{"id":1268,"date":"2012-11-18T21:18:35","date_gmt":"2012-11-18T20:18:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1268"},"modified":"2019-04-22T14:55:07","modified_gmt":"2019-04-22T13:55:07","slug":"berichte-mai-2008","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1268","title":{"rendered":"2008 &#8211; Fr\u00fchjahr"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plot zur Mai Con 2008<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eStille Nacht\"<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Oder - Die R\u00fcckkehr der Dunkelchieris<\/h5>\n\n\n\n<p>Noch sind die N\u00e4chte kalt, aber die Tage versprechen w\u00e4rmer zu werden.<br>Der Schnee weicht allm\u00e4hlich in die h\u00f6heren Lagen zur\u00fcck, aber es gibt immer noch zu viele Wege und Stra\u00dfen<br>deren Br\u00fccken im Winterfrost geborsten oder die von der Schneeschmelze in rei\u00dfende Fl\u00fcsse verwandelt worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist auch Eure Reise zu mehreren Umwegen verurteilt. Wie ihr allerdings in diese,<br>von den G\u00f6ttern verlassene Gegend gekommen seid, verm\u00f6gt ihr selbst nicht so genau zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht schleicht \u00fcber die Berggipfel und hat bereits die T\u00e4ler erobert, als ihr die dunkle Silhouette<br>eines kleinen Anwesens gegen den dunkelblauen Himmel ausmachen k\u00f6nnt.<br>Kein Licht in den Fenstern k\u00fcndet von Bewohnern.<br>Nur eine d\u00fcnne Rauchfahne kr\u00e4uselt sich um die m\u00fcde flackernden Sterne \u00fcber den D\u00e4chern.<\/p>\n\n\n\n<p>Niemand scheint eure Ankunft zu bemerken. Das Geb\u00e4ude liegt still in der Dunkelheit als ihr Euch dem Tor n\u00e4hert. Die T\u00fcr quietscht leise und der sachte, kalte Wind bringt nur den kaum wahrnehmbaren Rauchgeruch mit sich.<br>Der kleine Eingangsraum liegt dunkel und k\u00fchl vor euch. Etwas Kleines huscht in der Stille \u00fcber den Boden. Von irgendwo im Inneren des Geb\u00e4udes h\u00f6rt ihr Schritte schlurfend n\u00e4her kommen. Ein Licht flackert am Ende eines Ganges auf und ihr erkennt eine Gestalt in einer zerrissenen Dienerlivree.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann kommt bed\u00e4chtig auf euch zu, eine Kerze in der zitternden Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWillkommen, Vai Dom!\"<br>Irgendwo in einem Turm schl\u00e4gt eine Glocke zur vollen Stunde.<br>\u201eSch\u00f6n, da\u00df Ihr hier seid! Das Haus war sehr leer ohne Euch.\"<br>Ein kalter Schauer l\u00e4uft euch \u00fcber den R\u00fccken, als er anf\u00e4ngt wild zu lachen ...<\/p>\n\n\n\n<p><strong> Out-Time Infos<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Liebe Conteilnehmer, oder solche die es noch werden wollen,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberlegt Euch bitte gut, was Euch bzw. Euren Charakter auf das verlassene Jagdschloss gef\u00fchrt haben k\u00f6nnte.<br>Und auch wie er mit der Situation umgeht, dort eine Nacht verbringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten so wenig NSC-Charaktere wie m\u00f6glich vergeben, sondern m\u00f6glichst viele Spieler in den Plot integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig: Dies wird ein Comyn- \/ Laranplot<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bitte schickt uns Euren Charakterbogen auch, wenn Ihr gern kommen wollt, aber noch nicht ganz sicher seid,<br>ob es auch klappt. In dem Fall, macht einfach einen entsprechenden Vermerk auf dem Bogen.<br>So k\u00f6nnen wir ein St\u00fcck Plot f\u00fcr Euch einplanen. Wenn Ihr dann doch nicht kommen k\u00f6nnt,<br>ist ein Plotteil schneller gestrichen als etwas Neues aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, wenn ein Charakter unerwartet auftaucht.<br><strong>Von Lia, Nayell und Dio<\/strong><\/p>\n\n\n<h2><span style=\"color: #993300;\">Mai Con 2008 - Berichte<br \/><\/span><\/h2>\n<p>Hier findet ihr die Berichte der Cons, die die im Forum gepostet wurden.<\/p>\n<p><a href=\"#sea\">Erz\u00e4hlung von Seamus Aldaran<\/a><br \/><a href=\"#ki\">Kirestella \u2026 the story goes on<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"sea\"><\/a>Erz\u00e4hlung von Seamus Aldaran<\/h3>\n<p>Wie in aller G\u00f6tter Namen waren wir in diese Ein\u00f6de gelangt? Woher kam auf einmal dieses Gut, welches vorher meiner Meinung nach nicht da gewesen war und zumindest auf keiner mir bekannten Karte verzeichnet war? Und warum wurde das Wetter denn schlechter als besser.<br \/>Seufzend und grummelnd ergab ich mich dem Schicksal hier \u00fcbernachten zu m\u00fcssen und klopfte vehement an das Eingangsportal des mir noch immer fremden Gutshauses.<br \/>Eine Weile geschah \u00fcberhaupt nichts!<br \/>Dann \u00f6ffnete sich die T\u00fcre einen Spaltbreit und ich h\u00f6rte irgendein unverst\u00e4ndliches Gemurmel.<br \/>Sichtlich ungehalten erkl\u00e4rte ich dennoch unser Begehr. Ich nannte meinen Namen und meinen Rang im Turm und bat f\u00fcr mich und meine Begleitung Einlass und Unterkunft f\u00fcr die Nacht.<br \/>Die T\u00fcr wurde ge\u00f6ffnet \u2013 und ich musste mich zusammen nehmen um nicht vor Verwunderung den Mund auf zu rei\u00dfen.<br \/>Vor mir stand ein bleicher Mann, der irr lachte, als sei er betrunken. Seine Aufmachung war mindestens genauso seltsam wie sein Verhalten. Ungepflegt und schmuddelig taumelte er im Eingangsbereich umher.<br \/>Ich versuchte diese Tatsachen so gut es ging zu ignorieren, stellte erneut mich und die Gruppe um mich vor und erkl\u00e4rte erneut mein Begehr.<br \/>Noch w\u00e4hrend der Mann uns eintreten lie\u00df, kam eine weitere Bedienstete zu uns und erkl\u00e4rte etwas von Hausschuhen und dass mein F\u00fchrer bittesch\u00f6n seine Kopfbedeckung abnehmen m\u00f6chte \u2013 sie riss ihm den Hut f\u00f6rmlich vom Kopf. Langsam ging meine Geduld zu Ende. Ich erkl\u00e4rte der Dame so h\u00f6flich ich es noch konnte, dass alles nach ihren W\u00fcnschen gehen w\u00fcrde und machte mich gemeinsam mit meiner Schwester Larissa, deren Zofe Melora und unserem F\u00fchrer Rumal auf den Weg in den Saal, der uns gezeigt wurde.<br \/>Dort angekommen traute ich meinen Augen kaum und wusste zuerst nicht, ob ich diese Halle nicht umgehend wieder verlassen sollte.<br \/>Am Tisch direkt vor mir, dass kein geringerer Mann als Damon-Felix Hastur von Valeron, der Erben einer Linie der Hasturs.<br \/>Mein Blut begann zu kochen \u2013 Hasturs! Ich, ein Aldaran sollte in der gleichen Halle speisen wie dieser Hastur?<br \/>Ich hatte zudem nichts Unbedeutendes in meiner Tasche. Lord Yorick Aldaran hatte mir einen Auftrag erteilt und dieser sollte mir nicht vereitelt werden \u2013 schon gar nicht durch einen Hastur von Valeron.<br \/>Ich versuchte meine Wut zu kontrollieren und lie\u00df meinen Blick schweifen. Seltsam war es schon, dass sich nicht nur eine Delegation der Hasturs in dieser Ein\u00f6de aufhielt. Bei n\u00e4herem Hinsehen und ein paar gedanklichen Zuordnungen erkannte ich au\u00dferdem zwei Ridenows, einen Alton und auch Lord Green Scarp und sein Gefolge, die ich eigentlich auf der Hochzeit meines Bruders zu sehen erwartet hatte. Dass ich auch Alana und Leandra Storn, zwei Technikerinnen des Tramontana Turmes, unter den Anwesenden erkannte, war wohl der Hauptgrund, warum ich nicht auf dem Absatz kehrt machte. Denn Alana und Leandra waren auf Gehei\u00df unseres Bewahrers auf Reisen und ich erhoffte mir brisante Informationen.