rollen sehen.... und so erleichtert ich zu Anfang war, so sp\u00fcrte ich doch den tiefen Groll in Corrans Brust... und schneller als ich \"Reish!\" br\u00fcllen konnte \u00fcberspannte er den Bogen. Er schenkte Aldarans Diensten alles, f\u00fcr das Leben dieses d\u00e4mlichen Hasturs. Viel zu viel bot er, viel zu viel gab er Preis und legte es in H\u00e4nde, denen, was sie ja bewiesen hatten, nicht zu trauen war.<br>Corran neigt nun Mal dazu alles auf Ehre und Pflicht zu legen, alles in die Waagschale zu werfen und sein eigenes Leben bedeutet ihm dann soviel, wie Fliegendreck.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war best\u00fcrzt, doch es obliegt mir nicht, seine Worte zur\u00fcck zu nehmen. Sein Geist, sein Laran... lassen wir das, ich gebe sonst noch Dinge preis, die niemanden etwas angehen. Sein Leben und meines sind eins, und so war es gut, da\u00df ein paar beherzte M\u00e4nner mich davon abhielten ihn hier und jetzt zu verm\u00f6beln.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte noch ein ganzes Weilchen, bis Storn sich entschloss den Hastur zur\u00fcck zu geben... Minuten, die mein Herz nur noch mehr mit Trauer f\u00fcllten. \"Treu und ergeben, bis in den Tod!\", so schwor ich es einst und ich werde es immer wieder tun... auch wenn dieser Augenblick nun nicht mehr fern zu seien scheint. Mein Leben f\u00fcr seines... wenn es die Ehre erfordert werde ich es zahlen...<\/p>\n\n\n\n<p>Krieg, er stand nun im Hause und noch weit mehr als das...<\/p>\n\n\n\n<p>Storn bekam freien Abzug und wir sicherten den immer noch leblosen K\u00f6rper des Hasturs, brachten ihn in den Schutz des Dorfes zur\u00fcck und es begann das schwierige Unterfangen den Hastur aus seinen Tr\u00e4umen zu erwecken...<\/p>\n\n\n\n<p>Yarid m\u00fchte sich redlich, die ersch\u00f6pfte Stimme noch einmal zu voller Kraft zu bringen und es war eine angespannte, erfurchtsvolle Stimmung in der dies geschah. Ich wachte an Hasturs Seite... eigentlich verachtete ich den Mann jetzt schon... aber, er war immer noch unser Gast und ich glaubte mich am rechten Platz zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Mal nahm Yarid anlauf, dann erl\u00f6ste er den Hastur von seinen Tr\u00e4umen, und ich hatte einiges zu tun, den verwirrten Mann halbwegs zu beruhigen. Nur um dann mitzuerleben wie sich eine Tat offenbarte, die unehrenhafter kaum sein konnte...<\/p>\n\n\n\n<p>Hastur hatte das Gift aus freien St\u00fccken getrunken, es war Yarid, der nicht anerkannte Ardais, der es ihm einfl\u00f6\u00dfte... und es war wohl zuviel gewesen um ihn zu erl\u00f6sen... Yarids Versagen und die Schuld, die sie den Storns in die Schuhe schoben, war es, die den Marktfrieden gebrochen hatte. Sie war es auch, die Asturien nun in den Krieg f\u00fchrte...<\/p>\n\n\n\n<p>Mit herunter geklappten Kiefern lauschten wir dieser Offenbarung und niemand ausser mir ahnt wohl, wieviel Beherrschung es Corran kostete seinen Hass allein in Worte zu fassen und nicht in etwas anderes...<\/p>\n\n\n\n<p>Unschuldig gerieten wir in die Falle, sie schnappte zu, und doch, zu meiner und Asturiens Befriedigung, wir standen letztlich wohl doch noch auf der richtigen Seite... Aldaran mochte falsch gehandelt haben, einst, an jenem Tage als Hastur und Ardais sich in trauter Hochzeit vereinten, aber er hatte keine Unschuldigen hineingezogen. Im Gegensatz zu Hastur, im Gegensatz zu Ardais, in deren Auftrag der Barde handelte...<\/p>\n\n\n\n<p>Hastur wurde nach einem gewaltigen Wortgewitter auf beiden Seiten zur\u00fcck in sein Tiefland gesandt. Sollte er sich r\u00fcsten, viel Zeit wird ihm daf\u00fcr nicht mehr bleiben...<br>Asturien wird sich R\u00e4chen und sein Pfand Seite an Seite mit den treuen Vasallen Aldarans befreien.<\/p>\n\n\n\n<p>Yarid ereilte die Verbannung. Mit harten, unerbittlichen Worten traf ihn das Urteil Corrans und er wird fortan auf immer ein Vogelfreier sein, in den L\u00e4ndern der Asturiens. Niemand darf ihm Obdach gew\u00e4hren, niemand seinen Kl\u00e4ngen mehr lauschen. Er wird sterben, wenn er noch einmal den Fu\u00df auf das Land unseres K\u00f6nigreiches setzt. Es war dumm von ihm unser Vertrauen zu missbrauchen...<br>... und dennoch, dem Mann, dessen Leben dem meinen ein wenig \u00e4hnelt, w\u00fcnsche ich, er m\u00f6ge sich eines Tages reinwaschen von dieser Schuld, und den Weg zur\u00fcck in die Tugendhaftigkeit finden.<br>Ein Bastard muss sich schlie\u00dflich nicht auch wie einer verhalten...<\/p>\n\n\n\n<p>Erschlagen, betr\u00fcbt und aller Hoffnung auf Frieden beraubt, kehrten mein Lord und ich heim nach<br>GreenScarp. Still war es zwischen uns, und mein erster Blick auf den kleinen Erben tr\u00fcbte der Kummer.<br>Aliciane \u00fcberlie\u00df uns den Neugeborenen nur z\u00f6gerlich, angesichts der Unruhe, aber, so glaubte Corran,<br>in den Kindern lag die Hoffnung... und das Dorf und all die tapferen Krieger hatten sich ein Fest verdient und die<br>Namensgebung und Geburt eines Kindes sollte immer ein Grund zum Feiern sein...<\/p>\n\n\n\n<p>So traten wir ein letztes Mal an diesem Abend, erschlagen und ersch\u00f6pft unter die hungrige Marktgesellschaft.<br>Corran zeigte seinen Erben, versicherte noch einmal, das Kraft und St\u00e4rke Asturiens ungebrochen<br>seien und - er lehnte sich mal wieder ein wenig weit hervor - hie\u00df uns, denn Jungen vortan mit dem<br>Namen Joric zu rufen. Er w\u00e4re das Siegel auf den Bund, den wir mit Aldaran eingingen, in ihm w\u00fcrde der<br>tapfere Krieger heranwachsen, der sp\u00e4ter den Frieden bringen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Gejubel erhob sich unter dem einfachen Volk und doch, ich konnte es nicht so ganz teilen.<br>Krieg ist blutig und schmutzig. Viele unschuldige Menschen, Frauen und Kinder,<br>wie unser Joric, werden ihr Leben lassen m\u00fcssen...<\/p>\n\n\n\n<p>... doch wir wollen nicht unter Hasturs Joch geraten, diesem Mann, der keine Ehre besitzt.<br>Der seine Macht mit schandhaften Taten zu sichern versucht und sich anma\u00dft einen Mann<br>festzuhalten der ihm sicher an Tatkraft und Ehrhaftigkeit \u00fcberlegen ist.<br>Joric Aldaran, Onkel des Erben von GreenScarp, kann sich sicher sein: Wir werden seine Tochter in dem<br>Kampf unterst\u00fctzen und die Bergl\u00e4nder von ihrem Zugriff befreien. Ardais, Alton und vor allem Hastur<br>sollten sich sehr warm anziehen... in den n\u00e4chsten Monaten wird es kalt werden auf Darkover.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00e4lter als in Zandrus neunter H\u00f6lle...<\/p>\n\n\n\n<p>Fionn MacEllinen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"marciella\"><\/a>Markttag in Lanister und wie Marciella ihn erlebt hat<\/h3>\n\n\n\n<p>Nun, wie soll ich anfangen... am besten beginne ich damit, dass Carolin und ich mit unseren Kr\u00e4utern und Pilzen weit sp\u00e4ter eintrafen als geplant. Ein Weg war versperrt gewesen, soda\u00df wir einen ziemlichen Umweg machen mussten. Als wir endlich ankamen begaben wir uns umgehend in die Taverne um schnell zu fr\u00fchst\u00fccken und dann unsere Waren anzupreisen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Taverne wurden wir sehr schnell und freundlich bedient und die gute Minna kam, wie sie es immer tut, wenn ich im Dorf bin zu mir um mich in einer Frauenangelegenheit um Rat zu fragen. Ich vertr\u00f6stete sie auf sp\u00e4ter, denn dieses Mal brauchte sie nicht das '\u00dcbliche' sondern etwas Besonderes. Auch war ich in dem Moment etwas abgelenkt, weil in der Ecke ein vermummter Mann sa\u00df, der ein M\u00e4dchen in Ketten hielt. Minna hatte mir erz\u00e4hlt, dass das ein Trockenst\u00e4dter w\u00e4re und dass dort alle Frauen in Ketten gehalten w\u00fcrden. Ich habe Carolin an der Stelle nur gesagt, dass er sich jetzt keine Dummheiten einfallen lassen soll, mich in Ketten zu legen (*g* wo gibt\u2019s denn so was?)<\/p>\n\n\n\n<p>Gest\u00e4rkt begaben wir uns in die Markthalle, wo wir neben dem Stand eines Lederers unsere Waren auslegten. Wir waren noch nicht fertig damit, als der Lord pers\u00f6nlich erschien um den Markt zu er\u00f6ffnen.<br>Danach war es erst einmal ein gew\u00f6hnlicher Markttag. Die K\u00f6chin der Taverne kaufte bei uns ein, genauso wie die Hebamme und sogar die Domna Fianna di Asturien beehrte uns. Zwischendurch hatten auch Carolin und ich Gelegenheit, \u00fcber den Markt zu gehen und Besorgungen f\u00fcr den nahen Winter zu erledigen. Dann kam Minna zu mir und ich packte ihr mit einem etwas mulmigen Gef\u00fchl ein Kr\u00e4uterp\u00e4ckchen zusammen. Und schlie\u00dflich erschien Lord Hastur pers\u00f6nlich bei mir, um seiner Frau getrocknete Rosenbl\u00fcten zu kaufen - So ein netter Mann!<\/p>\n\n\n\n<p>In der N\u00e4he unseres Standes hatte sich ein junger Harfner niedergelassen, der den ganzen Tag Musik machte und lieblich sang. Nun \u2013 ich bin zwar einen verheiratete Frau, aber ich mu\u00df zugeben, erhatte nicht nur eine sch\u00f6ne Stimme! Ich brachte ihm zumindest ein paar Kr\u00e4uter f\u00fcr einen wohltuenden Tee, verwickelte ihn in ein Gespr\u00e4ch und erz\u00e4hlte ihm, dass das Servierm\u00e4dchen aus der Taverne von ihm sehr beeindruckt w\u00e4re. Aber er meinte, dass er mit seiner Harfe schon eine Geliebte h\u00e4tte, die sehr viel Aufmerksamkeit forderte.<br>In der Jacostube h\u00f6rte ich, dass ein seltsames gr\u00fcnes Fl\u00e4schchen gefunden worden w\u00e4re. Das interessierte mich, hatte ich doch selbst eine gr\u00fcne Tinktur f\u00fcr spezielle Zwecke dabei, aber ich konnte nicht all zuviel dar\u00fcber herausfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann bekam ich einen Auftrag, schlie\u00dflich handele ich ja nicht nur mit Kr\u00e4utern. Einen solchen Auftrag hatte ich allerdings noch nie. Bisher ging es eher darum Botschaften zu \u00fcberbringen oder bestimmte Dinge zu besorgen. Dieses Mal jedoch sollte ich jemanden vergiften. Und das, nachdem Minna schon mit einem \u00e4hnlichen Wunsch bei mir war! Doch die Bezahlung war gut und ich konnte den Auftrag nicht ablehnen. Und selbst wenn ich gewollt h\u00e4tte \u2013 ich musste diese Aufgabe erf\u00fcllen, ich kann mir nicht erkl\u00e4ren warum. Ich wei\u00df nicht einmal mehr, wer ihn mir gegeben hat. Ich f\u00fchlte mich eigenartig schwindelig. Als ich wieder klar denken konnte hielt ich einen Beutel Kupfer in der Hand und wusste, was ich zu tun hatte. Die beiden M\u00e4nner hatte ich schon gesehen, allerdings kam ich nicht an sie heran. Wie soll sich eine einfache Kr\u00e4uterfrau an zwei Lords von Storn heranmachen um ihnen Gift zu geben?