<\/p>\n<p>Mit guter Mine zum b\u00f6sen Spiel ignorierte ich die Hasturs und ging zum Tisch der Storn-Geschwister. Ich wartete, bis Rumal und Melora uns etwas zu trinken holten \u2013 seltsame Dienerschaft in diesem Haus - und fragte Alana umgehend, warum sie hier waren und was sie in Dalereuth in Erfahrung bringen konnten.<br \/>Larissa, meine Schwester, erkl\u00e4rte vehement, dass sie diesen Ort umgehend zu verlassen w\u00fcnschte. Sie erkannte unter den Anwesenden Kirestella Hastur, die Halb-Schwester von Damon-Felix, welche in Hali Dienst tat. Und Hali war der Turm, der die Schuld am Tod des Freipartners meiner Schwester trug \u2013 und damit geh\u00f6rte Kirestella auf die Liste aller Todfeinde meiner Schwester. Ich versuchte sie zu beruhigen, denn was ich von Alana erfuhr lie\u00df auf keinen Fall zu, dass wir hier wieder gehen konnten. Zumindest jetzt noch nicht! Alana gab ihren Bericht auch an meine Schwester weiter und Larissa presste ihre Lippen aufeinander und ergab sich ihrem Schicksal \u2013 zumindest f\u00fcr den Augenblick.<br \/>Alana und Leandra hatten in Dalereuth erfahren, dass sie hier, im Hause Janis Altons (gut, so zumindest wusste ich, wo ich mich hier befand, denn bislang hatte sich mir noch niemand vorgestellt oder mir erkl\u00e4rt, was das f\u00fcr ein Gut sei) mehr Informationen \u00fcber eine \u00fcberm\u00e4chtige Katalysator-Matrix erhalten sollten. Und diese Matrix wollte Rakhal von Tramontana haben!<br \/>Ich kaute auf meiner Unterlippe herum.<br \/>Hier konnte ich einen Haufen Comyn sehen, die nicht so aussahen, als w\u00e4ren sie zu einem Fest geladen oder freiwillig hier. Ich konnte L\u00f6ffel und Teller schweben sehen und nahm einen Mann am Tisch der Hasturs wahr, der eine Harfe in seiner n\u00e4he stehen hatte und so aussah, als h\u00e4tte er seit mindestens 3 Langwochen nicht mehr ruhig oder \u00fcberhaupt geschlafen. Das Dienstpersonal war nicht nur unh\u00f6flich, sondern sah v\u00f6llig irre aus und benahm sich auch so. Alles in allem kein Ort, an dem ich l\u00e4nger als n\u00f6tig verweilen wollte \u2013 und ich wollte auch meine Schwester in keiner Gefahr wissen.<br \/>Doch andererseits wollte ich nat\u00fcrlich mehr \u00fcber diese Matrix in Erfahrung bringen, zumal ich noch nie etwas von einem Mann namens Janis Alton geh\u00f6rt hatte \u2013 und ich kannte alle Zuchtb\u00fccher der T\u00fcrme in und auswendig.<br \/>Irgendwann stellte Rumal ein Abendessen auf den Tisch \u2013 relativ wohlschmeckend, wobei uns nach diesem Marsch durch Nebel und Regen wohl alles geschmeckt h\u00e4tte, was warm war und damit halbwegs s\u00e4ttigte.<br \/>Wieder schwenkte mein Blick zum Tisch der Hasturs. Viel zu sp\u00e4t bemerkte ich, dass ich gar nicht aufh\u00f6ren konnte, Kirestella an zu starren. Eine Hastur, ohne Zweifel eine mir bereits bekannte Tatsache und doch zog sie mich in ihren Bann. Sie war ein Halb-Chieri \u2013 sie war sch\u00f6n, wundersch\u00f6n und es war eine Wonne, sie nur ansehen zu d\u00fcrfen. Ich l\u00e4chelte und mein Blick wurde glasig, bis ich eine Stimme in meinem Kopf h\u00f6rte, die so gar nicht zu diesem wunderbaren Anblick passte \u2013 Larissa! Alana hatte begonnen mich zu r\u00fctteln und Larissa war eindeutig w\u00fctend \u00fcber mein unangebrachtes Verhalten. Ich l\u00e4chelte jungenhaft und widmete mich wieder meinem Abendessen.<br \/>In einem halbwegs ruhigen Moment z\u00fcckte ich meine Matrix und gab meinem Bewahrer einen kurzen Lagebericht. Dieser zeigte sich unbeeindruckt der Erz\u00e4hlungen \u00fcber die Umst\u00e4nde, in denen wir uns befanden und entlie\u00df mich mit dem Versprechen, sich am Folgetag erneut mit ihm in Verbindung zu setzen und alles daran zu setzen, diese Katalysator-Matrix in unseren Besitz zu bringen \u2013 ALLES!<\/p>\n<p>Irgendwann verlie\u00df Corran die Asturien in Begleitung seines Friedensmannes Fionn die Halle, wohl um sich von all dem hier zu erholen oder den Kopf klar zu bekommen. Ich nutzte die Gelegenheit und ging im nach.<br \/>Wir waren nicht die Einzigen, die diese Behausung mit all seinen Insassen seltsam befanden. Ich konnte wohl noch am ehesten mit fliegenden L\u00f6ffeln umgehen, da ich die ein oder andere Schandtat von Novizen gewohnt war. Und selbst wenn Diener mit Luft zu sprechen schienen, dann interessierte es mich bislang wenig und ich gedachte an dieser Tatsache auch heute nichts zu \u00e4ndern.<br \/>Langsam ging ich wieder nach drinnen, blieb kurz stehen - die Hasturs sa\u00dfen nicht mehr an ihrem Tisch \u2013 und stellte mich dem Mann mit der Harfe vor, der laut Alana der Hausherr war.<br \/>\" Mein Name ist Seamus Aldaran, 1. Techniker zu Tramontana. Es ist mir eine Ehre, eure Bekanntschaft zu machen und seid bedankt f\u00fcr das Mahl und die \u00dcbernachtung in eurem Haus.\"<br \/>Mir wurde die Aufmerksamkeit meines Gegen\u00fcbers geschenkt, nicht mehr, aber auch nicht weniger als diese. Keine Vorstellung seinerseits und auch sonst keine weiteren Fragen oder gar ein Gespr\u00e4ch. Nun gut, vielleicht hatte er alles Wichtige ja auch schon mit dem Hastur besprochen. Als ich mich umdrehte, stand der irre Diener hinter mir und fragte, ob uns bereits ein Zimmer zugewiesen worden sei. Ich verneinte und ICH war anschlie\u00dfend mit einer Magd im Haus unterwegs, auf der der Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Wobei das Wort geeignet dieser Magd noch erkl\u00e4rt werden sollte, denn als ich mich wieder auf dem R\u00fcckweg befand, hatte man mir erkl\u00e4rt, ich d\u00fcrfe mit den Hasturs in einem Zimmer n\u00e4chtigen.<br \/>W\u00fctend polterte ich also die Treppen nach unten. ICH w\u00fcrde in diesem Zimmer schlafen, aber die Hasturs konnten in den Stall ausweichen oder in Zandrus siebter H\u00f6lle n\u00e4chtigen, das war mir egal!<br \/>Es gab ein wildes hin und her, eine der Dienerin ging mit einem Messer auf mich los (was ihr einen Schlag ins Gesicht einbrachte), Dinge flogen erneut durch die Luft, die keiner in H\u00e4nden zu halten schien, Diener und Hausherr sprachen mit Leuten, die eindeutig nicht zu sehen waren, kurzum, Chaos herrschte und dies ist noch milde ausgedr\u00fcckt.<br \/>Warum letztlich alle au\u00dfer die Delegation aus Tramontana und die Ridenows dieses Anwesen verlie\u00dfen um trotz des miserablen Wetters die Weiterreise an zu treten wei\u00df ich nicht mehr genau zu sagen, aber ich w\u00fcrde zumindest das Zimmer f\u00fcr mich und meine Schwester haben \u2013 das war f\u00fcr den Augenblick das Wichtigste. Zumal wir auch nicht abreisen KONNTEN, denn ohne diese Katalysatormatrix brauchten wir in Tramontana wohl kaum vorsprechen.<br \/>Es w\u00e4re so sch\u00f6n gewesen, w\u00e4re das der einzige Grund gewesen, nicht abreisen zu d\u00fcrfen.<br \/>Ich unterhielt mich ein wenig mit unserem Hausherren \u2013 Yarrid sein Name, was mir irgendjemand zutrug, und der benannte Erbe von Janis Alton (seltsame Erbfolgen hatten die Altons, aber das war nicht unbedingt von Interesse f\u00fcr mich). Und nachdem kaum mehr jemand zu Gast war, erlaubte er mir und Alana, uns in der Bibliothek des Hauses um zu sehen. Wir fanden neben Musikst\u00fccken und alten B\u00fcchern und Artefakten auch diverse Schreiben, dass eine Frau namens Aine die Tochter von Janis Alton sei und dass deren Mutter wohl eine B\u00fcrgerliche gewesen war. Alles nichts von Wichtigkeit f\u00fcr die Aldarans oder Tramontana. Ich sah mir noch eine seltsam klingende Laute an (wirklich, dieses Instrument verursachte jedem halbwegs f\u00e4higen Laranzu Kopfschmerzen) und einen blauen Ring, eine seltsame Maschine der Altvorderen, ein Pendel, welches Larankraft auspendelte und andere diverse Artefakte, aber f\u00fcr den Moment nichts gro\u00dfartig Interessantes. Bis Melora mit einer Schachtel auf mich zukam, die ein sehr interessantes Schriftst\u00fcck beinhaltete.<br \/>Ich l\u00e4chelte milde, als Leandra, Alina und ich die Schrift entziffert hatten. Es ging eindeutig um die Katalysatormatrix, eine Art Gebrauchsanweisung zur Benutzung dergleichen wenn man so wollte. Hervorragend \u2013 wir waren und sehr einig, dass dieses Schriftst\u00fcck in unserem Besitz bleiben w\u00fcrde ohne dass wir ein Wort dar\u00fcber verlieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Ich wollte gerade meine Schwester \u00fcber den Verlauf der Dinge informieren, als es im Eingangsbereich hektisch zu ging und irgendwer anfing zu schreien und nach Hilfe zu rufen.<br \/>Yarrid war wohl in Ohnmacht gefallen und irgendwelche Leute hatten Visionen und in all dem Durcheinander waren die Altons, die Hasturs und die Leute von GreenScarp wieder auf dem Gut angekommen (sie waren wohl eine Stunde im Kreis gelaufen \u2013 und irgendeine Macht zog sie wieder zur\u00fcck).<br \/>Keiner wollte die Harfe ber\u00fchren, von der eine unmenschliche Hitze ausging. Fionn hatte sich bereits verbrannt. Ich nahm ein gro\u00dfes St\u00fcck Seide und stellte die Harfe in die N\u00e4he von Yarrid, den man inzwischen in den Saal gebracht hatte.<br \/>Larissa k\u00fcmmerte sich derweil um Eleonor Ridenow, die sich auch verletzt hatte. Nach einer Weile brachte man auch Yarrid wieder zu Bewusstsein und eigentlich h\u00e4tte uns nichts weiter davon abhalten brauchen, uns auf die Suche nach dieser Matrix zu machen. Ein Stein, der seinen Tr\u00e4ger selbst sucht sollte der Schl\u00fcssel sein, doch diesen Stein galt es erst einmal zu finden. Und Janis Alton war ein Sammler von sehr vielen Dingen gewesen. Ich seufzte innerlich \u2013 keine Aufgabe, die in ein paar Minuten gel\u00f6st zu sein schien.<br \/>Und immer noch sprachen die Diener und auch Yarrid mit Luft in ihrer N\u00e4he und gaben der Luft sogar Namen. Eigentlich wollte ich dieses Gebaren ignorieren, mich interessierten die verr\u00fcckten Leute in diesem Haus nicht weiter. Doch als die Dienerin pl\u00f6tzlich den Namen \u201eLarissa\u201c nannte, wurde ich hellh\u00f6rig \u2013SEHR hellh\u00f6rig um genau zu sein.<br \/>Geschockt und beunruhigt schickte ich Melora und unseren SchwertmannDoran Storn sofort los, um meine Schwester zu suchen. Doch Larissa schien wie vom Erdboden verschluckt.<br \/>Rasend vor Wut ging ich erst auf die Dienerin und dann auf Yarrid los, denn wenn das ein \u00fcbler Scherz sein sollte, dann w\u00e4re jetzt der perfekte Zeitpunkt, mich zum lachen auf zu fordern. Doch Yarrid wie auch Criselda (so hie\u00df die Dame, wie man mir erkl\u00e4rte) konnten mir mehr sagen, als dass die beiden Larissa zu sehen glaubten. Ich atmete tief durch. Eigentlich war dies kaum m\u00f6glich, meine Schwester KONNTE kein Geist sein, denn Geister waren tot und w\u00e4re meine Schwester nicht mehr am Leben, so h\u00e4tte ich das gef\u00fchlt. Ich blickte Criselda finster an \u2013ich wollte meine Schwester wieder haben und zwar sofort, alles andere war mir reichlich egal geworden!<br \/>Ich stellte Criselda, die ja angab, meine Schwester sehen zu k\u00f6nnen, eine Frage, die nur Larissa beantworten konnte \u2013 und bekam prompt die richtige Antwort geliefert.<br \/>Ich br\u00fcllte und schrie \u2013 das konnte doch nicht wahr sein. Irgendeine Macht hatte meine Schwester in eine mir unzug\u00e4ngliche Ebene entf\u00fchrt und kein Mensch schien zu wissen, wie man sie wieder zu uns bringen konnte.<br \/>Ich rannte auf und ab, raufte mir die Haare, aber eine L\u00f6sung wollte mir nicht einfallen. Alana und Leandra wirkten ein Wunder, denn sie schafften es, mich zu beruhigen.<br \/>Und als ob das nicht genug gewesen w\u00e4re, so setzte sich diese Criselda auch noch ohne Grund eine Maske auf, welche Janis Alton in seiner Sammlung hatte. Die Maske sah aus, wie ein Chieri, was nicht wirklich von Bedeutung war, aber die Dienerin bekam die Maske nicht mehr von ihrem Gesicht.<br \/>Kirestella erkl\u00e4rte sich bereit, ihr M\u00f6glichstes zu tun um die Dienerin von ihrem \u00dcbel zu befreien. Ich wollte Larissa wieder haben \u2013 die Dienerin war mir gleichg\u00fcltig! Aber in der Zeit konnte ich zumindest \u00fcberlegen. Es schien, als seien hier Wesen zu Gange, irgendeine Macht die es f\u00fcr mich zu finden galt. Denn manche der Diener faselten etwas von einem Kyju, ein finsterer Geselle, der alle mehr oder weniger in den Wahnsinn trieb. Und genau dieser hatte wohl meine Schwester geraubt. Die Matrix k\u00f6nnte der Schl\u00fcssel sein, aber hier fehlten mir die ein oder anderen Artefakte. Ich \u00fcberlegte weiter. Alina fragte mich, ob ich sicher sagen k\u00f6nnte, dass es dem K\u00f6rper meiner Schwester, der hier irgendwo liegen musste, gut ginge. Im Augenblick konnte ich dies sicher bejahen, doch irgendwann musste man sich auf die Suche machen.<br \/>Ich besah mir die Artefakte in der Bibliothek und im Obergeschoss genauer \u2013 fand aber nichts, was mir weiter helfen w\u00fcrde.<br \/>Resigniert, w\u00fctend und desolat ging ich nach unten. Ich w\u00fcrde Laran einsetzen m\u00fcssen, um mit dieser Matrix arbeiten zu k\u00f6nnen, sobald wir alles Notwendige gefunden hatten. Und dies konnte ich selbst mit Hilfe von Alana und Leandra nicht allein bewerkstelligen. Ich w\u00fcrde wohl die anderen um Hilfe bitten m\u00fcssen und eventuell unser Wissen \u00fcber diese Matrix Preis geben m\u00fcssen. Nichts was mir gefiel, aber uns w\u00fcrde kaum etwas anderes \u00fcbrig bleiben. Ich wollte Larissa wieder haben, nichts anderes \u2013 selbst wenn dies bedeuten w\u00fcrde, auch Hastur um Hilfe bitten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Aber bevor ich Alton oder Hastur, GreenScarp oder Ridenow um Hilfe bitten konnte, musste ich diese erst einmal davon \u00fcberzeugen, dass diese mir helfen WOLLTEN.<br \/>Hier kam mir der Zufall recht, denn als ich den Saal betrat, h\u00f6rte ich die lieblichste Stimme die jemals an mein Ohr gedrungen ist. Kirestella sang. Ein Chieri-Gesang \u2013 man kann es nicht mit Worten beschreiben, was f\u00fcr Gef\u00fchle und Gedanken in diesem Moment durch meinen K\u00f6rper und meine Seele fluteten.<br \/>Ich setzte mich auf einen Stuhl und h\u00f6rte dem Gesang zu. Und ihre Hilfe gelang, die Maske fiel von der Dienerin ab. Doch Kirestellas K\u00f6rper forderte seinen Tribut und die Frau verlor das Bewusstsein. Und fiel mehr oder weniger direkt in meine Arme.<br \/>Evanda sei Dank, denn jetzt konnte ich etwas tun. Zwar wollte sich der Alton mir in den Weg stellen (dachte er wirklich, ich w\u00fcrde Kirestella hier vor allen Leuten etwas an tun??), aber nachdem er einen w\u00fctenden Blick erntete, lie\u00df er mich gew\u00e4hren.<br \/>Mal davon abgesehen, dass es eine Wohltat war, dieser Sch\u00f6nheit zu helfen, w\u00fcrde damit Hastur und damit auch Alton in meiner Schuld stehen. Es erforderte Laran-Kraft, aber kurze Zeit sp\u00e4ter kam Kirestella wieder zu sich.