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich noch \u00fcberlegte, war ich mit Carolin wieder in der Taverne angekommen um etwas zu Mittag zu essen. W\u00e4hrend wir noch auf unser Essen warteten entstand pl\u00f6tzlich ein heftiger Tumult. Lord Hastur sprang auf, schrie schrecklich etwas von Verrat und fiel um. Man vermutete Gift - aber dieses Mal war zumindest mein Gewissen rein \u2013 und dann begann er zu schnarchen! Der Mann schlief einfach und war nicht mehr aufzuwecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, der Friedensmann von Dom Corran erschien, um die Angelegenheit zu untersuchen. Er stellte fest, dass die Fladen, die Lord Hastur gegessen hatte, die Pilze enthielten, die mein Carolin der Tavernenk\u00f6chin verkauft hatte und nahm ihn fest. Und als w\u00e4re das nicht schlimm genug, erschien auch noch der Glaser und behauptete, er h\u00e4tte Suppe aus unseren Pilzen ebenfalls nicht vertragen. Wahrscheinlich war es eher der Firi der letzten Nacht, den er da wieder von sich gegeben hat. Sowohl ich als auch Mestru Fionn probierten die Suppe und sp\u00fcrten kein Gift. Wie auch, ich wei\u00df, dass mein Mann nur essbare Pilze verkauft. Ich erbot mich, Mestru Fionn unseren Stand zu zeigen. Die Pilze wurden untersucht und f\u00fcr unsch\u00e4dlich befunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und im n\u00e4chsten Augenblick fiel dann die gute Mestra Mac Amos neben dem Brunnen um \u2013 und schlief. Nichts konnte sie wecken, ich versuchte es mit meinen st\u00e4rksten Kr\u00e4utern. Nach dem Zwischenfall mit Lord Hastur erschien mir das sehr seltsam. Und dann stellte sich heraus, dass der Brunnen vergiftet worden w\u00e4re. Einen Brunnen zu vergifte aus dem ein ganzes Dorf sein Wasser bekommt ist einfach nur furchtbar. Das Wasser musste ganz schnell gereinigt werden. Aber noch w\u00e4hrend man sich den Kopf dar\u00fcber zerbrach, wie das anzustellen war, stolperte ich \u00fcber den verletzten Cathal, der aussah, als h\u00e4tte sich eine Wildkatze \u00fcber ihn hergemacht. Ich versorgte ihn notd\u00fcrftig und suchte nach Domna Fianna, denn seine Verletzungen \u00fcberstiegen mein K\u00f6nnen bei weitem. Au\u00dfer Cathal waren auch noch Sledge, der Schmied und Fionn niedergemacht worden. Dann stellte sich heraus, dass der vermummte Trockenst\u00e4dter gar keiner gewesen war sondern ein Katzenwesen, und dass er mit den Storns gemeinsam den schlafenden Lord Hastur entf\u00fchrt hatte. Ich war au\u00dfer mir. H\u00e4tte ich meinen Auftrag ausf\u00fchren k\u00f6nnen, w\u00e4re das nicht geschehen! Nun waren sie fort, und man hatte ihnen zwar Verfolger nachgeschickt, aber ich hatte keine gro\u00dfe Hoffnung, dass sie noch gefunden w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Also begab ich mich zur\u00fcck zum Markt, wo verschiedene Leute \u00fcber einem St\u00fcck Pergament standen und ein Rezept studierten, dass mir pers\u00f6nlich sehr exotisch vorkam. Rattenschw\u00e4nze und Pferde\u00e4pfel? Da vertraue ich doch lieber auf Kr\u00e4uter! Als die Stelle mit dem Katzenhaar kam, eilte ich zur\u00fcck zu Cathal. Die Viecher verlieren ja \u00fcberall Haare, also schaute ich auf seiner Kleidung nach und siehe da, ich fand tats\u00e4chlich ein Katzenhaar (*g* Lia: \u201eCara, ich hab da ein Haar gefunden, darf ich es haben?\u201c* Cara \u201ehm\u2026\u201c Lia *zupf* \u201e das ist noch fest\u2026 aber ich brauchs! *rupf* Cara *?&amp;%\/?\u00a7$* )<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem alle weiteren Zutaten gefunden worden waren \u2013 Wolle beim Schafh\u00e4ndler, Pferde\u00e4pfel bei den St\u00e4llen, Pilze unter B\u00e4umen eine tote Ratte in der Taverne, Rauchkraut bei Fionn \u2013 ich war ja schockiert, den Mann rauchen zu sehen \u2013 bekam ich von Sledge eine Unze Kupfer nachdem ich ihm etwas gegen sein Kopfweh gegeben hatte. Nun fehlte nur noch der Eschenfiri, der in der Jacostube gefunden wurde, dann konnte das Rezept gekocht werden. Und es war das seltsamste S\u00fcppchen, das ich jemals gebraut habe! Aber offenbar wirkte es. Wir gossen es in den Brunnen \u2013 nat\u00fcrlich ohne den Rattenschwanz und den Pferdeapfel \u2013 und Fionn probierte mutig das Wasser. Er war zwar nicht begeistert vom Geschmack, aber es war wieder trinkbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend wurde ich zu dem jungen Harfner gerufen. Der \u00c4rmste hatte seine Stimme verloren, als er die Frau des Sattlers aufweckte. Nun ja, so fest wie sie geschlafen hat, mu\u00df er wohl ziemlich laut gewesen sein, um das zu schaffen. Ich wurde geschickt ihm einen Tee zu bringen und w\u00e4hrend er ihn trank war Fionn wieder anwesend und starrte die ganze Zeit einen blauen Stein an. Ich habe von Laran bisher nur geh\u00f6rt und eigentlich nie so richtig daran geglaubt, aber der Harfner konnte schon nach einer Stunde wieder sprechen und singen. Meine Tees sind zwar gut, aber so gut nun auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt wurde \u00fcberlegt, ob man nicht doch irgendwie den Storns und ihrer Katze folgen k\u00f6nnte. Ein Junge tauchte auf, der sagte, er hie\u00dfe Mac Aran und k\u00f6nnte mit V\u00f6geln reden. Zuerst einmal versuchte er, dem Vogel hinterher zufliegen, aber beim zweiten Versuch sah er die Entf\u00fchrer vor seinem inneren Auge. Doch wie sollte man den Weg zu ihnen finden? Hier meldete sich pl\u00f6tzlich eine der Schwertschwestern und sagt, sie k\u00f6nnte sich in einen Wolf verwandeln. Fand ich Fionns Laran beeindruckend und das des Jungen seltsam, dann war das jetzt wirklich gruselig. Aber es wurde beschlossen, dass sie als Wolf das Lager aufsp\u00fcren sollte. Der junge Mac Aran sollte den Kontakt zu ihr halten und ich sollte daf\u00fcr sorgen, dass er nicht vom Pferd fiele. Laranarbeit scheint sehr anstrengend zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Als das Wolfsgeheul uns verk\u00fcndete, dass das Lager der Entf\u00fchrer in der N\u00e4he war, blieben der Junge und ich zur\u00fcck, was haben wir auch im Kampfget\u00fcmmel verloren. Wir warteten lange und wurden pl\u00f6tzlich herbei gerufen. Die W\u00f6lf\u00edn war wieder ein Mensch und verletzt, sodass ich mich um sie k\u00fcmmern musste. Ich hatte einen Vorrat an Verbandmaterial dabei, da es bestimmt Verletzte geben w\u00fcrde. Auch andere Verletzte galt es zu behandeln. Der Harfner hatte offenbar die Katze als Gegner gehabt und sie hatte ihn mit Schwert und Klauen attackiert. Aber im Moment war es ruhig. Auf der einen Seite der Lichtung standen die Entf\u00fchrer Lord Hasturs, auf der anderen die Verfolger. Und dann erschien Dom Corran. Mit einer Frau in den Wehen hatte er sicher anderes im Kopf als sich mit Entf\u00fchrern herumzuschlagen, aber er z\u00f6gerte nicht, sich selbst, sein Land und seine Ehre als Pfand f\u00fcr Lord Hastur anzubieten. Die Storns gingen nach langem Gerede darauf ein, lie\u00dfen Lord Hastur zur\u00fcck und zogen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Lord Hastur wurde - immer noch schnarchend \u2013 zur\u00fcck ins Dorf gebracht und der Harfner erweckte ihn. Es schien ein recht schweres St\u00fcck Arbeit zu sein. Als der Lord dann wach war stellte sich heraus, dass hier ein einziges Verwirrspiel im Gange war. Hastur selbst hatte die Vergiftung mit einem Schlaftrunk angezettelt und auch der junge Harfner hatte die h\u00fcbschen Finger mit im Spiel. Dom Corran verwies beide des Landes und Asturias folgt jetzt Storn und damit Aldaran \u2013 was auch immer das jetzt f\u00fcr uns einfache Leute hei\u00dft. Anschlie\u00dfend verk\u00fcndete Dom Corran in der Taverne, wo sich mittlerweile alle Besucher und H\u00e4ndler aufhielten, denn es war l\u00e4ngst dunkel, dass seine Frau einen Sohn geboren hatte und der Abend wurde gefeiert mit Essen und Trinkspr\u00fcchen auf den Lord, die Lady und ihren Stammhalter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun brechen wir erst einmal nach Hause auf, denn der Winter steht bevor. Was im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr geschieht, wenn die Wege wieder passierbar sind, kann jetzt noch niemand sagen, aber es war von Krieg die Rede. Krieg zwischen Hastur und Ardais auf der einen Seite und Aldaran, Storn und jetzt auch Asturias auf der anderen Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6ge Evanda Euch sch\u00fctzen<\/p>\n\n\n\n<p>Marciella MacGerred<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"jerome\"><\/a>Aus der Sicht von Jerome Hastur von Carcosa, Lord Carcosa<\/h3>\n\n\n\n<p>...so, hier also die \u201eL\u00fccken\u201c \u2013 denn w\u00e4hrend ein Lederer namens Yorick Mac Amos auf Green Scarp verweilte und sp\u00e4ter eigentlich bei einer Befreiungsaktion mitwirkte, gab\u2019s den Auftritt von Lord Carcosa)<br>Es gibt Tage, an denen sogar ein Hastur sich dringlichst ein wenig der Vorausschau w\u00fcnscht. Denn h\u00e4tte ich auch nur ann\u00e4hernd geahnt, was mich an diesem Tage auf dem Markt in Lanister erwartet, so w\u00e4re ich sicherlich im Bett geblieben (oder h\u00e4tte meinen Sohn oder sonst jemanden nach Asturias geschickt)!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein offenes Geheimnis, das Aldaran die Storns verpflichtet hatte und diese in Gestalt von Edric und Gavin Storn auf dem Weg nach Asturias waren, um Corran um Unterst\u00fctzung im naheliegenden Krieg gegen meine Dom\u00e4ne zu bitten.<br>(Kleine Einspielung an der Stelle: Levin: \u201eSeid gegr\u00fc\u00dft Lord Corran, ich bin Edric Storn!\u201c \u2013 eine Stimme aus dem Hintergrund, Nayell: \u201e\u00c4hm,..ICH bin Edric Storn!!\u201c \u2013 Levin: \u201eIch fang noch mal an!\u201c *GGG*)<br>Aber mir wurde keine Vorausschau zu teil, so geleitete ich also Domna Fianna di Asturien auf den Markt nach Lanister, auf dem ich auch die Storns erwartete (zuvor hatte ich selbstverst\u00e4ndlich bereits die ein oder anderen Gespr\u00e4che mit Lord Corran gef\u00fchrt und ihn um Neutralit\u00e4t in diesem Krieg gebeten \u2013 auf meine Weise *G*).<\/p>\n\n\n\n<p>Wir besuchten erst die Taverne und schlie\u00dflich den Markt selbst. Ich konnte mich \u00fcberzeugen, dass das Volk Fianna wie auch Corran \u00fcberaus sch\u00e4tzte, ja nahezu liebte. Die Waren, welche feilgeboten wurden, waren von guter Qualit\u00e4t und so erstand ich neben ein paar guten Pferden auch das ein oder anderer Mitbringsel an meine Frau. In Form von ein paar Rosenbl\u00e4ttern f\u00fcr ein besonderes Bad, die Kr\u00e4uterfrau kannte ich bereits von diversen M\u00e4rkten aus meiner eigenen Dom\u00e4ne und ein schmucker G\u00fcrtel wanderte auch in meinen Besitz.<br>(Fionn: \u201eLord Hastur, dies ist die Lederei des K\u00f6nigs!\u201c, Lord: \u201eUnd wo ist der Lederer?\u201c, Fionn zu Beria: \u201eJa, wo ist denn der Lederer?\u201c, Beria mit zusammengekniffenen Augen: \u201eWenn ihr das nicht wisst, Fionn, dann frag ich mich WIRKLICH, wo der Lederer ist, denn IHR habt ihn doch nach Green Scarp geschickt, zumindest sagte er mir das!\u201c Lord (ist ja auch der Lederer *GG*), Fionn und Beria *prusten und nehmen sich ne kurze Auszeit*)<br>Jedoch war auch seltsames Gesindel auf dem Markt unterwegs, was mich gelinde gesagt mehr als wunderte.<br>Trockenst\u00e4dter! Schwertfrauen! Und schlie\u00dflich wirklich die Storns! (man beachte die Reihenfolge *g*)<br>Fianna kaufte ein wenig Tand hier und ein wenig H\u00fcte f\u00fcr ihre Bediensteten dort (*looool* Cathal sah aus wie der Koch aus Alice im Wunderland und Fionn wie Robin Hood in blau \u2013 aber das hab ich lieber nicht so laut gesagt) und ich setzte mich ein wenig ab, um die Kr\u00e4uterfrau, deren Dienste ich noch gut in Erinnerung hatte, beiseite.<br>Nein, sicherlich nichts unehrenhaftes, zumindest nicht so, wie ihr jetzt vielleicht denken m\u00f6gt *hasturl\u00e4cheln aufsetz*<\/p>\n\n\n\n<p>Hier sollte mein Plan, den ich mir zu recht gelegt hatte, also seinen Beginn nehmen.<br>Ich legte den Hasturglanz auf die Kr\u00e4uterfrau und gab ihr so meine Befehle weiter.<br>Sie erhielt einen Beutel mit Kupfer um die Stornbr\u00fcder zu vergiften!<br>Sie erhielt diesen Beutel und den Auftrag von der Zofe der Storns. Man wollte mit diesem Giftanschlag den Verdacht auf mich lenken, auf Hastur.<br>Ich lie\u00df die Kr\u00e4uterfrau den Auftrag wiederholen, dr\u00fcckte ihr den Beutel mit Kupfer in die Hand und machte mich l\u00e4chelnd wieder auf den Weg, um mich unter die Marktleute zu mischen.<br>Ich gesellte mich wieder zu Fianna, auch die Storns waren bereits anwesend und sie kamen in den Genuss eines stolzen Blicks meinerseits. So gab dem Barden den Auftrag, der Lady ein Lied Fianna zu Ehren zu singen, welches dieser auch unter gro\u00dfem Beifall zum Besten gab.<br>(Auf die Idee kamen die Storns nicht *l\u00e4chel*)<br>Schlie\u00dflich trat der Barde in einem stillen Moment auf mich zu und gab sich mir zu erkennen. Ein nicht anerkannter Sohn aus der Dom\u00e4ne Ardais! Er \u00fcberbrachte mir einen Plan von Coryn, dem Regenten der Ardais. Ich sollte einen Becher mit Schlafgift erhalten und diesen auch austrinken. Ich sollte sp\u00e4ter wieder erwachen, aber solange w\u00fcrde man wohl die Storns verd\u00e4chtigen, mich, Hastur, t\u00f6ten zu wollen. Denn den Becher w\u00fcrde ich von deren Zofe (jawoll, die Storns k\u00f6nnen sich keinen Kammerdiener leisten, die haben EINE Zofe *mild l\u00e4chel*) erhalten und das leere Gift-Beh\u00e4ltnis w\u00fcrde man in der N\u00e4he der Storns finden. Ich l\u00e4chelte innerlich, denn dies war ein Zugest\u00e4ndnis an meinen eigenen Plan und w\u00fcrde diesen noch untermauern. So sagte ich also zu, nachdem ich mich noch einmal vergewisserte, dass mir auch wirklich nichts weiter geschehen w\u00fcrde.<br>Domna Fianna war hungrig und durstig und ihr Wunsch war mir Befehl. Ich geleitete sie in die Jako-Stube (und die Storns waren leider auch da!) und wir kosteten einen herrlichen Kuchen und guten Jako.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar h\u00f6fliche Floskeln wechselte ich dann doch mit den Storns, denn ich bin wohl erzogen und eine Lady sa\u00df zu meiner Rechten.<br>Es dauerte nicht lange, dann trat die Zofe der Storns (sie hatten WIRKLICH eine Zofe dabei) auf mich zu und \u00fcberreichte mir einen Becher warmen Getr\u00e4nks. Welchen ich unter Zuspruch von Domna Fianna, die diese Geste als Friedensangebot der Storns ansah, auch artig trank.<br>(Naja, die Storns wiegelten ab, aber Becher \u00fcberreichen ist Becher \u00fcberreichen *GG*).<br>Man fand auch das Beh\u00e4ltnis des Gifts (welches man nicht gleich als solches erkannte) unter dem Stuhl Edric Storns und Fianna nahm dieses Fl\u00e4schchen auch gleich an sich.<br>Der Barde hielt also bislang sein Versprechen!<br>Ich wusste, dass dieses Schlafgift nicht sofort wirken w\u00fcrde und geleitete Domna Fianna und ihr Gefolge in die Taverne um dort zu speisen.<br>Zwar waren die Storns nicht ganz so angetan von der Idee der Lady \u2013 angeblich w\u00e4re die Bedienung der Taverne nicht so, wie die Storns es gewohnt waren (ganz ehrlich, ICH w\u00fcrde die auch nicht freundlich bedienen *G* und ICH konnte mich nicht beschweren *l\u00e4cheeeel*) \u2013 aber sie geleiteten uns dennoch.<br>Nun gut, die Bedienung war wirklich nicht von der ganz schnellen Sorte, dies k\u00f6nnte aber auch daran gelegen haben, dass ganz pl\u00f6tzlich (gaaanz aus Versehen und ohne, dass irgendwer was gesagt hat *gg*) das halbe Dorf und die Marktbesucher auch in der Taverne erschienen um zu Mittag zu essen.<br>Irgendwann brachte man uns dann Gem\u00fcsekuchen.<br>(Fionn zur Bedienung: \u201eWir bestellen Pilzfladen und noch was anderes!\u201c, Bedienung: \u201eWir haben keinen Pilzfladen!\u201c, Fionn: \u201eDoch, habt ihr!\u201c, Bedienung: \u201eGut, dann haben wir Pilzfladen!\u201c)<br>(Lord *murmelt*: \u201eDas ist Brot!\u201c, SL: \u201eNein, das ist Pilzfladen!\u201c, Lord *murmelt*: \u201eO.k., dann Pilzfladen!\u201c, SL: \u201eHalt, das ist kein Pilzfladen, der richtige kommt erst noch!\u201c, Lord *murmelt jetzt leicht am\u00fcsiert*: \u201eO.k., dann warte ich halt noch auf den richtigen Pilzfladen!\u201c, Bedienug kommt mit Speck-Quiche und Lachs-Quiche, SL: \u201eDie Speck-Quiche ist der Pilzfladen!\u201c, Lord *murmelt*: \u201eGut, dann ist das halt jetzt der Pilzfladen!\u201c *f\u00e4ngt an zu essen*)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich a\u00df also den Pilzfladen und als ich den zweiten Bissen zu mir genommen hatte, bemerkte ich langsam die Wirkung des Schlafgiftes. (Habe ich langsam geschrieben?? Ich bemerkte die Wirkung recht schnell).<br>Mir wurde schwindelig, ich sah pl\u00f6tzlich alles doppelt (zwei Storns sind schlimm genug, aber vier St\u00fcck davon ertr\u00e4gt man nicht!).<br>Unruhig erhob ich mich von meinem Stuhl, br\u00fcllte laut \u201eVerrat!!!!\u201c.....und mir wurde schwarz vor Augen!<\/p>\n\n\n\n<p>(ab jetzt wei\u00df ich sozusagen nix mehr, denn ich hab ja laut *G* geschlafen!!!<br>SL: \u201eSchnarch mal, dass die wissen, dass Du net tot bist!\u201c Lord *schnarcht*)<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte mir einer meiner Soldaten (die nur uneigentlich dabei waren, denn eigentlich war ich ja alleine da *kopfsch\u00fcttel*), dass man mich nicht erwecken konnte und mich so in ein Zimmer legte, welches man mit einer Wache (und sp\u00e4ter dann drei Wachen) versehen hatte.<br>Die Wachen wurden \u00fcberw\u00e4ltigt und man entf\u00fchrte mich (MICH!!!) um durch diese Entf\u00fchrung Lord Aldaran frei zu pressen, der ja in meinen Kerkern gefangen sa\u00df.<br>(Hat man den Storns kein Gehirn mit geliefert?? Wenn sie einen schlafenden Hastur entf\u00fchren und dieser schlafende Hastur der einzige ist, der auf diesen H\u00e4ndel eingehen darf, weil er nun mal der Lord der Dom\u00e4ne Carcosa ist, was die Storns doch eigentlich wissen sollten. Was erwarten sich die Storns denn davon? Nun gut, reden wir ein ander mal dar\u00fcber.....).<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann ist es dann wohl den Soldaten gelungen, die F\u00e4hrte der Entf\u00fchrer wieder aufzunehmen, aber wie dies vonstatten ging, kann ich nicht sagen, ich schlief ja!<br>(zwischendurch schlief ich nicht mehr so sehr, uneigentlich, denn ich schnarchte zum richtigen Zeitpunkt richtig laut und ich erkl\u00e4rte auch, dass ich einen Chierizauber unterlag \u2013 was zwar keinen interessierte, aber trotzdem....ich erkl\u00e4rte auch, dass ich nicht wei\u00df, welcher Turm auf Aldaran st\u00fcnde, weil\u2019s mich ja nicht interessiert, aber egal...*G*)<\/p>\n\n\n\n<p>Corran beging in meinen Augen eine Dummheit, als er sich und sein Laran den Aldarans zu Verf\u00fcgung stellte um mich wieder frei zu bekommen.<br>Ganz so dumm sind die Storns und diese Katzenwesen, die auch an der Entf\u00fchrung teilgenommen hatten, nun doch nicht, denn sie gingen auf den H\u00e4ndel ein und lie\u00dfen mich schlafend zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Man brachte ich in einen Raum und der Harfner sang (die Sache mit den schwarzen Kugeln erw\u00e4hnte bereits ein Lederer *G*) und spielte und schlie\u00dflich durfte ich erwachen......<\/p>\n\n\n\n<p>..und tobte und schrie und blickte in die k\u00fchlen Augen Corrans, der mir als erstes erkl\u00e4rte, dass nun Krieg herrschen w\u00fcrde.<br>Ich fragte nach dem Grund und er erz\u00e4hlte mir, was gerade im Wald geschehen war.<br>W\u00fctend und bleich vor Zorn frage ich Corran, was er sich denn bei diesem H\u00e4ndel gedacht habe. Er h\u00e4tte mich meiner Meinung nach lieber im Wald verrecken lassen sollen, die Storns meinem Erben ausliefern sollen und sich somit auf die St\u00e4rkere Seite im Krieg, der von Beginn an nicht mehr abzuwenden war, stellen m\u00f6gen.<br>Die Meinungen von mir und Corran gingen bei dem Begriff Ehre sehr weit auseinander. So sah er es als Ehrencodex an, seine G\u00e4ste zu jedem (!) Preis zu retten und ich sah es als Ehre an, zuerst an mein Volk und dann an mein eigenes Leben zu denken.<br>Corran warf mir kalt vor, dass ich Aldaran in meinen Kerkern verrecken lie\u00dfe (es sei ihm verziehen, die Kerker von Carcosa sind gar nicht sooo \u00fcbel) und ich hielt ihm vor, dass es um das Leben meines Schwiegersohnes ging, welches Aldaran bedroht hatte. Ich fragte ihn, ob sein Sohn bereits das Licht der Welt erblickt hatte. Er bejahte dies aufgebracht und ich fragte noch immer zornig nach, was er denn tun w\u00fcrde, wenn man das Leben SEINES Sohnes bedrohen w\u00fcrde?<br>Kalt erkl\u00e4rte mir der Lord, dass er jeden umbringen w\u00fcrde, der dies auch nur versuchen w\u00fcrde!<br>Wieder unterschieden sich unserer Handlungsweisen, aber ich unterlie\u00df es, Corran mein Tun zu erkl\u00e4ren, denn h\u00e4tte ich Aldaran so gleich umgebracht, so h\u00e4tte es sofort Krieg gegeben und mein Volk w\u00e4re in Gefahr.<br>Mit dem Aldaran als Geisel w\u00fcrden es sich die Aldarans und ihre Gefolgsleute gut \u00fcberlegen, ob sie Haftfeuer auf mein Land niederwerfen w\u00fcrden, denn ihr Lord befindet sich ja noch in meinem Gewahrsam.<br>Aber wie bereits erw\u00e4hnt, ich erkl\u00e4rte ihm dies Handeln nicht.<br>Mir war bereits in diesem Moment bewusst, dass sich die verwandschaftlichen Bindungen an die Dom\u00e4ne Aldaran nicht mehr mit noch so guten Argumenten weg diskutieren lie\u00dfen. Denn schlie\u00dflich wusste ich, dass die Mutter von Domna Fianna aus der Dom\u00e4ne Aldaran heraus stammte.<br>Ich nickte also, beteuerte noch einmal, dass mir der Ausgang noch immer nicht zusagte, dass ich aber Corrans Entscheidung akzeptieren w\u00fcrde.<br>Er w\u00fcrde fr\u00fch genug bereuen, dass ich noch am Leben war und dass er es war, der daf\u00fcr Sorge getragen hatte.<br>Ich verlie\u00df Asturias noch in der selben Nacht!<\/p>\n\n\n\n<p>Man wird sich wieder sehen nur unter ganz anderen Umst\u00e4nden \u2013 unter ganz anderen Umst\u00e4nden!!<\/p>\n\n\n\n<p>Und hier w\u00fcnsche ich kein Adelandeyo<br>*hoheitsvoll dreinblickt* \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Jerome Hastur von Carcosa<br>Lord Carcosa<\/p>\n\n\n\n<p>(ich hab mich noch nie so oft umgezogen auf nem Plot *G* - erst Yorick, dann Jerome, dann Yorick, dann wieder Jerome und schlie\u00dflich wieder Yorick.....*lach*)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"busaya\"><\/a>Die Con aus der Sicht von Busaya und Kortek<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einer anstrengenden Reise aus den Bergen, wo unser Rudel lebt, kamen<br>Kortek und ich morgens in der kleinen Stadt an, in die wir geschickt<br>wurden, um Handelsbeziehungen zu Menschen au\u00dferhalb der \"Trockenst\u00e4dte\",<br>wie sie ihr Land nennen, aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gep\u00e4ck hatten wir Edelsteine, die wir gegen waffenf\u00e4higes Metall<br>tauschen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn was n\u00fctzen uns Juwelen? Das, was unser Rudel zur Zeit braucht, sind<br>Waffen und Werkzeuge, aber Metall ist schwer zu beschaffen und die<br>Trockenst\u00e4dter entwickelten sich in letzter Zeit zu immer schwierigeren<br>Verhandlungspartnern.<\/p>\n\n\n\n<p>Also wurden Kortek und ich geschickt um Andere zu finden. Wie schon fr\u00fcher<br>sollte ich dabei \u00fcbersetzen, da meine Br\u00fcder mit der menschlichen Sprache<br>gro\u00dfe Schwierigkeiten haben. Es muss irgendetwas mit der Kehle zu tun&nbsp;haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald wir die Stadt betraten, merkten wir, dass mit unserer Tarnung<br>irgendetwas nicht stimmte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weibchen in dieser Stadt durften frei durch die Stra\u00dfen laufen und<br>keiner der M\u00e4nner versteckte sein Gesicht hinter einem Schleier, wie es<br>bei den Trockenst\u00e4dtern \u00fcblich ist. So wie das \"Marktvolk\" uns anstarrte,<br>h\u00e4tte Kortek seine Verkleidung ebensogut nicht tragen k\u00f6nnen. Nach einiger<br>Unsicherheit, verdr\u00e4ngten wir unsere Sorgen, dass auch die Katzen aus dem<br>benachbarten Rudel anders aussehen als die Br\u00fcder und Schwestern unseres&nbsp;Rudels.