<br \/>Nur einen Moment sp\u00e4ter erkl\u00e4rte mir Errol-Fin Alton auch reum\u00fctig, dass er wie auch Hastur in meiner Schuld st\u00fcnden.<br \/>Ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, wenn ich dies auch nicht all zu lange genie\u00dfen konnte.<br \/>Erst tat ich meine Hilfe als selbstverst\u00e4ndlich ab (was sie eigentlich auch war, aber das tut nicht zur Sache \u2013 der Zweck heiligt die Mittel) und dann bat ich um Hilfe, meine Schwester zu finden.<br \/>Und als ob nicht schon genug passiert war, griff in diesem Moment ein Diener Kirestella mit dem Dolch an. Ich zog einen Laran-Schlaf-Trunk aus meiner Tasche, konzentrierte mich mental auf den Trank und kippte dem Kerl das Zeug in den Mund. Wieder hatte ich Kirestella gerettet \u2013 wieder ein Grund mehr f\u00fcr die Hasturs, mir keine B\u00f6swilligkeit zu unterstellen. Zwar erdolchte Errol-Finn den Diener sp\u00e4ter \u2013 unter Zwang, aber was interessierte mich das Leben eines Dieners? Ich kam auf mein Hilfegesuch zur\u00fcck.<br \/>Hastur und Alton sagten mir Hilfe zu \u2013 am n\u00e4chsten Tag!<br \/>Ich zog die Brauen nach oben.<br \/>\u201eMorgen??\u201c<br \/>Alana nahm mich zur Seite und erkl\u00e4rte mir, dass Larissa bis morgen sicher \u00fcberleben w\u00fcrde, doch ich w\u00fcrde heute keinen Kreis mehr wirken k\u00f6nnen, da ich eben Kraft bei der Heilung des Halbchieries gelassen hatte.<br \/>Bei Zandrus neunschw\u00e4nzigen Katze \u2013 sie hatte Recht! Ohne mein Zutun w\u00fcrde man den K\u00f6rper Larissas nicht finden k\u00f6nnen, denn ich kannte ihre Signatur besser als jeder andere hier im Raum. Die G\u00f6tter mussten verr\u00fcckt sein!<br \/>Doch ich wollte nichts unversucht lassen \u2013 auch GreenScarp wollte bei der Suche nach Larissa helfen. Fionn befragte gemeinsam mit Yarrid eine Magd, die Larissa zu letzt gesehen hatte. Doch auch alles Befragen nutzte nichts, sie durfte uns nichts sagen und die Angst vor diesem Kyju hatte ihr nicht nur den Verstand geraubt, sondern war auch gr\u00f6\u00dfer als die Bittgesuche unsererseits.<br \/>So nahm ich also Kirestella und ihren Bruder mit in die Bibliothek. Gab Alton die Briefe von und \u00fcber Janis, die Errol-Finn und ein entfernter Cousin namens Ramon (der inzwischen auch hier eingetroffen war) gern in Empfang nahmen. Kirestella zeigte ich die Laute und erbat um ein Lied ihrerseits, welches die Laute vielleicht zum klingen bringen k\u00f6nnte (so oder so \u00e4hnlich stand es in meinem Brief, aber davon wollte ich im Moment noch nichts erz\u00e4hlen, vielleicht war es ja nicht notwendig). Kirestella erf\u00fcllte meine Bitte und sang.<br \/>Wieder durchflutete mich ein Gef\u00fchl von Geborgenheit und Gl\u00fcck wie ich es kaum beschreiben kann.<br \/>Doch der Gesang verstummte pl\u00f6tzlich, Yarrid schrie irgendetwas von zwei (!) Gestallten und dann war Kirestella pl\u00f6tzlich weg.<br \/>Ich keuchte auf, was nichts gegen die Entr\u00fcstung und die Wut von Damon-Felix war. Zumindest wusste er jetzt, wie es mir ging und wir wurden unfreiwillige B\u00fcndnispartner.<br \/>Es stellte sich schlie\u00dflich heraus, dass Yarrid die zwei Gestallten schon sehr lange kannte und auch andere im Raum wussten, mit wem wir es hier zu tun hatten. Vor einem Jahr hatte ich an einem f\u00fcr mich eher unbedeutenden Tag Dienst in den Relais getan und eine ungeheurere Laran-Ersch\u00fctterung gesp\u00fcrt. Diese Ersch\u00fctterung war ein Aufeinandertreffen eines meiner Meinung nach wild zusammen gew\u00fcrfelten Haufens von Telepathen und einer immens starken Matrix \u2013 und zwei Dunkel-Chieris. Und just diese beiden Dunklen trieben hier noch immer ihr Unwesen.<br \/>Eigentlich w\u00e4re die Vorstellung interessant gewesen, was man mit der Kraft zweier Dunkel-Chieris in Tramontana so alles h\u00e4tte anstellen k\u00f6nnen. Aber diese beiden Gestallten hatten mir meine Schwester geraubt und mich damit zu ihrem Feind gemacht. Damals vor einem Jahr waren es alte M\u00e4nner, Novizen und Unerfahrene gewesen, die innerhalb eines Kreises auf die beiden Dunkel-Chieris getroffen waren (Fionn m\u00f6ge es mir verzeihen). HEUTE w\u00fcrde ich, Seamus Aldaran diesen Kreis anf\u00fchren und zwar mit Hilfe ausgebildeter Leronyn. Also eine meiner Meinung nach ganz andere Grundlage. Ich revidierte \u2013 nicht heute, morgen w\u00fcrde ich alles was in meiner Macht stand versuchen, um meine Schwester zu befreien und diesen M\u00f6chtegerns das F\u00fcrchten lehren.<br \/>Noch immer w\u00fctend wollte ich mich zu Bett begeben um meine Kr\u00e4fte auf zu tanken. Doch pl\u00f6tzlich stand Kirestella wieder unter uns. Diese Dunkel-Chieris hatten sie wieder gehen lassen. SIE durfte gehen. Und Larissa? Dies fragte ich auch umgehend. Was bitte hatte Kirestella den Dunklen versprochen und warum hatte sie meine Schwester nicht dabei? Kirestella meinte, dass man Larissa an ihrer statt h\u00e4tte gehen lassen, aber das h\u00e4tte niemandem geholfen. Und so war sie zur\u00fcck gekommen.<br \/>Es war nur Leandra und Alana zu verdanken, dass ich in diesem Augenblick keinen Mord beging!<br \/>Zornig ging ich auf mein Zimmer, aktivierte auf Fions Dr\u00e4ngen hin einen D\u00e4mpfer und versuchte zur Ruhe zu kommen.<br \/>Was mir letztlich auch irgendwie gelang......<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ich hatte das Gef\u00fchl, \u00fcberhaupt nicht geschlafen zu haben, als mein Diener mich am n\u00e4chsten Morgen weckte. M\u00fcde versuchte ich die Augen zu \u00f6ffnen, aber die Erinnerungen an den Vortag und an das Verschwinden Larissas holten mich schlagartig in die Wirklichkeit zur\u00fcck.<br \/>Ich begab mich nach drau\u00dfen, das Wetter meinte es heute gut mit uns, aber ich nahm diese Ver\u00e4nderung kaum wahr.<br \/>Leandra und Alana waren bereits wach und wir berieten uns \u00fcber den weiteren Verlauf. Alle anderen hatte ich fast vergessen, in meinem Kopf drehte es sich nur um einen Gedanken. Ich wollte Larissa wieder haben \u2013 lieber gleich als sp\u00e4ter. Eine M\u00f6glichkeit erschien mir als die praktikabelste. Ich unterstellte den Dunkel-Chieris eine gewisse Intelligenz. Die Gestallten hatten sicher schon bemerkt, dass es hier von ausgebildeten Leronyn nur so wimmelte \u2013 und alle hatten nur eins im Sinn, diese Wesen zu vernichten (gut, Kirestella faselte noch immer etwas davon, die Dunkelchieris zu bekehren, aber das fiel kaum ins Gewicht). Ein kleiner Kreis k\u00f6nnte Leandra, Alana und mich in die Oberwelt bringen. Und dann w\u00fcrde ich den Dunklen ein Angebot unterbreiten, welches sie kaum abschlagen w\u00fcrden \u2013 im Gegenzug w\u00fcrden sie mir meine Schwester zur\u00fcckgeben m\u00fcssen.<br \/>Ich war schon im Begriff, einen geeigneten und von allen anderen nicht umgehend entdeckten Ort f\u00fcr dieses Unterfangen zu suchen, als mir der Brief vom gestrigen Tag wieder einfiel.<br \/>Selbst WENN mir mein Vorhaben gelingen w\u00fcrde \u2013 die Katalysatormatrix w\u00fcrden mir die Dunklen wohl kaum aush\u00e4ndigen. Zwar h\u00e4tte mir das im Augenblick erst einmal egal sein k\u00f6nnen, ich wollte Larissa, nicht weniger und nicht mehr. Aber ich durfte Rakhal von Tramontana nicht mehr unter die Augen treten, w\u00fcrden wir ohne diese Matrix in den Turm zur\u00fcckkommen.