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Gang \u00fcber den \"Markt\" hegten wir schon die Bef\u00fcrchtung, dass<br>wir unsere Edelsteine hier nie gegen waffenf\u00e4higes Metall tauschen<br>k\u00f6nnten. So viele kleine Marktst\u00e4nde, und keiner der \"Marktst\u00e4dter\" sah<br>aus als k\u00f6nnte er sich auch nur eines unserer Steinchen leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Niedergeschlagen beschlossen wir, erst einmal ein Fr\u00fchst\u00fcck einzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch in der Gemeinschaftsh\u00f6hle der Marktmenschen wurden wir<br>angestarrt, als seien wir ein dreik\u00f6pfiger Banshee.<br>Nach und nach begriffen wir, dass die Trockenst\u00e4dter hier fast genauso<br>missachtet werden wie wir Katzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings wollten wir uns davon nicht beeindrucken lassen. Vor allem<br>nicht, nachdem es uns gelang an diesem Ort doch noch potentielle Abnehmer&nbsp;zu ersp\u00e4hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nun standen wir noch einem anderen Problem gegen\u00fcber: - Wie sollte<br>Kortek essen? Hier in der Taverne war das unm\u00f6glich. Er konnte doch seinen<br>Schleier nicht l\u00fcften. So beschlossen wir, dass erst einmal ich etwas<br>essen sollte, damit wir einen Grund hatten, noch sitzen zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Also bestellten wir etwas zu Essen und mieteten uns ein Zimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die zwei M\u00e4nner an einem Tisch in der N\u00e4he uns immer mehr wie die<br>richtigen Abnehmer f\u00fcr unsere Steine erschienen, auch weil sie sich recht<br>herrschaftlich benahmen, baten wir den sogenannten \"Wirt\" f\u00fcr uns<br>herauszufinden, wer diese denn waren. Kortek bezweifelte allerdings, dass<br>diese M\u00e4nner wirklich Lords waren, sie trugen ja schlie\u00dflich kaum Schmuck<br>und wenig h\u00fcbschen Tand an ihrem Fell.<\/p>\n\n\n\n<p>Einstweilen zogen wir uns auf unser \"Zimmer\" zur\u00fcck und ich bestellte noch<br>schnell ein Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr Kortek, welches er dann dort verspeisen konnte<br>ohne weiteres Aufsehen zu erregen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen wollte er ein wenig schlafen und bat mich, meine Ohren<br>weiter auf zu halten und zu schauen, ob ich nicht doch noch Zahlungsf\u00e4hige<br>Kundschaft auftreiben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Markt sah ich mich dann allein dem \"Marktvolk\" gegen\u00fcber, welches<br>sich offensichtlich das Maul \u00fcber uns, und in diesem Moment wohl \u00fcber mich<br>im Besonderen, zerriss.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuf\u00e4llig schnappte ich im Vorbeilaufen auf, wie ein Musikant einen Mann<br>bei den Menschenkriegern mit Dom ansprach, der Titel, den ihre H\u00e4uptlinge<br>tragen. Ich nutzte eine g\u00fcnstige Gelegenheit den Barden zur Seite zu<br>nehmen und mich n\u00e4her \u00fcber diesen Mann zu erkundigen.<br>Nachdem er mir erkl\u00e4rte, dass dies der Lord des Marktvolkes war, auf<br>dessen Land wir uns gerade aufhielten, gab ich ihm den Auftrag f\u00fcr uns<br>vorzuf\u00fchlen, wie geneigt der H\u00e4uptling einem Gesch\u00e4ft w\u00e4re. Um ihm dies<br>einfacher zu gestalten, gab ich ihm einen der Steine mit, den er behalten<br>durfte, falls er erfolgreich vermittelte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg zur\u00fcck in die Taverne \u00fcberbrachte mir \"Wirt\" die Information,<br>wer die beiden \"Doms\" aus der Taverne waren. Es waren die Br\u00fcder Storn,<br>welche auf der Durchreise waren. Interessant. Vielleicht hatten sie ja<br>auch Interesse an unseren Steinen. F\u00fcr diese Information wurde der<br>Informant mit einem unserer Steine belohnt. Zu gro\u00dfz\u00fcgig, wie sich<br>herausstellte, da man uns, was Futter anging, in dieser H\u00f6hle \"\u00fcber den<br>Tisch zog\", wie die Menschen so sagen. Ein weiterer Nachteil unserer<br>Tarnung als Trockenst\u00e4dter nehme ich an.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck in der Taverne informierte ich Kortek. Kaum hatte ich meinen<br>Bericht beendet, klopfte es an der T\u00fcr. In Eile vermummte Kortek sein<br>haariges Gesicht. Vor der T\u00fcr stand der Barde und teilte uns mit, der Lord<br>Di Austurien sei an den Steinen interessiert und wir k\u00f6nnten jederzeit<br>Kontakt aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir richteten uns also wieder her, obwohl wir uns in der ungewohnten<br>Kleidung nicht sehr wohl f\u00fchlten, und betraten aufs neue das Marktland.<br>Als erstes suchten wir den Schmied auf, der sich zu Korteks \u00c4rger gleich<br>auf meine Ketten st\u00fcrzte und sie neugierig befingerte. Er stellte<br>allerhand seltsame Fragen \u00fcber die Herkunft der Kette und brabbelte<br>irgendetwas von einem anderen Schmied. Aber seine Arbeit war gut. Also<br>versuchte ich schon einmal herauszufinden, ob er vielleicht bereit w\u00e4re<br>Waffen f\u00fcr uns zu schmieden, wenn wir ihm das Metall liefern w\u00fcrden.<br>Grunds\u00e4tzlich schien er interessiert zu sein. Wir einigten uns darauf,<br>dass wir noch einmal in Ruhe verhandeln w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chstes wollten wir uns noch ein wenig \u00fcber die Stornbr\u00fcder kundig<br>machen. Der Barde war erneut unser Anlaufpunkt. F\u00fcr 2 Sekal erz\u00e4hlte dieser uns,<br>dass die Storns sich momentan f\u00fcr einen Krieg r\u00fcsteten und versuchten den<br>Lord dieses Landes zu ihrem Verb\u00fcndeten zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Information interessierte uns SEHR. Warum sollten wir nur unsere&nbsp;Steine feil bieten?<\/p>\n\n\n\n<p>Da sich die Storns zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf dem Marktplatz<br>aufhielten, sprach ich diese also bei n\u00e4chster Gelegenheit an: \u201eVai Dom,<br>ich h\u00f6rte ihr habt \u00c4rger! Wir h\u00e4tten euch da ein Angebot zu unterbreiten.&nbsp;Aber nicht hier!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Br\u00fcder sahen sich verdutzt an, folgten uns dann aber unauff\u00e4llig durch<br>den Hintereingang der Taverne in unser Zimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir boten ihnen an, ihre Armee mit unseren Kriegern zu unterst\u00fctzen.<br>Nach einiger Verwirrung wollten die Br\u00fcder wissen, mit wem sie es<br>\u00fcberhaupt zu tun h\u00e4tten.<br>Ich \u00fcbersetzte fl\u00fcsternd Kortek die Frage, woraufhin dieser den Schleier<br>abnahm und sein pelziges Katzengesicht zum Vorschein kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu unserer Belustigung machten unsere Verhandlungspartner schockiert einen&nbsp;Schritt zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte allerdings nicht lange bis ihnen klar wurde, was wir ihnen da<br>anboten und ihre Gesichter nahmen einen scheinbar interessierten Ausdruck&nbsp;an.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer l\u00e4ngeren Verhandlung einigten wir uns darauf, 25 unserer besten<br>Krieger zu stellen. Daf\u00fcr sollten wir f\u00fcr jeden Krieger einen Barren<br>waffenf\u00e4higes Metall bekommen und Ausr\u00fcstung f\u00fcr unsere Krieger. Ein guter&nbsp;Handel!<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt mussten wir nur noch einen guten Preis mit dem Schmied aushandeln.<br>Auch ihn nahmen wir zur Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ihm schien unsere Trockenst\u00e4dter- Aufmachung nicht zu gefallen. Er<br>starrte immer sehr interessiert in die Augen von Kortek und betrachtete<br>seine H\u00e4nde, auf denen ein bisschen Fell zu sehen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Er glaubte uns nicht recht, dass wir aus den Trockenst\u00e4dten kamen; und<br>nach einigen vergeblichen Versuchen, ihn doch davon zu \u00fcberzeugen, sagte<br>er, dass er die Wesen des Waldes viel mehr sch\u00e4tze, als die Menschen aus<br>der W\u00fcste. Auch unsere Juwelen wollten ihn nicht so recht locken.<\/p>\n\n\n\n<p>Also gaben wir unsere Tarnung erneut auf und Kortak entbl\u00f6\u00dfte wieder sein&nbsp;Gesicht.<br>Die Miene des Schmiedes hellte sich auf und pl\u00f6tzlich gingen die&nbsp;Verhandlungen ganz schnell.<br>Er war ein Freund unseres Volkes und daher sehr interessiert. Mit einigen&nbsp;Steinchen wurden wir uns schnell einig.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Verhandlung wollten wir noch einmal \u00fcber den \"Markt\" ziehen, doch<br>pl\u00f6tzlich stand uns ein Mann (Jasko) gegen\u00fcber und fragte uns in der<br>Sprache der Trockenst\u00e4dter, was denn einen Solchen hier her verschlagen<br>habe. Jetzt sa\u00dfen wir in der Grube. Dieser Mann erwartete Antwort von<br>Kortek. Wir schauten einander an und schliesslich antwortete Kortek mit<br>seiner kratzigen, knurrenden Stimme: \"Handel\" (was eher nach Chrandel<br>klang). Der Mann schaute uns unsicher an und Kortek kramte einen der<br>Steine heraus und legte ihn dem seltsamen Mann in die Hand. Dieser hielt<br>das Juwel ins Licht und wusste sofort, woher dieser Stein kam.<\/p>\n\n\n\n<p>\"Woher haben Trockenst\u00e4dter wie ihr diese Steine?\"<\/p>\n\n\n\n<p>Kortek knurrte irgendwas in der Sprache der Trockenst\u00e4dter, das nicht mal<br>ich verstand, schloss mit seiner Hand die Hand des Mannes um den Stein und<br>legte sich den Finger auf den Mund. Der Mann hatte einen wachen Geist und<br>verstand sofort und unsere Wege trennten sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chstes landeten wir in der Jaco-H\u00f6hle, wo sich die H\u00e4uptlinge<br>sammelten. Dort nahmen wir den Friedensmann Dom di Asturiens zur Seite und<br>boten auch ihm unsere Steine an. Da es in der Jaco-H\u00f6hle von Menschen<br>wimmelte, f\u00fchrten wir auch ihn in unsere Schlafh\u00f6hle.<\/p>\n\n\n\n<p>Er folgte uns nur sehr z\u00f6gerlich und man merkte ihm sein Unwohlsein an,<br>weswegen unsere Verhandlungen recht kurz ausfielen.<br>Da die Dom\u00e4ne nicht \u00fcber viel Metall verf\u00fcgte, bot er uns geh\u00e4rtetes Leder<br>als Bezahlung an. Auch nicht schlecht, Lederr\u00fcstungen braucht man immer.<br>Da er das Ganze noch mit seinem Lord besprechen musste, gaben wir ihm<br>Steine von jeder Farbe zur Ansicht mit. H\u00e4tten wir gewusst, dass wir diese<br>nie wieder sehen w\u00fcrden, h\u00e4tten wir sicher einiges anders gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir liefen noch einmal \u00fcber den \"Markt\" und betraten die \"Taverne\". Gerade<br>in dem Augenblick, als wir an seinem Tisch vorbeikamen, brach direkt neben<br>uns am Tisch einer der Lords, der vorher noch in der Teestube gesessen<br>hatte, \u00fcber seinem Essen zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich scharten sich alle Menschen in der Taverne um ihn.<br>Kortek zog in Panik seinen Dolch.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Stornbr\u00fcder gab Kortek ein Zeichen, den Dolch wegzustecken, aber<br>wir zogen es vor langsam r\u00fcckw\u00e4rts in unsere Schlafh\u00f6hle zu verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir die T\u00fcre von innen verriegelt hatten, legte ich endlich f\u00fcr<br>ein paar Minuten die Ketten ab und legte mich neben Kortek ins Bett, um<br>ein wenig Ruhe zu bekommen. Doch das war mir nicht verg\u00f6nnt. Kaum lag ich<br>im Bett, klopfte es an der T\u00fcr und Kortek und ich sprangen auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der T\u00fcr standen die Stornbr\u00fcder. Sie kamen, uns zu warnen und<br>unterbreiteten uns einen Plan. Wir wurden verd\u00e4chtigt den Mann in der<br>Taverne vergiftet zu haben. Also befanden wir uns in Gefahr. Sie schlugen<br>uns vor, zusammen mit ihnen den Hastur-Dom, jenen Lord, der neben uns<br>zusammengrbochen war, aus seinem Zimmer zu entf\u00fchren. Uns den Stornbr\u00fcdern<br>anzuschliessen, w\u00e4re also gutes Kihar, w\u00fcrde dem Verdacht der Menschen,<br>f\u00fcr den sie uns ans Fell wollen w\u00fcrden, wenigstens einen triftigen Grund<br>liefern und zudem sollten wir f\u00fcr eine erfolgreiche Entf\u00fchrung einen guten<br>Preis bekommen: das vereinbarte Metall ohne das Leben unserer Br\u00fcder zu<br>gef\u00e4hrden. So war die Entscheidung getroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beeilten uns unsere Sachen zusammen zu packen und bewegten uns<br>Richtung Hasturs Zimmer. Mir blieb keine Zeit mehr meine Ketten anzulegen,<br>aber das fiel in dem Trubel niemandem auf. Nat\u00fcrlich wurde die T\u00fcr des<br>Hastur-Dom bewacht. Viel Feind, viel Kihar. Wir warteten also auf einen<br>g\u00fcnstigen Augenblick und Kortek schlug die Wache nieder und wir st\u00fcrmten<br>ins Zimmer.