<br \/>Innerlich w\u00fctend gestand ich mir ein, dass ich alleine nichts ausrichten konnte. Alana und Leandra waren \u00fcber diese Tatsache genauso wenig erfreut wie ich, sch\u00e4tzten die Lage aber genauso ein.<br \/>Ich holte tief Luft und nahm das Schreiben aus meiner Tasche, welches den Gebrauch der Matrix, so man sie denn gefunden hatte, n\u00e4her beschrieb. Dieses Schreiben mussten alle Anwesenden sehen \u2013 aber ICH w\u00fcrde es ihnen nicht unter die Nase halten und erkl\u00e4ren, warum alle anderen erst jetzt unterrichtete. Biestig erkl\u00e4rte ich Leandra und Alina, dass wir daf\u00fcr Sorge tragen w\u00fcrden, dass Kirestella das Schreiben finden w\u00fcrde. Wir l\u00e4chelten alle bei dem Gedanken daran, wie sie das erkl\u00e4ren w\u00fcrde. Denn schlie\u00dflich war SIE es, die gestern mit den Dunklen gesprochen hatte und wieder zur\u00fcck geschickt wurde.<br \/>Gesagt \u2013 getan!<br \/>Wir deponierten die Schrift so, dass Kirestella mehr oder weniger dar\u00fcber fallen konnte und unser Plan ging auf!<br \/>Nachdem eine halbe Ewigkeit vergangen war, bis alle von dem Schreiben wussten (und wir auch unser Wissen \u00fcber diese Matrix an alle weiter gegeben hatten) konnten wir uns endlich darauf konzentrieren, wie wir weiter verfahren wollten. Zuerst mussten wir den K\u00f6rper meiner Schwester wieder finden. Und zwar umgehend!<br \/>Ich w\u00fcrde diesen Kreis als Bewahrer leiten. Zum einen, weil ich die Signatur meiner Schwester kannte und zum anderen, weil aus mangelnder Erfahrung niemand anders diese Funktion \u00fcbernehmen konnte.<br \/>Yarrid und Fionn w\u00fcrden sich im Haus aufhalten und ich w\u00fcrde sie zu der Stelle f\u00fchren, an der Larissas K\u00f6rper lag.<br \/>Alana und Leandra waren f\u00fcr mich feste Bestandteile dieses Kreises, zudem holte ich noch Errol-Finn Alton und Alana und Elenor, Mutter und Tochter Ridenow in den Kreis. Ich hatte wenig Probleme, die Matricen aufeinander ein zu stimmen und mich auf die Signatur Larissas zu konzentrieren. Ich konzentrierte mich auf ihren K\u00f6rper, auf alle Einzelheiten und betrachtete mental die R\u00e4umlichkeiten des Gutes. Es dauerte nicht lange und ich f\u00fchlte die k\u00f6rperliche N\u00e4he meiner Schwester. So sehr ich mich jedoch konzentrierte, ich f\u00fchlte nur ihre k\u00f6rperliche Anwesenheit \u2013 nichts von ihrer Seele, denn daf\u00fcr hatte Kiyu, eine der Dunklen gesorgt, in dem sie Larissas Matrix an sich gebracht hatte. Und ich sp\u00fcrte einen Hauch so kalt wie Zandrus siebte H\u00f6lle \u2013 die Dunklen waren also hier. Ich versuchte die Pr\u00e4senz so gut es ging zu ignorieren. Dann wurde ich f\u00f6rmlich nach oben gezogen, erst in den ersten, dann in den zweiten Stock und schlie\u00dflich auf den Dachboden des Geb\u00e4udes. Dort sah ich Larissas K\u00f6rper liegen. Ich schickte Yarrid und Fionn die Information zu, das ich Larissas K\u00f6rper gefunden hatte. Jetzt wollte ich nur noch zu meiner Schwester. Ich konnte Alana und Leandra z\u00fcgig aus dem Kreis entlassen, wir kannten uns und hatten schon viele male miteinander gearbeitet. Doch Errol-Finn Alton war weder die Kreisarbeit noch die Arbeit mit mir gewohnt. Ich katapultierte ihn mehr oder weniger aus dem Kreis. Es war wohl nur der Erfahrung Mutter und Tochter Ridenow zu zuschreiben, dass ihnen nicht das gleiche Schicksal wie dem Alton widerfahren ist. Doch ich bemerkte das alles kaum. Ich packte meine Matrix noch im Laufen ein und rannte die Treppen nach oben. Dort lag Larissa, wohl mehr tot als lebendig, denn ich konnte ihre Signatur nur sehr schwach f\u00fchlen.<br \/>Yarrid und Fionn w\u00fcrden sich im Haus aufhalten und ich w\u00fcrde sie zu der Stelle f\u00fchren, an der Larissas K\u00f6rper lag.<br \/>Alana und Leandra waren f\u00fcr mich feste Bestandteile dieses Kreises, zudem holte ich noch Errol-Finn Alton und Alana und Elenor, Mutter und Tochter Ridenow in den Kreis. Ich hatte wenig Probleme, die Matricen aufeinander ein zu stimmen und mich auf die Signatur Larissas zu konzentrieren. Ich konzentrierte mich auf ihren K\u00f6rper, auf alle Einzelheiten und betrachtete mental die R\u00e4umlichkeiten des Gutes. Es dauerte nicht lange und ich f\u00fchlte die k\u00f6rperliche N\u00e4he meiner Schwester. So sehr ich mich jedoch konzentrierte, ich f\u00fchlte nur ihre k\u00f6rperliche Anwesenheit \u2013 nichts von ihrer Seele, denn daf\u00fcr hatte Kiyu, eine der Dunklen gesorgt, in dem sie Larissas Matrix an sich gebracht hatte. Und ich sp\u00fcrte einen Hauch so kalt wie Zandrus siebte H\u00f6lle \u2013 die Dunklen waren also hier. Ich versuchte die Pr\u00e4senz so gut es ging zu ignorieren. Dann wurde ich f\u00f6rmlich nach oben gezogen, erst in den ersten, dann in den zweiten Stock und schlie\u00dflich auf den Dachboden des Geb\u00e4udes. Dort sah ich Larissas K\u00f6rper liegen. Ich schickte Yarrid und Fionn die Information zu, das ich Larissas K\u00f6rper gefunden hatte. Jetzt wollte ich nur noch zu meiner Schwester. Ich konnte Alana und Leandra z\u00fcgig aus dem Kreis entlassen, wir kannten uns und hatten schon viele male miteinander gearbeitet. Doch Errol-Finn Alton war weder die Kreisarbeit noch die Arbeit mit mir gewohnt. Ich katapultierte ihn mehr oder weniger aus dem Kreis. Es war wohl nur der Erfahrung Mutter und Tochter Ridenow zu zuschreiben, dass ihnen nicht das gleiche Schicksal wie dem Alton widerfahren ist. Doch ich bemerkte das alles kaum. Ich packte meine Matrix noch im Laufen ein und rannte die Treppen nach oben. Dort lag Larissa, wohl mehr tot als lebendig, denn ich konnte ihre Signatur nur sehr schwach f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Gehetzt kam ich am Dachboden an und fiel neben meiner Schwester auf die Knie. Fionn k\u00fcmmerte sich bereits um ihre Vitalfunktionen, doch ich konnte nicht von Larissa weichen. Ich hielt ihre Hand, streichelte ihr Gesicht und musste mich innerlich ermahnen, dass ich nicht in Tr\u00e4nen ausbrach. Wir hatten zumindest ihren K\u00f6rper gefunden. In diesem Moment war mir egal, dass ich unseren Auftrag gef\u00e4hrdet hatte, die Matrix (die wir noch nicht gefunden hatten) nach Tramontana zu bringen.<br \/>Fionn und Rhodri trugen Larissas K\u00f6rper nach unten um sie weiterhin zu \u00fcberwachen. Ich wollte nicht mehr von ihrer Seite weichen, doch Leandra nahm einen Teil meines Schmerzes auf und rief mich zur Vernunft.<br \/>\"Du musst jetzt helfen, diese Matrix zu finden, Seamus. Larissas Seele muss ihren K\u00f6rper wieder finden!\"<br \/>Ich knirschte vor Verzweiflung mit den Z\u00e4hnen, doch Leandra hatte Recht. Elenor Ridenow, eine Heilerin des Turmes zu Serrais erkl\u00e4rte sich bereit, auf den K\u00f6rper meiner Schwester zu achten und sie zu \u00fcberwachen.<br \/>Dennoch musste Alana mich f\u00f6rmlich von der Stelle weg ziehen.<br \/>Einen kurzen Moment sp\u00e4ter hatte ich mich wieder soweit unter Kontrolle, dass ich mich dem Problem widmen konnte, dass wir die Dunkel-Chieris besiegen mussten, so dass Larissas Seele wieder in ihren K\u00f6rper zur\u00fcckkehren konnte. Und dazu ben\u00f6tigten wir diese Katalysator-Matrix \u2013 die wir aber noch nicht gefunden hatten.