<br>Ich blieb drau\u00dfen stehen und beobachtete, wie einer der Storns die<br>herbeieilenden M\u00e4nner in Schach hielt, w\u00e4hrend der zweite Bruder hinter<br>Kortek ins Zimmer trat, der gerade den n\u00e4chsten Mann niederschlug. Doch<br>ein Mann war im Zimmer, mit dem Kortek nicht gerechnet hatte: der Schmied.<br>Fast w\u00e4re es diesem gelungen Kortek von hinten niederzuschlagen, w\u00e4hrend<br>dieser sich noch mit dem \"Friedensmann\" besch\u00e4ftigte, doch gerade noch<br>rechtzeitig fuhr er herum und beide hielten inne. Sie schauten sich eine<br>Zeit, die Ewigkeiten zu dauern schien, verbl\u00fcfft an.<br>Irgendwann entschloss sich Kortek, wie in Zeitlupe, einen Schlag auf den<br>Kopf des Schmieds anzut\u00e4uschen und liess den Getroffenen dann sanft zu<br>Boden gleiten. Derweil hatte der Stornbruder sich schon den Hasturlord<br>\u00fcber den R\u00fccken gelegt und war auf dem Weg hinaus. Kortek und der draussen<br>wartende Stornbruder deckten unseren Abzug und die Storns eilten zu den<br>Pferden, w\u00e4hrend wir uns m\u00f6glichst schnell in die W\u00e4lder schlugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise waren wir schnell genug und unsere Verfolger verloren<br>schnell unsere Spur.<\/p>\n\n\n\n<p>Einge Stunden sp\u00e4ter sammelten wir uns im Wald wieder, um mit den Storns<br>unser weiteres Vorgehen zu besprechen. Doch nach einiger Zeit h\u00f6rten wir<br>pl\u00f6tzlich ein lautes Heulen aus den B\u00fcschen und eine W\u00f6lfin trat, immer<br>noch laut heulend, aus dem Unterholz und lie\u00df sich auch nicht vertreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Als h\u00e4tte die W\u00f6lfin sie gerufen, nahten auch schon die M\u00e4nner des<br>Marktvolkes, gef\u00fchrt vom Friedensmann des Di Asturien.<br>Kortek hatte sich unauff\u00e4llig in die B\u00fcsche geschlagen, doch irgendwie<br>hatte der Barde das bemerkt und so entbrannte ein heftiger aber kurzer<br>Kampf, der damit endetete, dass beide, jeweils mit dem Schwert des Anderen<br>an der Kehle, auf dem Boden lagen. Knurrend stand der Wolf daneben. Erst<br>nachdem ich die D\u00f6rfler aufforderte, den Wolf, der ja offensichtlich zu<br>ihnen geh\u00f6rte, zur\u00fcckzurufen und Kortek mitteilte, dass auch der Barde<br>sein Schwert von seinem Hals nehmen w\u00fcrde, l\u00f6sten sich die Beiden<br>vorsichtig voneinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun entbrannte eine langwierige Verhandlung. Die Gegenseite verlangte den<br>Hasturlord zur\u00fcck. Warum auch immer! Beide Seiten wollten, so verstand ich<br>es zumindest, einen Krieg verhindern.<br>So wie ich die Situation einsch\u00e4tzte w\u00e4re es einfacher gewesen den Krieg<br>aufzuhalten, indem man einfach ein paar Gefangene, die nun scheinbar auf<br>beiden Seiten vorhanden waren, gegeneinander austauschte. Naja, aber was<br>versteh ich schon von der Politik der Menschen. Auch wenn ich mir<br>Kommentare trotzdem nicht verkneifen konnte.<br>Das gr\u00f6\u00dfte Problem war aber der gesundheitliche Zustand von Hastur-Dom,<br>denn nur eine bestimmte Person der gegenerischen Partei konnte ihn aus dem<br>tiefen Schlaf, in dem er immer noch gefangen war, befreien.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem auch der di Asturien aus dem Nebel trat und seine Klinge im Krieg<br>gegen die Hasturs in die Waagschale warf, hatte die Debatte ein Ende und<br>die Storn entschieden sich daf\u00fcr, den Hastur-Dom frei zu lassen. Wir<br>nahmen das Versprechen des freien Geleits in Anspruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt wappnen wir uns f\u00fcr einen Krieg.<br>Hier wird wahrscheinlich das erste Mal das Blut von Menschen und Katzen<br>auf der selben Seite vergossen.<br>Also: Auf in den Kampf.<\/p>\n\n\n\n<p>Busaya und Kortek *fauch*<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"taverne\"><\/a>\"Zum Feurigen Firi\"<\/h3>\n\n\n\n<p><em>Memoiren einer Tavernenwirtin und ihren Schandmaiden<\/em><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Wirtin<\/h5>\n\n\n\n<p>Der Tag begann genauso bescheiden, wie schon so einige vorher, seit ich hoffte, mein Altenteil in dieser Kneipe zu verbringen. Dabei hatte einst alles so sch\u00f6n angefangen...<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zufall hatte meine Gef\u00e4hrtin Devra, einen Kopfgeldj\u00e4ger und mich in diesen Ort gef\u00fchrt, als kurz zuvor sich der Wirt, wahrscheinlich versoffen wie er war, im Stall seiner Taverne selbst einge\u00e4schert hatte. Die Taverne stand billigst zum Verkauf \u2013 sie war schon ziemlich heruntergewirtschaftet. So beschlossen wir, den Kopfgeldj\u00e4ger als meinen Gatten auszugeben... Schwertfrauen waren nicht so sonderlich gut gelitten in dieser Gegend.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einiger Tatkraft war die Taverne schnell hergerichtet, eine Schankmaid vom Vorbesitzer war auch noch da und eine Neue fand sich auch. Devra konnte gut mit dem Kochl\u00f6ffel umgehen... es h\u00e4tte so sch\u00f6n werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Herr Wirt entpuppte sich zusehens als Weiberheld, der jedem Rock nachlief \u2013 besonders dem von unserer Schankmaid Minna. H\u00e4ndeln und Raufereien war er auch nicht abgeneigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch an diesem Morgen waren Kasse und Beutel wieder einmal leer und es reichte noch nicht mal f\u00fcr einen kaffee am Jacostand... und der Herr Wirt war schon auf dem Markt unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck schneiten schon fr\u00fch ein paar G\u00e4ste herein und so konnte ich mir dann auch endlich einen Jaco leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es stellte sich heraus, da\u00df die meisten Marktbesucher doch lieber etwas Herzhaftes zum Fr\u00fchst\u00fcck a\u00dfen, so holten meine Schankmaiden den Jaco Becher f\u00fcr Becher vom Jaco-Stand... wir machten wohl mehr Kaffee-Umsatz als der Jacostand. Das brachte mich auf eine Idee. Auch der Lord und sein Friedensmann fanden sich schon auf ein Hochlandbier zum Fr\u00fchst\u00fcck ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die ankommenden Marktbesucher versorgt waren, einige Zimmer and Marktbesucher von weiter Her vermietet waren, darunter sogar ein Trockenst\u00e4dter-Paar, wurde es etwas ruhiger in der Kneipe und \u2013 oh Wunder \u2013 auch mein Herr Wirt fand sich wieder einmal ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich auf dem Markt herausgestellt hatte, waren wohl Katzenwesen unterwegs und trieben ihren Unfug und so kam mir das Angebot eines jungen Mannes gerade recht, bei uns den T\u00fcrsteher zu machen. Nachdem er ein paar Gl\u00e4ser mit dem Glaser getrunken hatte, verschwand er aber auch erst mal wieder mitsamt diesem auf den Markt... M\u00e4nner... Na ja, notfalls hatte ich noch ein gro\u00dfes Messer griffbereit...<\/p>\n\n\n\n<p>Es fand sich noch jemand ein, eine \u00e4rmlich aussehende Frau, die sich als Hilfe in der K\u00fcche anbot \u2013 ich konnte wieder mal nicht nein sagen zu einer armen Seele. Ich schickte sie zum Sp\u00fclen des Geschirrs und der Gl\u00e4ser zum Brunnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl unsere K\u00f6chin als auch ich schlenderten einmal \u00fcber den Markt doch das Geld war knapp und so leistete ich mir nichts, nur die K\u00f6chin kaufte ein paar Kr\u00e4uter f\u00fcr die K\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg schlenderte ich beim Jaco-Stand vorbei und machte der Betreiberin ein Angebot, ihr die H\u00e4lfte abzugeben, wenn ich auch bei uns in der Taverne Jaco verkaufen k\u00f6nne. Sie ging darauf ein und 5 Sekal wechselten als Anzahlung die Besitzerin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich h\u00f6rte von Taverneng\u00e4sten, da\u00df der Brunnen vergiftet worden sei und kurz darauf kam unsere K\u00fcchenhilfe herein, in Tr\u00e4nen aufgel\u00f6st und hatte Angst, man w\u00fcrde sie der Vergiftung des Brunnens bezichtigen...<\/p>\n\n\n\n<p>Ger\u00fcchte \u00fcber K\u00e4mpfe und Entf\u00fchrungen drangen in die Taverne... als wir gerade einen kleinen Imbi\u00df f\u00fcr die Marktbesucher machen wollten, schwappte eine Horde kriegerisch gelaunter Marktbesucher und Dorfbewohner herein - wir konnten garnicht so schnell nachliefern, wie und der imbi\u00df aus der Hand gerissen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich waren die meisten satt und hatten auch keinen Durst mehr und verzogen sich wieder zum Krieg machen... sollen sie doch, solange sie es nicht gerade im Schankraum machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es blieb das Problem, da\u00df der Brunnen vergiftet war und da\u00df wir damit auch kein Abendessen zubereiten konnten... schlie\u00dflich machte ich mich selbst auf den Weg, Abhilfe zu schaffen. Unterwegs traf ich eine Schwertfrau, die auch auf der Suche nach Ingredienzien f\u00fcr ein altes Rezept war, das Glen \u00fcbersetzt hatte... wenig appetitliche Zutaten sag ich Euch... mehr lieber nicht...<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit der Kr\u00e4uterfrau hatten wir dann bald alle n\u00f6tigen Zutaten beieinander und der Trunk wurde in der Jaco-K\u00fcche gekocht. Zum Gl\u00fcck nicht in meiner K\u00fcche... vergifteter Brunnen hin oder her, bei mir h\u00e4tten sie das Zeug nicht \u00fcber die K\u00fcchenschwelle betragen!<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir das Elixier zur Brunnenentgiftung zubereiteten, tauchte Minna auf und bot mir einen Becher eines Getr\u00e4nks an... diese Fl\u00fcssigkeit hatte eine seltsame Aura doch mein Laran lie\u00df mich leider nicht mehr erkennen... also trank ich ihn lieber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Elixier wurde filtriert und in den Brunnen gegossen... er schmeckte danach noch etwas merkw\u00fcrdig aber er war offenbar wieder trinkbar...<\/p>\n\n\n\n<p>Allm\u00e4hlich wurde es Abend und ich machte mich wieder zur\u00fcck in die Taverne auf den Weg, das Abendessen mu\u00dfte zubereitet werden. Was mu\u00dfte ich entdecken? Meine K\u00f6chin und Ex-Gef\u00e4hrtin trieb sich wieder mal sonstwo rum, nur nicht an ihrem Arbeitsplatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich heuerte schnell ein paar K\u00fcchenhilfen an und bereitete mit ihnen das Abendessen zu: Geschnetzeltes Rabbithorn in Kohl.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Essen war fertig und die ersten G\u00e4ste trafen ein und ich h\u00f6rte, da\u00df unserem Lord ein Sohn geboren war und da\u00df man mit z\u00e4hen Verhandlungen (was Kerls halt so darunter verstehen) irgendein B\u00fcndnis ausgehandelt h\u00e4tte... na solange in der Taverne kein Krieg war, war's mir egal.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Mann tauchte auch wieder auf und roch wie so oft, eindeutig nach Minna... allm\u00e4hlich reifte ein Entschlu\u00df in mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte nicht lange und der Lord kam stolz mit dem Thronfolger herein und lie\u00df die ganze Taverne frei halten... \"Heute feiern wir ein Fest!\" rief er. Bezahlt hat er bis heute nicht...<\/p>\n\n\n\n<p>Bei ein paar Gl\u00e4sern guten Firis in einer Ecke der Taverne, wo es etwas ruhiger war, nahm mein Entschlu\u00df ziemlich konkrete Formen an:<br>Ein Mann, der das Geld durchbringt, lieber in den Krieg zieht als sich um Haus und Hof zu k\u00fcmmern, eine K\u00f6chin und Ex-Reisegef\u00e4hrtin, die mich im Stich l\u00e4\u00dft wenn's drauf ankommt, eine Schankmaid, die mir h\u00f6chst verd\u00e4chtige Getr\u00e4nke bringt, ein Lord der nicht bezahlt...<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Mitwinter, wenn der Schnee von der gro\u00dfen K\u00e4lte fest gefroren ist, werde ich unser Packpferd mit dem Allern\u00f6tigsten beladen, werde mich auf mein Pferd schwingen und tief in die Hellers reiten - es wird meine vorletzte Reise werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast am Fu\u00dfe des Walles um die Welt kenne ich ein Tal mit hei\u00dfen Quellen, mit Kireseth und Rabbithorns, das Fr\u00fchjahr kommt sehr zeitig an diesen recht warmem Ort. Wenn ich ankomme, wird es dort schon Fr\u00fchling sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alte Schlachtro\u00df Roana, Bastardtochter eines verantwortungslosen Comyn, Hure, Schwertschwester, Bergf\u00fchrerin, Kriegerin und Tavernenwirtin wird noch einmal die warme Sonne auf den in vielen Jahren geschundenen Gliedern f\u00fchlen, wird sich noch einmal in den hei\u00dfen Quellen entspannen...<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn der Kireseth bl\u00fcht, werde ich auf meine letzte Reise gehen... sucht nicht nach mir!<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Schand(k)maid Minna<\/h5>\n\n\n\n<p><em>Und das sagt Minna die Magd:<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Also es begann wie nen ganz normaler Markttag. Unser Sattler hatte man wieder vergessen, dass es an Markttagen in der Taverne keinen Jaco gab und unser Glaser kam und erz\u00e4hlte von seinen weiten Reisen. Und eine Fremde kam zum abwaschen und die Wirtin hat sie auch gleich eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wirt hatte nat\u00fcrlich wieder mal sein Handtuch bei mir im Stroh vergessen. Aber zu unserem Gl\u00fcck merkt die Wirtin ja nix.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja und dann wurdes ziemlich seltsam. S\u00b4war schon komisch, dass da Trockenst\u00e4dter in die Taverne kamen. Ich hab geh\u00f6rt, die Frauen tragen da alle Ketten aus Metall - und die halten sich da Schmiede wie Schafe. Wird wohl stimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Trockenst\u00e4dter waren Katzenwesen - Merrik, der Wirt hat das gleich gesehen. Aber mir hats keiner geglaubt. Der Barbier meinte sogar, er w\u00fcrde nie was glauben, was ich erz\u00e4hle. Son ungehobelter Bursche!<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls ham die Storns dann dem armen alten Sledge eins auf den Sch\u00e4del gehauen und den Friedensmann einen Dolch reingepieckt. Und den Brunnen vergiftet. Aber das k\u00f6nnen auch die Katzenwesen gemacht haben, das hab ich nicht mehr mitbekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sie haben Lord Hastur entf\u00fchrt. Ich denk ja immer noch, der war nur auf dem Markt um seinen Nedestro-Sohn zu suchen. Die Hebamme hatte n\u00e4mlich ein rothaariges Baby dabei. Und sie hat mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit erz\u00e4hlt, dass das ein Hastur - Kind ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Und pl\u00f6tzlich - ich weiss auch nicht wieso, hat die Wirtin gemeint, ich h\u00e4tte sie vergiften wollen !! ICH ! Niemand denkt, dass ich jemanden vergiften w\u00fcrde. Nur ein Gl\u00fcck, dass das keiner geglaubt hat. Nachher h\u00e4tten sie mir noch das Gift in dem Brunnen in die Schuhe geschoben. Aber ich habs der Wirtin gezeigt und gek\u00fcndigt. Und nun arbeite ich auf der Burg bei unserer Lady Fianna - DIE glaubt nicht, dass ich jemanden vergifte !<\/p>\n\n\n\n<p>Ja und nun hoff ich, dass unser Sledge und die Miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiirjjjaaaa gl\u00fccklich miteinander werden un ich auf ihrer Hochzeit tanzen kann. Und dass der Wirt man nicht so besoffen ist und seine Olle doch noch vergiftet, damit wir gl\u00fccklich miteinander werden k\u00f6nnen. Ja und dass das tr\u00e4chtige Schaf ein B\u00f6ckchenl\u00e4mmchen bekommt. Dann k\u00f6nnen wir Schafe z\u00fcchten und es gibt immer frisches Schafsfleisch in der Taverne.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist auf jeden Fall ne Nobeltaverne. Ich hab auch schon nen Schild gemalt, wenn ich dann mal Wirtin bin:<br>HIER SCHMECKTES DEM HASTUR !<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Schand(k)maid Gwennis MacKester<\/h5>\n\n\n\n<p>Der Tag begann nicht gut. Ich hatte verschlafen! Nicht zum ersten Mal! Das w\u00fcrde sicherlich \u00c4rger mit der Wirtin geben. Noch die Sch\u00fcrze umlegend, hastete ich in die Taverne und versuchte mich m\u00f6glichst unauff\u00e4llig an die Arbeit zu machen. Viel gab es allerdings so fr\u00fch morgens nicht zu tun. Doch ein paar einzelne G\u00e4ste pflegten ihr Fr\u00fchst\u00fcck bei uns einzunehmen, und so war ich gezwungen, in die K\u00e4lte hinauszuhuschen und der Miria Jaco abzukaufen. Ja, da kann ich der Miria nur zustimmen, es ist beim besten Willen nicht erkl\u00e4rbar, warum man nicht in die Jaco-Stube geht, wenn man doch Jaco haben will! Und ich muss dann laufen! Nur gut, dass die Wirtin ein wenig heller ist und sp\u00e4ter am Tag einen Handel geschlossen hat, mit dem die Taverne die Berechtigung erhielt, Jaco selbst auszuschenken.<br>Und w\u00e4hrend ich mir ein L\u00e4cheln abrang, wenn ich mich nach den W\u00fcnschen der G\u00e4ste erkundigte, stellte sich immer mehr heraus, dass die Taverne nur mit Morgenmuffeln beseelt war. Beschwerden hier, Gequengel da. Die unausstehliche Lordschaft der Stornh\u00f6hen bezichtigte mich sogar des Vergiftungsversuchs! Unerh\u00f6rt! Wie zu erwarten war, gab der Wirt klein bei und zog mir das Essen von meinem Tageslohn ab. So weit kommt es schon, dass ich die Zechpreller mitern\u00e4hre. *schluchz* Und der Tiefpunkt des Tages war noch nicht erreicht. Denn kaum war ich wieder in der Jaco-Stube unsere Kanne zu bef\u00fcllen, machte sich die Minna an mein Trinkgeld heran, indem sie an meinen Tischen abkassierte! So w\u00fcrde ich nie meine Aussteuer zusammen bekommen um endlich in den sicheren Stand der Ehe zu gelangen! Aber trotz ihrem losen Mundwerk und ihrer all zu lockeren Art ist die Minna doch eine ehrliche Seele, so dass die Sache schnell bereinigt war.<br>Aber nun war mir offensichtlich geworden, dass ich zu h\u00e4rteren Mitteln greifen musste, um ein paar mehr M\u00fcnzen zusammen zu bekommen. Ich begann 1, 2 Sekale aus der Kasse abzuzweigen. Doch die Sache war mir nicht geheuer und zu unsicher. W\u00fcrde mein Heiratswunsch gar meine Anstellung gef\u00e4hrden? So entschloss ich mich, den Markt aufzusuchen, um dort das Angebot mit ein paar Kleinigkeiten meines eigenen Hausrates zu bereichern. Ich sah, dass 2 Schwertschwestern an ihrem Stand Kleidungsst\u00fccke feil boten, und so versuchte ich dort meinen flauschigen Wintermantel an die Frau zu bringen. Das Prachtst\u00fcck erwarb soviel Aufmerksamkeit, dass sich sogleich die Hebamme vom Nachbarstand herbeigesellte und nach geb\u00fchrendem Bestaunen und Probieren mir 10 Sekal daf\u00fcr gab. Ich schlenderte daraufhin weiter \u00fcber den Markt und unterhielt mich eine Weile mit der jungen Frau von der Nussbaumplantage.<br>Ich hatte zuvor schon mit Miria geistig die Ortschaft nach potentiellen Ehepartnern durchk\u00e4mmt. Abgesehen von unsittlichen Angeboten vom Glaser war die Liste von heiratsf\u00e4higen Junggesellen recht kurz. An erster Stelle stand der sch\u00fcchterne Schmied, der nach vorsichtiger Erkundigung tats\u00e4chlich bereits f\u00fcr Miria entbrannt war.<br>Nun kam dies Thema erneut am Nussstand auf, wo ich am\u00fcsiert feststellen konnte, dass die junge Frau von 14 Wintern eifrig f\u00fcr jeden vorbei wankenden Mann zu schw\u00e4rmen begann. Doch somit wurde auch mein Blick auf das sch\u00f6ne Antlitz des Barden gelenkt, der mich bisher nur aus der Ferne mit seiner Stimme verzaubert hatte. Welch gut gebauter Mann. Welch schicke Erscheinung. Welch Zauberwerk.<br>Doch dann wurde ich abgelenkt, denn meine Gespr\u00e4chspartnerin hatte sich an mich geh\u00e4ngt und benutzte mich pl\u00f6tzlich als Sichtschild. Furcht einfl\u00f6\u00dfende Trockenst\u00e4dter hatten den Markt betreten und gingen soeben an uns vorbei. Ich wollte nicht l\u00e4nger bleiben, also beendete ich mein Gespr\u00e4ch, indem ich noch eine Kette aus Bergkristall gewinnbringend verkaufte und machte mich auf den R\u00fcckweg zur Taverne. Als ich noch einen Seitenblick auf den singenden Barden warf, erwischte mich die Kr\u00e4uterfrau. Sie wusste mir auch gleich zu erz\u00e4hlen, dass mein Angebeteter noch ungebunden sei. Doch vorerst war ich zu sch\u00fcchtern, um mich ihm weiter zu n\u00e4hern.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Taverne brach derweil das Mittagschaos los. Man hatte den Fremden als Rausschmei\u00dfer angestellt, von dem die Nussverk\u00e4uferin behauptete, er sei ein gemeiner Dieb. Und dieser hatte sich prompt mit dem l\u00fcsternen Glaser angefreundet.<br>Minna war nicht ganz bei Sinnen (outtime schlafen gegangen!) und stand somit zur Bedienung der G\u00e4ste nicht zur Verf\u00fcgung. Ich hastete also allein von Tisch zu Tisch. Sowie zu den vermieteten Zimmern. Heimste wieder einen Haufen Beschwerden ein. (Hatte die SL tats\u00e4chlich behauptet, wir w\u00e4ren zuviel?) Und nachdem ich der adligen Versammlung ihre Pilzfladen brachte (outtime-Gefl\u00fcster: \u201eBitte nichts zu essen, wir essen die ganze Zeit. Vielleicht ein paar dekorative St\u00fccke Brot.\u201c Dann entsetzte Blicke, daraufhin doch lieber Quiche, aber Geschrei wegen der ganzen Zeitverluste *Arrgh*), ja, nachdem ich die Pilzfladen brachte, kippt doch glatt der Hastur um! Nicht verschluckt oder so, der schl\u00e4ft einfach! Gibt\u2019s denn so was?! Angeblich von den Pilzfladen. Sowas Bl\u00f6dsinniges! Als ob unsere K\u00f6chin nicht recht gescheit w\u00e4re und ihr Handwerk nicht verst\u00fcnde! Wenigstens hat man das nicht wieder mir anh\u00e4ngen wollen. Um sicher zu gehen, hab ich mich weit weg gehalten. Will doch dem Hastur nichts! Zudem da dieses unheimliche Wesen daneben stand und nen Dolch reckte. \u00dcberall Gewalt und Verrat!<br>Man transportierte den Schl\u00e4fer ab und die Taverne leerte sich wieder. Damit trat auch wieder ein wenig Ruhe ein. Sp\u00e4ter kam unsere Aushilfe ganz aufgel\u00f6st in die K\u00fcche gelaufen, und erz\u00e4hlte unter Tr\u00e4nen, man h\u00e4tte herausgefunden, dass nicht Pilze, sondern das Wasser des Brunnens vergiftet hatten. Nun wurde der Armen vorgeworfen, damit zu schaffen zu haben, da sie dort die guten Becher aussp\u00fclte. Was war nur los in Lanister?<br>Da man in der Taverne nur durch Tratsch Neues erfuhr und ansonsten weit abgeschottet vom wahren Geschehen war, bekam ich den n\u00e4chsten Irrsinn erst mit, als die Hebamme mit dem sch\u00f6nen Barden bei uns eintraf, der in der Zwischenzeit seine Stimme verloren hatte. Ein Barde ohne Stimme! Sie w\u00e4lzte ein kleines B\u00fcchlein und schaute dabei ab und zu hoch \u201eDurchfall? Nein.\u201c \u201eSchwangerschaft? Auch nicht, nicht wahr?