<br \/>Ich gr\u00fcbelte \u00fcber dem Schreiben, vielleicht hatte ich etwas \u00fcberlesen. Doch ich kam keinen Schritt weiter und auch alle anderen waren ratlos. Wir wussten, dass die Matrixlaute ein Teil des R\u00e4tsels war, doch der erw\u00e4hnte Stein war nicht zu finden. Zumindest nicht mehr, denn am gestrigen Tag HATTE ich einen Ring gefunden, dieser k\u00f6nnte die hier erw\u00e4hnte Matrix sein. Doch der Ring war wie vom Erdboden verschluckt.<br \/>Zwar hatten sich auch Katzenwesen inzwischen im Haus herum getrieben (G\u00f6tter, wo waren wir hier hingeraten?) doch um dieses Problem k\u00fcmmerten sich M\u00e4nner, welche das Schwert beherrschten.<br \/>Fionn und die Hasturs befragten schlie\u00dflich die Dienstboten und Kirestella bekam mit Alanas Hilfe heraus, dass der Geist einer der Dienstboten dreigeteilt war. Ich wollte mich lieber zur\u00fcck halten, zum einen, weil \"ein Drittel\" dieser Dienstbotin mich gestern mit dem Dolch angegriffen hatte und zum anderen, weil Frauen hier einfach einf\u00fchlsamer sind. Eine der gespaltenen Pers\u00f6nlichkeiten hatte den Ring \u00fcbergestreift bekommen. So wie es den Anschein erweckte, hatte Janis Alton seine seltsamen Funde an seinen Dienstboten ausprobiert. (Ich h\u00e4tte gern gewusst, wie diese seltsamen Masken gewirkt hatten und wie er die Masken wieder von den Gesichtern der Diener gebracht hatte \u2013 aber das war gerade nicht von all zu gro\u00dfer Bedeutung).<br \/>Ich kaute auf meiner Unterlippe. Diese Dienstbotin, die laut einem Schreiben von Janis seine Tochter war, hatte den Ring getragen. Somit hatte sie die Signatur des Ringes und mit Hilfe der Signatur w\u00fcrde ich den Ring finden k\u00f6nnen. Doch hier war mir die Dreiteilung der Pers\u00f6nlichkeit dieser Magd wirklich im Weg. Also mussten wir zuerst die drei Pers\u00f6nlichkeiten in die urspr\u00fcngliche Pers\u00f6nlichkeit namens Aine zur\u00fcck versetzen. Und hierbei w\u00fcrde uns die Zustimmung aller Pers\u00f6nlichkeiten zu Gute kommen. Ein weiterer Grund, warum ich dieser Frau gerne half war, dass sie Larissas Geist sehen konnte und mir zumindest als Vermittlerin half, ein zwei S\u00e4tze mit meiner Schwester zu wechseln. Also erkl\u00e4rte ich, was ich zu tun gedachte und nicht nur die Magd, sondern auch die anderen Leronyn teilten meine Meinung und w\u00fcrden mein Tun unterst\u00fctzen. Ich bat erneut Leandra und Leandra in diesen Kreis. Auch Yarrid als Katalysator w\u00fcrde uns eine Hilfe sein. Des Weiteren bat ich Ramon Alton, einen begnadeten Laranzu in den Kreis (Errol-Finn wollte nie wieder in einen von mir geleiteten Kreis \u2013 ich kann es ihm kaum verdenken) und Fionn \u00fcbernahm die \u00dcberwacherfunktion. Ich stimmte wieder alle Matricen aufeinander ein und bat die Magd, ihren Stein hervor zu holen. Ich konzentrierte mich auf die Matrix der Frau und holte sie sanft in die Oberwelt \u2013 hier konnten wir alle drei Pers\u00f6nlichkeiten sehen. Dank einer Eingebung von Fionn, begann ich mit der schw\u00e4chsten Pers\u00f6nlichkeit dieser Frau und schlie\u00dflich hatten wir Erfolg, die Frau vor uns war wieder Aine und ihr Geist war wieder eins \u2013 nicht mehr dreigeteilt.<br \/>Diesmal entlie\u00df ich alle langsam und vorsichtig aus dem Kreis und musste zusehen, auf den F\u00fc\u00dfen zu bleiben. Zwei Kreise innerhalb k\u00fcrzester Zeit \u2013 nichts was mein K\u00f6rper einfach weg steckte.<br \/>Ich schob mir alles was man mir brachte in den Mund, Fleischpasteten gleich hinter Nussriegel. Keine appetitanregende Mischung, aber mein K\u00f6rper verlangte nach Kraft.<br \/>Doch wir hatten zumindest einen Teil der Aufgabe erledigt, die Frau war geheilt, Alton hatte ein weiteres Familienmitglied und jetzt mussten wir nur noch die Signatur des Ringes mit Hilfe von Aine finden.<br \/>Bis lang hatte alles funktioniert!<br \/>Ich wartete nicht lange und bildete einen neuen Kreis, klein, denn dies erforderte nicht all zu viel Kraft. Leandra, Alina und Fionn als \u00dcberwacher. Doch ich hatte mich \u00fcbersch\u00e4tzt. Meine Kraft war zu Ende \u2013 nicht nur meine Kraft, keiner konnte im Augenblick mit Laran wirken.<br \/>Ich h\u00e4tte aufbr\u00fcllen k\u00f6nnen vor Wut!<\/p>\n<p>Jetzt kam mir meine Schwester Larissa zu Hilfe.<br \/>Larissa konnte uns sehen, wir sie aber nicht. Die einzigen, die sie wahrnehmen konnte, waren die Dienstboten, die unter uns weilten und ein Koch namens Senn, der aber keinen K\u00f6rper in der realen Welt zu haben schien. Und diesen Koch schien Larissa an den Rand des Wahnsinns zu bringen.<br \/>Heute k\u00f6nnte ich \u00fcber diese Situation lachen.<br \/>Senn also erkl\u00e4rte Aine, die ihn sehen konnte, dass er mir helfen w\u00fcrde, wenn ich ihn nur vom Geist meiner Schwester befreien w\u00fcrde.<br \/>Das war nun ganz genau das, was ich tun wollte!<br \/>Er erz\u00e4hlte mir, dass die Katzenwesen, die heute Morgen im Haus gewesen sind, nicht nur Kiriseth gestohlen hatten, sondern auch zwei Ringe eingesteckt hatten, er h\u00e4tte dies beobachten k\u00f6nnen.<br \/>Ich jubilierte innerlich und schickte umgehend Doran Storn, den Bruder von Leandra und Alina los, um die Katzenwesen zu suchen und uns diese Ringe zu bringen. Auch K\u00e4mpfer von Green Scarp und Mac Aran machten sich auf die Suche nach den Katzenwesen \u2013 und uns Leronyn war ein wenig Ruhe verg\u00f6nnt. Ich setzte mich neben den K\u00f6rper meiner Schwester, hielt ihre Hand und versuchte zu Kr\u00e4ften zu kommen. Leandra half mir erneut, in dem sie mir einen Teil meines Leids nahm und mir so neue Kraft gab.<br \/>Die K\u00e4mpfer hatten Erfolg, doch wir konnten diesen Erfolg nicht genie\u00dfen, denn in der Zwischenzeit hatten die Dunkel-Chieris ein neues Opfer gefunden, welches sie in ihre Ebene holten. Unser F\u00fchrer und Meloras Bruder, Rumal Darriel fiel pl\u00f6tzlich in Ohnmacht und Aine erkl\u00e4rte uns, dass sie seinen Geist sehen konnte. Melora weinte bitterlich wir anderen waren best\u00fcrzt und w\u00fctend zu gleich. Wir beschlossen, dass von nun an keiner mehr allein irgendwo hin gehen w\u00fcrde und legten Rumals K\u00f6rper neben den von Larissa.<br \/>Zur\u00fcck zur Front - der n\u00e4chste Schritt war getan!<br \/>Wir hatten den Ring, wir hatten ein Matrixgitter, wir hatten einen Stein, der Licht filterte, wir hatten die Laute.<br \/>Wie w\u00fcrden wir den Ring jetzt dazu anhalten k\u00f6nnen, sich seinen Tr\u00e4ger zu suchen?<br \/>Es verging meiner Meinung nach viel zu viel Zeit in der wir in dieser Sache keinen Schritt weiter kamen.<br \/>Ich zog mich zur\u00fcck um noch einmal jeden Punkt des Schreibens zu \u00fcberdenken, doch mir wollte einfach nicht einfallen, wie man dieses letzte Problem l\u00f6sen konnte.<br \/>Jeder \u00fcberlegte und gr\u00fcbelte. Man tauschte Ideen und Gedanken aus. Errol Finn Alton erkl\u00e4rte mir pl\u00f6tzlich in einem Nebensatz, dass er der Bruder von Alina war \u2013 meiner Alin (gut, sie hatte Loryn Hastur heiraten m\u00fcssen\u2026aber sie war mein!). Ich stutzte, verlor f\u00fcr einen Moment die Fassung und wei\u00df bis heute nicht, wie ich es geschafft hatte, mich wieder auf die momentanen Probleme zu konzentrieren.<br \/>Ich hatte den Ring in der Hand \u2013 ich f\u00fchlte zwar eine leichte Pr\u00e4senz von Laran, aber ich wusste auch, dass ich kaum der Tr\u00e4ger sein konnte, den sich dieser Ring ausgesucht hatte. Ich konnte es nicht f\u00fchlen\u2026\u2026hier hatten jetzt gleich drei Leute den gleichen Einfall. Der Hastur, Larissa (welche mir das \u00fcber Aine mitteilte) und ich selbst. Damon-Felix Hastur hatte zwar ein wenig Angst, ob das einfach Ausprobieren nicht doch auch gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnte, aber da Larissa und ich den gleichen Einfall hatten und ich den Ring bereits in H\u00e4nden hielt, schloss ich diese Bef\u00fcrchtung aus.