\u201c Ein Tee, den sie daraufhin bereitete, schien nicht im geringsten zu helfen. Bei den G\u00f6ttern, was hatten die mit meinem Barden getan?! Ich war ganz aufgel\u00f6st vor Mitleid und so froh, an seiner Seite leiden zu d\u00fcrfen. Trotz seiner misslichen Lage warf er mir interessierte Blicke zu. Nun, da man \u00e4therische \u00d6le vorschlug, ergriffen wir die Gelegenheit beim Schopfe und beschlossen, es mit einem Bad in der Therme zu versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eiligst entfernetn wir uns aus der l\u00e4stig gewordenen Gesellschaft. Doch kaum waren wir auf dem Weg, fing man uns von anderer Seite ab; man h\u00e4tte die Domna Fianna gerufen, um eine Heilung herbeizuf\u00fchren. Schweren Herzens lie\u00df ich den Liebsten los. Brachte es dann aber doch nicht fertig, in die Taverne zur\u00fcckzukehren und eilte hinterher. Ich setzte mich zu der kleinen Gesellschaft und wartete auf die gerechte Macht des Laran (wei\u00dfe Kugel, bitte!). W\u00e4hrend dem armen Barden ganz unbehaglich unter all den Blicken war, stellte ich fest, dass es noch mehr nerv\u00f6se Beisitzer gab. Da sa\u00df der Lederer und zitterte und bettelte auch um diese Heilung. H\u00e4tte man mir nicht erz\u00e4hlt, er w\u00e4re eben seiner Frau sehr verbunden, h\u00e4tte ich vielleicht noch vermutet, er sei Ombredin wie der Erz\u00e4hler, der neben uns alles verschlief. Nachdem wieder ein heiseres Fl\u00fcstern zu h\u00f6ren war (lieber wenig Stimme, als gar keine) und man von Besserung in einigen Tagen sprach, waren alle ungemein erleichtert. Doch es sollte keine Ruhe geben. Man hatte wohl zuvor den noch schlafenden Hasturlord entwendet und war sowohl auf der Suche nach den Entf\u00fchrern, als auch bem\u00fcht, \u00fcber die Zusammenstellung eines eigenartigen Rezeptes die Vergiftung des Brunnens zu l\u00f6sen. Unser Wirt f\u00fchlte sich derma\u00dfen schuldig, als ehemaliger Kopfgeldj\u00e4ger nicht eingegriffen zu haben, und in seiner M\u00e4nnlichkeit angegriffen, dass er sich dem Firi hingab. Nach 2 Flaschen konnte er nicht einmal mehr geradeaus reden. Zur Ausn\u00fcchterung hievte man ihn in die Jaco-Stube, wo ich die Gelegenheit wahr nahm, mich durch Miria wieder auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Sie zeigte auf den Tisch an dem mein Barde mit weiteren G\u00e4ste sa\u00df, und behaupte aus direkter Quelle zu wissen, dass dort ein Verehrer von mir s\u00e4\u00dfe. Mein Herz setzte aus, als ich feststellen musste, dass sie nicht meinen singenden Liebsten meinte, sondern den trunkenen Wirt, der sein Gewissen bei ihr erleichtert hatte. Von dessen Z\u00e4rtlichkeiten hatte auch schon Minna gesprochen! Ich war entsetzt und entschlossen, mich nach einer neuen Stelle umzusehen, bevor die Zahlungsart sich \u00e4ndern k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch vorerst war immer noch Aufruhe, um den Weltfrieden wieder herzustellen. Ich verstehe ja nicht viel von den Angelegenheiten der Lordschaften und all das Gerede trug auch nicht zur Kl\u00e4rung bei. Ich sah nur, dass alle kampferprobten M\u00e4nner das Dorf verlie\u00dfen, unter ihnen sogar der Wirt. Was an M\u00e4nnern zur\u00fcck blieb, war nicht nennenswert und was zur\u00fcckkommen w\u00fcrde, w\u00e4re sicherlich verst\u00fcmmelt und entstellt!<br>Zur\u00fcck in der Taverne genehmigte ich mir einen Gew\u00fcrzwein und viel Met und bangte wie der Rest der Frauen.<br>Erleichterung durchflutete mich erst nachdem mein Geliebter erschien. Auf den ersten Blick v\u00f6llig heil und gesund. Dann gestand er mir, dass er als vogelfrei erkl\u00e4rt worden war, weil er die Verantwortung f\u00fcr die Vergiftung des Hasturlords trage! Das konnte ich nicht glauben, was sollte denn ein Barde mit derlei Verbrechen zu tun haben? Was hatte er davon? Doch sein Anblick sagte mir, dass es wahr sein musste. *schluck* Als er mich ansah und fragte, ob ich ihn begleiten werde, konnte ich trotzdem gl\u00fccklich bejahen. Was hielt mich denn sonst an diesem wahnsinnigen Ort? Der Glaser? Die Anstellung? Die muffeligen G\u00e4ste? Nein, blo\u00df nicht. In 3 Tagen m\u00fcssen wir au\u00dfer Landes sein. Mal sehn, wie weit meine Aussteuer (von inzwischen 35 Sekal) nun reicht...<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a name=\"sledge\"><\/a>Sledge Mac Hammer - oder der Tag des Schmie<\/h3>\n\n\n\n<p>Es h\u00e4tte ein guter Markttag f\u00fcr den Schmieee werden k\u00f6nnen, wenn da nicht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>(zu)Fr\u00fchmorgens aus dem Bett und offensichtlich outtime drau\u00dfen erst mal eine Kippe rauchen, da der Soldat (ungew\u00f6hnlich reinlicher Kerl das Bad mit ausgiebigem Duschen blockierte) danach ging's noch vor dem ersten Jaco (h\u00f6rt h\u00f6rt\u2026das ist Enthusiasmus gelle) daran den Marktstand aufzubauen. Dann ging's aber ganz schnell ab in die Jaco-Stube zu meiner heimlichen herzallerliebsten angehimmelten Miria. Was f\u00fcr ein klasse M\u00e4del\u2026aber was soll so ein junges Prachtweib schon von `nem alten ru\u00dfigen Schmiee wollen, also tr\u00e4umt dieser arme alte sch\u00fcchterne Kerl versonnen weiter und erfreut sich wahnsinnig an jedem l\u00e4cheln dass ihm von ihr zu teil wird. Die gute Minna merkt bald, dass all ihr werben bei Sledge Mac Hammer (tztztz, den Papa daf\u00fcr klop seinen Sohn diesen Namen zu geben *g* aber ich komm halt nicht um meine eingef\u00fchrte Tradition bei der Namenswahl rum) hoffnungslos ist und versucht ihn an die Frau zu bringen und als ihr dieser er\u00f6ffnet welch Herzschmerz er hat und sich nicht offen werben traut, weil er doch viel zu alt und gering und zu sch\u00fcchtern und \u00fcberhaupt ist nimmt sie ein bisserl die F\u00e4den in die Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sitz ich da an meinen Stand, zu viele Sachen hab ich nicht dabei, au\u00dfer nat\u00fcrlich den Sachen von denen ich mir in erster Linie gutes Geld erhoffe wenn erst einmal Dom Corran bei mir vorbei schaut und die kleeen Fianna. Es ist sehr ruhig in den fr\u00fchen Morgenstunden (der kleine Zettel mit dem freundlichen Hinweis, dass ich Nichtmenschen wohlgesonnen bin schlummert in meiner Geldkatze\u2026na bravo\u2026bin ja mal gespannt was da f\u00fcr ne Kreatur auf mich lauert) Endlich kommt der Chefe um den Markt zu er\u00f6ffnen, ein Blick auf meinen edlen Dolch mit dem ich Corran zu einer gro\u00dfz\u00fcgigen Anschaffung \u00fcberzeugen m\u00f6chte noch mal ins rechte Licht ger\u00fcckt und schon dass Kupfer in meinen Ohren klimpern h\u00f6re. Ah der Markt ist er\u00f6ffnet und ich seh ihn mit seinem Friedensmann schon nahen. Ich seh auf Anhieb das blitzen in den Augen Dom Corrans als ich ihm mein edles St\u00fcck (also den Dolch mein ich) darbiete und das f\u00fcr l\u00e4cherliche 25 Sekal (in Thendara bek\u00e4me ich mindestens das Doppelte daf\u00fcr\u2026jawollja) aber was h\u00f6ren meine armen alten leicht ertaubenden Ohren da???! Ein Gen\u00f6hle von seinem Friedensmann, dass er nicht schon wieder einen neuen Dolch brauche und er doch etwas sparsamer sein solle\u2026wahhhhhhh\u2026ich fasse es nicht und schon gleich gar nicht, dass Corran auf ihn h\u00f6rt und mir den Dolch tats\u00e4chlich mit einem seufzen zur\u00fcckgibt\u2026Bei allen G\u00f6ttern und der Hitze der Schmiedefeuers, was soll das??? Nun bleibt mir nur noch die Hoffnung dass Fianna mehr erbarmen und weniger zickige Begleitung hat und mir die kupferbeschlagene Kanne mit den dazu passenden Bechern abnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun gut ich hab von Dom Corran die Zusage erhalten einige Schwerter und Waffen f\u00fcr seine S\u00f6ldner anfertigen zu d\u00fcrfen, aber erst im Fr\u00fchjahr. Es verging noch eine gute Weile bis der Markt sich nach und nach f\u00fcllte und man merkte dass die Leute nicht mehr soviel Geld f\u00fcr Waffen oder sonstiges meines Angebotes \u00fcbrig hatten. Der junge Bursch der seit einer Weile in der Taverne hauste war vernarrt in ein gebrauchtes aber gutes Schwert, aber selbst wenn ich gewollt h\u00e4tte, f\u00fcr den Preis den er nannte konnte ich es ihm nicht \u00fcberlassen, aber der Bursche war hartn\u00e4ckig und so erhielt ich immer wieder Bericht von ihm wie viel im nun noch zu den vereinbarten 30 Sekal fehlen, na ja\u2026vielleicht lass ich noch etwas mit mir Handeln, falls ich es nicht doch zu h\u00f6herem Preis vor Marktende an den MANN bringe. (Huch MANN, das ist ein guter \u00dcbergang\u2026) Man werfe einen Blick in die Runde derer, die so ihre St\u00e4nde aufbauen und als ich Yorik vis a vis von mir pl\u00f6tzlich was von Schwertschwestern pl\u00e4rren h\u00f6re wird ich hellh\u00f6rig. Schwertschwestern!<\/p>\n\n\n\n<p>Pah\u2026wo kommen wir denn dahin, also wirklich. tztztz.<br>Ja dann dauert es doch tats\u00e4chlich nicht lange als eines dieser Weibsbilder vor mir steht und was davon faselt, dass sie ein Schwert wolle. Na die kam mir gerade Recht (sorry Arven nicht pers\u00f6nlich nehmen..gelle) aber wo k\u00e4m ich hin, wenn ich so einer ein echtes Schwert verkaufen w\u00fcrde??? stell sich einer das mal vor, ein Schwert aus meiner Schmiede am G\u00fcrtel einer Frau. 1. wo soll das gute schwere St\u00fcck mit dem Weib den hingehen (selbst Glenns Hinweis auf das zu verdienende Kupfer konnte mich da nicht ruhig stellen) einen Langdolch h\u00e4t ich ihr noch gegeben, aber kein Schwert\u2026nur \u00fcber meine Leiche. MANN hat ja noch seinen Stolz.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diesen Schock musste ich erst mal einen Blick auf ne \u201erichtige Frau\u201c haben.<br>Gut Nira schwirrte auch dauernd \u00fcber den Markt und sie w\u00e4re schon auch meine Kragenweite gewesen, aber sie musste ja dieses krakeelende G\u00f6r an der Backe haben, somit schied sie in meiner Wahl zur potenziellen Frau definitiv aus, denn laut hab ich\u2019s den ganzen Tag in der Schmiede, da brauch ich in der Stube ned auch noch ein krakeelendes Balg (auch wenn sie mir leid tat, denn einfach hatte sie es bestimmt nicht) Also schnappte ich meinen zierlichen Jacobecher und schlurfte gen Jacostube. Alles was ich brauchte war ein Jaco und ein bezauberndes l\u00e4cheln von Miria. Das mit dem L\u00e4cheln hat funktioniert aber just genau da musste der Jaco alle sein (RL langsam leide ich an Entzugserscheinungen) Also mit leerem Becher zur\u00fcck an meinen Stand\u2026da schlichen auch schon wieder diese seltsamen Trockenst\u00e4dter rum. Als sie n\u00e4her kamen war da etwas an ihnen das mich st\u00f6rte\u2026das Metal der Kette..hmm\u2026wenn ich die nur mal von der N\u00e4he sehen k\u00f6nnte\u2026jap ich bekam Gelegenheit dazu, der vermummte Kerl war zwar nicht so begeistert, dass ich die Kette so genau anguckte (pack\u2026klimper\u2026anguck) und vor allem, dass ich zum schn\u00fcffeln begann als ich den beiden zu nahe kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun gut der Barde hatte auch schon den Verdacht ge\u00e4u\u00dfert dass der Trockenst\u00e4dter nach Katzenpisse riechen soll\u2026das tat er aber nicht\u2026es war eher ein Hauch nasser Katze. Nun war ich doch mehr als interessiert, besonders wo sie mir ein Gesch\u00e4ft anboten, aber am Marktplatz waren zu viele grooo\u00dfe Ohren um uns herum und wir gingen abseits vom Markt um uns n\u00e4her dar\u00fcber zu unterhalten. Es war beiden Parteien recht, denn wenn sich mein Verdacht bewahrheitete musste ja nicht jeder wissen dass ich mit Katzenmenschen an sich gut auskomm (schnurrr) Irgendwie viel es aber dennoch auf und der sehr gepflegt wirkende Soldat schwirrte pl\u00f6tzlich b\u00f6s guckend in unserer N\u00e4he rum und auch dieser furchtbare Friedensmann tauchte so ganz beil\u00e4ufig auf. Ich kam mit der gro\u00dfen Katze und seiner Gehilfin schnell zu einer Abmachung nachdem sie mir versicherten die angefertigten Waffen nicht gegen Asturias zu richten und ein paar h\u00fcbsche Steinchen wanderten in meine Geldkatze.