<br \/>Ich gab Leandra den Ring \u2013 sie sp\u00fcrte nicht mehr als ich auch. Dasselbe Ergebnis bei Alana (ich fluchte innerlich, es w\u00e4re ja ZU sch\u00f6n gewesen, wenn jemand aus Tramontana der erw\u00e4hlte Tr\u00e4ger dieser Matrix sein w\u00fcrde). Dann gab ich den Ring Kirestella und noch bevor sie mir zunickte, wusste ich bereits selbst, das der Ring seinen Tr\u00e4ger gefunden hatte.<br \/>Ich seufzte innerlich \u2013 eigentlich h\u00e4tte man dies voraussehen k\u00f6nnen, selbst ohne die Donas der Aldaran oder Elhalyn.<br \/>Nun, der Ring hatte gew\u00e4hlt, das war das letzte Puzzlest\u00fcck \u2013 so dachte ich zumindest.<br \/>Ich ging auf Kirestella zu und wollte ihr die Laute in die H\u00e4nde dr\u00fccken.<br \/>\"Diese solltest Du spielen, wenn wir den Kreis bilden!\"<br \/>Sie sah mich verwundert an und lachte dann.<br \/>\"Mein lieber Seamus, wenn in diesem Pergament etwas von sch\u00f6ner Musik steht, dann sollte ICH diese Laute nicht spielen, denn ich KANN die Laute gar nicht spielen!\"<br \/>Ich h\u00e4tte aufschreien m\u00f6gen, aber dies \u00fcbernahm jemand anderes f\u00fcr mich. Corran!<br \/>Aber nicht wegen einer Laute \u2013 Fionn war weg!<br \/>Die Dunkel-Chieris hatten ihr n\u00e4chstes Opfer erw\u00e4hlt und ausgerechnet Fionn ausgesucht.<br \/>Wenn jemand Corran di Asturien kennt, dann wei\u00df er was ich meine, wenn ich von Wut und Gebr\u00fcll schreibe, wenn nicht, dann sollte dieser hoffen, Corran nie w\u00fctend zu sehen.<br \/>Er packte mich an meinem Gewand und schrie mich an, dass ich Fionn wieder bringen solle \u2013 JETZT!<br \/>Ich konnte mich gegen so viel Kraft und Zorn kaum zur Wehr setzen.<br \/>\"Wir haben alles was wir ben\u00f6tigen, Corran!\", erkl\u00e4rte ich wiederholt und irgendwann kam auch Lord Green Scarp in einen Zustand, in dem er mir zuh\u00f6rte und verstand.<br \/>Dann bat er mich, erst einmal \u00fcberhaupt nichts zu tun, er wolle zuerst \u00fcber Aine mit Fionn reden.<br \/>Ich nickte und zog mich zur\u00fcck.<br \/>Doch wenn ich glaubte, vor dem finalen Schlag ein wenig zur Ruhe zu kommen, hatte ich die Rechnung ohne den Hastur gemacht.<br \/>Er sa\u00df genau da, wo ich mich ausruhen wollte und keiner machte Anstallten den Ort zu verlassen.<br \/>Letztlich kamen auf den vermeintlichen Anschlag auf das Leben Loryn Hasturs zu sprechen. Ich erkl\u00e4rte ihm vehement, dass Tramontana mit diesem Anschlag nichts zu tun h\u00e4tte \u2013 wider allen Ger\u00fcchten (und Rakhal von Tramontana hatte nun wirklich nichts damit zu tun!).<br \/>Ich wei\u00df nicht, ob er mir glaubte, er konnte mich jedoch nicht des L\u00fcgens \u00fcberf\u00fchren und so gingen wir zur\u00fcck zu den anderen.<br \/>Corran hatte inzwischen von Fionn erfahren, dass sein Laran wohl der Schl\u00fcssel zu allem sei. Er bat mich, ihn in die Oberwelt zu f\u00fchren.<br \/>Ich hob die Brauen und erkl\u00e4rte meinerseits, dass dies ein Leichtes sei, so er seine Barrieren fallen lassen w\u00fcrde \u2013 was mir ein lautes Lachen seitens Corran einbrachte.<br \/>Er l\u00e4chelte leicht und bat mich, mental zu ihm durch zu dringen. Ein normaler Schritt, wenn man sp\u00e4ter \u00fcber die Matrix verbunden sein sollte. So versuchte ich Selbiges \u2013 und scheiterte kl\u00e4glich. Ich runzelte die Stirn, so etwas war mir seit meiner Novizenzeit nicht mehr passiert, doch bevor ich einen erneuten Versuch wagte, gab mir Corran das Geheimnis um sein Laran preis (ich werde dies hier nicht n\u00e4her erkl\u00e4ren, denn ich gab mein Wort dar\u00fcber zu schweigen).<br \/>Ich ballte meine H\u00e4nde zu F\u00e4usten \u2013 das hier war Wahnsinn!<br \/>Wir hatten den ganzen Tag ben\u00f6tigt, um s\u00e4mtliche Hinweise und Bestandteile zur Aktivierung der Katalysatormatrix zu suchen und letztlich zu finden. Und jetzt sollte es uns nicht gelingen, weil der einzige, der diesen Dunkel-Chrieris etwas anhaben konnte, seine Barrieren nicht fallen lassen durfte?<\/p>\n<p>Die Verzweiflung in meinem Blick oder Corrans Leid um Fionn, ich wei\u00df es nicht, aber Elenor Ridenow stand vor mir und erkl\u00e4rte mir l\u00e4chelnd, dass es mit Hilfe ihrer Empathie gelingen k\u00f6nnte, Corran in der Oberwelt zu halten.<br \/>Ich nickte, komplizierter w\u00fcrde es kaum werden k\u00f6nnen.<br \/>Ich musste also einen Mann namens Aron Haryl, der die Laute im Gegensatz zu Kirestella spielen konnte, mental mit Kirestella vereinen und Melora w\u00fcrde beide separat \u00fcberwachen, dann musste ich mindestens 3 oder 4 Leronyn unter uns in den Kreis holen, Leandra sollte den kompletten Kreis von au\u00dfen \u00fcberwachen und dann w\u00fcrde ich Corran dazu holen um die Kraft von Elenor zu ihm zu leiten.<br \/>Ich lachte hart auf \u2013 zusammen war das ein Matrix-Kreis der Stufe 7 oder 8! Nicht unbedingt etwas, was ich st\u00e4ndig auf meinem Dienstplan stehen hatte!<br \/>Aber hatten wir eine andere Chance?<br \/>Nein!<br \/>'F\u00fcr Larissa w\u00fcrde ich noch ganz andere Dinge tun!', dachte ich und besprach mit allen Beteiligten unser Vorgehen.<br \/>Zuvor nahm ich noch Aine beiseite und bat sie, Larissa etwas mit zu teilen.<br \/>\"Erinnere sie bitte daran, dass sie in der Oberwelt ihre Matrix nicht ben\u00f6tigt!\"<br \/>Die Dunkel-Chieris hatten vielleicht die Matricen von Larissa, Rumal und Fionn an sich gebracht und abgeschirmt, aber Larissa w\u00fcrde wissen, um was ich sie bat.<br \/>Doran und die K\u00e4mpfer von Green Scarp, Ridenow und Mac Aran w\u00fcrden uns mit Schwertern beiseite stehen, sollten sich die Dunklen auf unsere Ebene materialisieren, alle anderen waren mental bereit.<br \/>Ich betrachtete mir alle Anwesenden mit denen ich gleich eine mentale Verbindung schaffen musste, welche den Dunkel-Chieris standhalten musste.<br \/>Alana und Leandra \u2013 die beiden Storn-Schwestern und kannte ich am besten und hier hatte ich keinerlei Bedenken. Melora \u2013 die Zofe Larissas und die Schwester von Rumal, sie hatte allen Grund hier zu stehen und hatte auch das n\u00f6tige Wissen. Yarrid- ich hoffte inst\u00e4ndig, dass er Kraft genug hatte. Elenor \u2013 ruhig, konzentriert und geschult in dem was sie tat. Errol-Finn \u2013 auch hier hoffte ich, dass er wusste, was auf ihn zukommen w\u00fcrde und dem gewachsen war. Kirestella \u2013 ein Halb-Chieri, mehr muss ich nicht sagen. Aaron Harry \u2013 hier wusste ich nur, dass er keine gro\u00dfartige Ausbildung genossen hatte, aber er konnte die Rhyl spielen und war mutig genug um diesem Kreis bei zu wohnen.<br \/>Ich \u00fcberlegte nicht weiter, dass dies letztlich ein Zirkel der Stufe 8 war!<br \/>Hier waren mir zu viele \"Vielleichts\" und \"Hoffentlichs\", aber ich verschloss meine Angst, denn Angst n\u00e4hrte die Dunklen und Nahrung wollte ich den beiden nicht bieten. Ganz im Gegenteil!