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraufhin ging ich in die Taverne um mein Gl\u00fcck bei nem Jaco zu feiern. Diese Taverne ist nicht so mein Ding, denn sie haben nicht so guten Jaco wie meine herzallerliebste Miria, aber was soll's. Die Entscheidung in die Taverne zu gehen bereute ich schnell, Linea vom Stand neben mir war auch da und ehe wirs uns versahen sauste eine Ratte zwischen ihren Beinen durch! Aba Holla..BESCHWER!....der Wirt beteuerte, dass wir uns get\u00e4uscht haben m\u00fcssten, weil er keine Kratzspuren am Bonden finden kann. WIE GRO\u00df muss eine Ratte sein wenn sie Kratzspuren beim laufen \u00fcber Holzbohlen hinterl\u00e4sst?? tztztz\u2026nix wie raus hier. Wieder auf den sehr ruhigen Markt und endlich kam auch die kleeen Fianna die keine unversch\u00e4mte Fl\u00fcsterbegleitung sondern was besseres dabei hatte, den gepflegten Soldaten als Packesel, dass war schon was anderes und sie fasste sich schnell ein Herz und vor allem Krug und Becher und versprach mir Corran den Dolch noch schmackhaft zu machen. Fein..fein..H\u00e4nde reib.<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich ein wenig Kupfer im Gelds\u00e4ckchen! Dann tun wir doch was f\u00fcrs Leibliche Wohl.<br>Ansich wollt ich die Taverne ja meiden, aber die Neugierde ob da diese Ratte noch rumschwirrt dr\u00fcckte mich doch und was warmes im Magen kann auch ned schaden.<br>Einer meiner vielen Fehler des Tages, die ich begann. Kaum gm\u00fctlich gmacht und ein bisserl dem rumgen\u00f6rgle der hohen Herrschaften derer zu Storn und Hastur gelauscht, als der alte eigentlich einen Trinkspruch anstimmen wollte, aber stattdessen was von Verrat pl\u00e4rrt und postwendend zu Boden geht. Helle Aufregung und getuschel\u2026\u201eist er hin?...n\u00f6 der r\u00f6chelt noch\u2026r\u00f6chelt?...der schnarcht, der alte!\u201c<br>Sie haben zuerst versucht ihn mit ein paar spritzern Wasser zu wecken, hm\u2026er is wohl doch zu vornehm als da\u00df man ihm einen Eimer kaltes Wasser dr\u00fcberkippen h\u00e4t k\u00f6nnen.<br>Der Ruf nach starken M\u00e4nnern war zu laut als da\u00df ich mich noch dr\u00fccken h\u00e4t k\u00f6nnen, somit durfte ich mit ein paar andern Kerlen den dezent wohlbeleibten Hastur (schlecht geht\u2019s dem gwiss ned) auf ein Zimmer tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell hab ich mich dann wieder an meinen Stand verdr\u00f6selt, nat\u00fcrlich mit einen kleinen Abstecher in der Jaco-Stube um wenigstens einen Blick auf meine Angebetete zu erhaschen. Die gute hatte an dem Tag alle H\u00e4nde voll zu tun aber eine kurzes L\u00e4cheln konnt ich dennoch erheischen. Miria, was f\u00fcr eine Frau..seufz. An meinem Stand begann ich versonnen mein Prachtst\u00fcck (den Dolch nat\u00fcrlich) zu polieren, f\u00fcr den Fall da\u00df Corran doch nochmal (hoffentlich alleine) des Weges kommt. Er kam den ganzen Tag nimmer, nun gut die Frau in den Wehen, da hatte er leider besseres zu tun. Aber was sah ich denn da, auch wenn meine Augen auf die Weite nimmer die besten waren, diese Siluette erkenn ich auch auf die Ferne, Miria, der Traum meiner schlaflosen N\u00e4chte bewegte sich geradewegs auf mich zu.<br>Holla, mein Herz hat gebumpert und mein Mund war sogleich staubtrocken. Sie hielt in den H\u00e4nden einen wirklich sch\u00f6nen G\u00fcrtel und fragte mich ob ich den Verschlu\u00df richten k\u00f6nnte.<br>Sie lies das sch\u00f6ne Teil in meine Hand gleiten und mir war so, als ob sie dabei wie versehentlich mit ihren zarten Fingern \u00fcber meinen rauen Handr\u00fccken strich\u2026oder hab ich mir das nur eingebildet? Plumps, da wars das Herz, ganz unten in der Hose (ned so wie ihr denkt..nanana) mit fast zittrigen H\u00e4nden untersuch ich den Verschlu\u00df\u2026da is nix\u2026na ja einen hauch fester zu zwicken vielleicht. Ich konnt nur noch doof rumnuscheln und erkl\u00e4rte ihr da\u00df ich mich gelich ans Werk mache und ihr das sch\u00f6ne St\u00fcck pers\u00f6nlich vorbeibringe.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich mich ein Weilchen sp\u00e4ter auf den Weg zu ihr machte und als Lohn (wof\u00fcr eigentlich) einen Becher Jaco und ein bezauberndes L\u00e4cheln abholte..tja da stand ich wohl etwas zu lange beim himmeln herum. Fionn der n\u00fcllende Friedensmann rief die B\u00fcrgerwehr zur Bewachung des Hastur zusammen und schon wieder war ich zu langsam mich zu ducken. Also los, meinen Kampfhammer geholt und vor der T\u00fcr mit mit dem gepflegten Soldaten und Glenn postiert. G\u00f6tter hat der Alte gschnarcht, da h\u00e4t man sich gern selbst hinglegt und s\u00e4gen gholfen. Immer wieder schloffen die Trockenst\u00e4dter den Gang auf und ab, ich hab mir nix weiter dacht, sie warn mir ja ned zuwieder. Der Friedensmann tauchte auf mit dem Alten seim Schwert auf und wir bekamen da auch einen Jaco. Wenigstens etwas, grad als ich mit huldigendem Blick den Becher ansetzte ging hinter mir die T\u00fcr auf und dann \u00fcberschlugen sich die Ereignisse. Der Soldat neben mir ging in die horizontale und der verh\u00fcllte Katzenmensch dr\u00fcckte sich mit einer Wucht an mir vorbei und st\u00fcrzte sich auf Fionn. \u201eJa He! Was geht denn jetzt ab!\u201c scho\u00df mir durch den Kopf und mein geliebter Jaco statt in die Kehle in meinen \u00c4rmel. Mehr aus dem Grund mich \u00fcber diesen Frevel zu beschweren als den hastur zu sch\u00fctzen st\u00fcrmte ich hinter drein, da sah ich grad noch da\u00df Fionn dem Kater das Tuch vom Gesicht riss um gleich drauf mit einem Dolch in der Seite belohnt zu werden. (Also des hat er jetzt aba auch ned verdient tztztz) Den Kater reissts herum und urpl\u00f6tzlich hab ich des trum Vieh grinsend mit erhobenem Dolch vor mir. \u201eJetzt is alles aus, oh Miria\u201c<br>Meine Knie werden Weich und geben nach und bevor ich endg\u00fcltig aufschlagt treff ich mitm Kopf die Waschsch\u00fcssel. Finster wards. Wo ich wieder zu mir kam, waren schon helfende H\u00e4nde zur stelle und zerrten uns aus dem Zimmer. Im Aufrur bekam ich noch mit, da\u00df der Kater den Schnarcher entf\u00fchrt hat. Oh oh\u2026und ich hab ihn lauffen lassen, na bravo jeder hat mich mit dem reden und abseits verhandeln sehen, was mach ich nur und beschlo\u00df f\u00fcr diesen Tag einen Ged\u00e4chtnisverlust zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun gut da sa\u00df ich nun mit einer fetten Beule unter meim M\u00fctzerl, des nimmer so recht passen wollte. Am Boden neben mir lag der Friedensmann, dem ich sein gen\u00fclle vom Vormittag vollends vergeben hatte (Man kann ja jetzt verstehen, warum er eine Abneigung gegen Dolche hat) Er nuschelte st\u00e4ndig \u201e\u00f6hm..ich h\u00e4tte da eine Information\u201c aber irgendwie wollte keiner diese von ihm haben \u201eSei still du wirst jetzt geheilt!\u201c ein seufzen von Fionn \u201eja, aber ich h\u00e4tte da\u2026\u201c<br>Die Frau vom Viehh\u00e4ndler kam zu mir und wusste sofort was zu tun war\u2026holt dem Schmiee einen Jaco, sch\u00f6n\u2026sehr sch\u00f6n\u2026Minna kam alsbald auch damit an und begann sich r\u00fchrend um mich zu k\u00fcmmern und als sie von meiner Amnesie erfuhr gleich noch r\u00fchrender.<br>\u201eOh Sledge\u2026du kannst Dich an nichts mehr erinnern? Auch nicht mehr daran, da\u00df Du mir vor 2 Tagen die Ehe versprochen hast? hmmm?\u201c<br>Vielleicht etwas zu unh\u00f6flich entsetzt machte ich ihr klar, da\u00df ich das bestimmt nicht getan habe und mich dummerweise nur an das Geschehen des heutigen Tages nimmer erinnern kann. Ausserdem weis sie doch f\u00fcr wen mein Herz still und leise pocht, auch wenn ich weis da\u00df ich viel zu alt und unscheinbar f\u00fcr dieses junge liebliche Gesch\u00f6pf bin.<br>Minna warf sich f\u00fcr mich sofort in die Brust und schalt mich einen Narren und wird schon rausfinden ob dem so sein k\u00f6nne. Ja ja die gute Minna, sie mag zwar zu gro\u00dfe Ohren und eine zu lose Zunge ab und an haben, aber das Herz hat sie am rechten Fleck. Die Beule pochte noch still unter meiner M\u00fctze und ich machte mich mal wieder auf den Weg zur Taverne in der Hoffnung dort etwas k\u00fchlendes f\u00fcr mein Beulchen zu bekommen. Ich bekam ein Tuch mit etwas hartem k\u00fchlen darin (nach kurzer Zeit schn\u00fcffel\u2026.auspack \u2026aha, eine Zwiebel)<br>Kurz darauf vernehme ich wieder ein leises quietschen, wie schon einmal an diesem Tag, den Blick gen Boden und husch husch \u2026da is sie wieder die Monster-Ratz. Hau Hau Stampf Stapf, da hat die Mag ned lang gfackelt und des zerhaute Vieh schnell wegpacklt. Lang gabs keine Ruh f\u00fcr mich, der Friedensmann schnell erholt von seinem Stich, rief schon wieder die B\u00fcrgerwehr zusammen, um die Entf\u00fchrer von dem Schnarchzapfen zu fangen. (gelle da schauts, des reimt sich)<br>Also auf, den Hammer geholt und den wirren Pl\u00e4nen gelauscht. \u201eAha..wos soll die von den Schwertschwingenm\u00f6chtenden Weibern k\u00f6nnen? Ha wos..in an Wolf verwandeln\u2026i habs doch gleich gsagt, mit dem Weibsvolk is wos faul und kaum gsagt h\u00f6rt man schon des gejaul.<br>Jetz war mir auch klar warum man uns geheissen hat die Pferde etwas abseits gut fest zu halten, die sind sogleich gestiegen und ham mit den Hufen gstampf vor schreck, mir war des ganze aber auch sch\u00f6n suspekt. Raus aus dem Dorf mal rum mal num\u2026des wegs ein paar Pasanten, schauten auch recht dumm. Ein kurzes auf heulen und wir standen da im dunkeln, hab ich da jetzt ein knurren vernommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr m\u00fcsst euch vorstellen es war eine dunkle Nacht, sehr ungut f\u00fcr eine Schlacht.<br>Vorne finster, hinten finster, rechts finster links finster unten finster oben eine Sternenklare Nacht<br>\u2026.n\u00e4 n\u00e4 n\u00e4\u00e4\u00e4\u2026wer h\u00e4tte das gedacht.<br>Fionn zwei Meter vor mir bleibt schnell stehn, lauscht dem s\u00e4uselnden S\u00e4gewerk und sagt endlich mal was vern\u00fcnftiges \u201e\u00e4hm..siehst du was\u2026ich nich\u2026also R\u00fcckzug\u201c<br>Ein Katzen fauchen und ein Barde der aufschreit. Stille.<br>Gar keine so schlechte Idee mit dem R\u00fcckzug denk ich mir hinter einem sch\u00fctzenden Baum.<br>Der Friedensmann, auf und abmarschier,<br>diskutier und debatier mit des Dorfes Hausbarbier<br>(ui des reimt sich ja scho wieder, die lyrische Ader gfunden hab\u2026)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plot zur November Con 2005 Ein Markttag auf GreenScarp (im K\u00f6nigreich Asturias) Werte Darkovaner!H\u00f6ret, denn es ist nicht mehr lang bis zu unserer gro\u00dfen Zusammenkunft im sp\u00e4ten Herbst.Aus dem Grund, damit Ihr Euch einstimmen k\u00f6nnt, auf das, was es da geben wird...Hier vorab schon eine kleine Information \u00fcber den bevorstehenden Plot... *r\u00e4usper und Verk\u00fcndmodus an* <a href=\"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=100\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"2005 &#8211; Herbst\"<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":1222,"menu_order":8,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-100","page","type-page","status-publish","h-entry","hentry","h-as-page"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2523,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/100\/revisions\/2523"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1222"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}