<br \/>Ich konzentrierte mich auf meinen Stein, holte erst die mir bekannten Signaturen von Melora und Alana in den Kreis, dann Kirestella, Yarrid und Aaron und schlie\u00dflich Errol-Finn und Elenor. Dann verband ich zuerst Kirestella mit Aaron und lenkte schlie\u00dflich Meloras Kraft zu Kirestella \u2013 der Tr\u00e4ger der Katalysatormatrix war \u00fcberwacht. Der Kreis war geschlossen und es f\u00fchlte sich gut an. Doch wieder sp\u00fcrte ich den kalten Hauch, den ich jetzt zu zuordnen wusste \u2013 Kyju war also hier und somit Ayanu nicht weit. Doch man konnte die Kraft und St\u00e4rke unserer Verbindung f\u00fchlen und \u00fcber allem schwebte die positive Energie Kirestellas wie ein glitzernder Schleier. Dann wandte ich mich Corran zu, konzentrierte mich auf seine Matrix und holte ihn in den Kreis. Umgehend leitete ich Elenors Kraft auf Corran \u2013 so dass die Stabilit\u00e4t unserer Verbindung erhalten blieb und nicht gef\u00e4hrdet wurde.<br \/>Geschafft \u2013 wir standen in der Oberwelt. Wir f\u00fchlten unsere Energie und h\u00f6rten die Rhyl von Yarrid und die Laute von Aaron im Einklang spielen.<br \/>Doch die Dunkel-Chieris blieben nicht unt\u00e4tig! Sie verstimmten Harfe und Rhyl, sie lie\u00dfen uns ihren kalten Atem sp\u00fcren \u2013 kurz sie versuchten unsere Verbindung zu blockieren und zu zerst\u00f6ren.<br \/>Vielleicht w\u00e4re dies ihnen auch viel fr\u00fcher gelungen, w\u00e4ren uns nicht Larissa, Fionn und Rumal zu Hilfe gekommen, denn sie konnten die Dunklen ein wenig ablenken.<br \/>Corran konnte die beiden Chieris schlie\u00dflich SEHEN und ging auf die beiden Dunklen zu.<br \/>Auch ich nahm die beiden mental wahr. Sie umgarnten ihn, umschmeichelten ihn und wollten sein Laran.<br \/>Ich begehrte all meine Kraft auf, hielt die Verbindung unseres Kreises und lenkte alle Kraft auf Corran.<br \/>Er musste die positive Energie, die Kraft und St\u00e4rke und auch die Liebe dieser Verbindung sp\u00fcren, die durch die Katalysatormatrix eigentlich h\u00e4tte bis ins unendliche verst\u00e4rkt sein m\u00fcssen.<br \/>Doch pl\u00f6tzlich ging ein Rucken und Ziehen durch den Kreis, so als ob mehrere Leronyn in unfreiwillig in den Kreis gezogen wurden.<br \/>Ich ging auf die Knie \u2013 bislang war es eine Verbindung der Stufe 8, doch jetzt waren viele mir unbekannte Pers\u00f6nlichkeiten mehr innerhalb der Verbindung und ich schrie auf vor Schmerz, weil ich die Energonen kaum mehr lenken konnte. Die Dunklen nutzten die Gunst der Stunde, ich sp\u00fcrte und f\u00fchlte Kyju hinter mir, neben mir, vor mir \u00fcberall. Er fl\u00fcsterte mir all meine geheimsten W\u00fcnsche ins Ohr, doch ich widerstand!<br \/>Pl\u00f6tzlich f\u00fchlte und sah ich meine Schwester \u2013 Larissa! Ich umfasste ihre H\u00e4nde, weinte, k\u00e4mpfte \u2013 und VERLOR!<br \/>Ich Seamus Aldaran war geschlagen \u2013 die Dunklen waren einfach zu stark!<br \/>Kyju hatte sich mit mir verbunden und es geschafft, mich von meinem Kreis zu l\u00f6sen und mich in der Oberwelt fest zu halten. Ein Knall und ein lauter Schrei (mein Schrei) \u2013 dann f\u00fchlte ich die Kraft des Kreises nicht mehr, konnte nur noch leise Yarrids Harfe h\u00f6ren, alle anderen waren weg. Nun, nicht alle, Larissa war noch bei mir und versuchte mich zu tr\u00f6sten. Eine Welle von Leid und Entsetzen, von Liebe und Zuneigung, von Vertrauen und Angst \u00fcbersp\u00fclte mich und ich konnte mich nur noch an Larissa klammern und hoffen, dass der Schmerz irgendwann nachlie\u00df.<br \/>Irgendwann, es k\u00f6nnten Stunden oder Tage gewesen sein, ich hatte jedwedes Zeitgef\u00fchl verloren, f\u00fchlte ich Fionns Pr\u00e4senz und konnte ihn jetzt auch sehen. Ich lachte hart, sicher, ich war jetzt auch in dieser Ebene gefangen, Larissa konnte ich ja auch sehen. Auch Rumal war bei uns und Corran.<br \/>Der Moment der Verzweiflung war uns nicht geg\u00f6nnt \u2013 es war Corrans Laran welches sie wollten. Und Corran war der festen \u00dcberzeugung, dass sein Laran auch Dunkel-Chieris t\u00f6ten konnte, man hatte ihm ja gesagt, er sei der einzige, dem dies gelingen w\u00fcrde. Ich zweifelte, aber ich kannte die Wirkung seines Larans nicht und nickte seinen Vorschlag ab.<br \/>Man konnte noch immer die Musik von Yarrids Laute h\u00f6ren und dorthin begab sich Corran. Was genau dort passiert ist, wei\u00df ich nicht, ich wei\u00df nur, dass wir \u00dcbrigen uns zusammen schlossen, eine Einheit bildeten, so dass uns der Ausbruch von Corrans Laran nichts anhaben w\u00fcrde k\u00f6nnen. Gut, wir HOFFTEN, dass es uns nichts anhaben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Was dann geschah, glich einer Farce, einem schlechten Theaterst\u00fcck. Doch wir waren ungewollte Protagonisten dieses St\u00fccks. Wir h\u00e4tten es ahnen, nein, WISSEN m\u00fcssen. Dunkel-Chieris n\u00e4hren sich von Gef\u00fchlen jeder Art und das was Corran hier frei lie\u00df, war ein unbeschreibliches Ausma\u00df an Angst. Angst ist ein Gef\u00fchl \u2013 und Kyju und Ayanu hatten wohl noch nie soviel Gef\u00fchl auf einmal erhalten. Erst sp\u00fcrten wir eine Welle von Angst und wir dachten wirklich, dass diese Kraft die beiden Dunklen zerst\u00f6ren w\u00fcrde. Weit gefehlt, sie waren lebendiger den je und dankten uns f\u00fcr diesen Cocktail an Gef\u00fchl. Jetzt war alle Chance vertan \u2013 wir w\u00fcrden sie nicht besiegen. Zwar war ich mit meiner Schwester zusammen, doch so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Kirestella nutzte den mentalen Weg, den uns Yarrid mit seiner Harfe noch immer zeigte, um zu uns in die Oberwelt zu kommen. Und dies oder etwas anderes was ich nicht verstand lie\u00df die Dunklen uns noch eine allerletzte Chance geben. Eine Verbindung von Corran und Kirestella k\u00f6nnte unser aller Leben retten \u2013 doch auch diese Verbindung misslang. Lediglich Fionn konnten sie in die reale Welt zur\u00fcck schicken, wir anderen waren noch immer in der Oberwelt gefangen. Einzig Senn, der Koch, der keinen K\u00f6rper mehr hatte, ging still und heimlich ins Licht. Er hatte wohl geholfen wo er helfen konnte und hatte sich die helle Erl\u00f6sung verdient. Warum Kirestella pl\u00f6tzlich erkl\u00e4rte, sich f\u00fcr alle anwesenden zu opfern, kann ich bis heute nicht erkl\u00e4ren. Doch jeder Widerspruch von Corran, von Larissa, von Rumal und besonders von mir prallte an ihr ab! Ich wollte gar nicht daran denken, was der Hastur mir mit anstellte, wenn ich ihm ihre Entscheidung mitteilen w\u00fcrde. Doch gut, man w\u00fcrde unseren Geist wieder in unseren K\u00f6rper zur\u00fcck lassen \u2013 ein paar Stunden Ruhe und ich w\u00fcrde erneut einen Kreis bilden um diese Wesen zu bek\u00e4mpfen. Ich hatte was ich wollte, ich hatte Larissa wieder! Doch mein Ego war verletzt. Ich stellte mich also vor alle anderen und gab das verlangte Versprechen, keinen Versuch zu unternehmen, Kirestella wieder zu holen. Ich setzte meine Donas ein \u2013 ich war ein Deslucido und zwar ein so gez\u00fcchteter Deslucido, dass ich auch OHNE Wahrheitsbann unerkannt L\u00fcgen konnte. Ich w\u00fcrde mich zwar im schlimmsten Fall vor den Hasturs blo\u00dflegen, wenn Damon-Felix durch diese Handlung hinter mein Geheimnis kam, aber Kirestella hatte sich mir anvertraut, als sie zu mir in den Kreis kam \u2013 und ich hatte versagt. Noch einmal w\u00fcrde ich nicht versagen und wenn ich alle funktionierenden Kreise Tramontanas auf diese Dunkel-Chieris ansetzen musste.<br \/>Als ich wieder halbwegs zu mir kam, Larissa endlich in meinen Armen hielt (G\u00f6tter, ich hatte sie endlich wieder) lie\u00df Damon-Felix Hastur meine Vorahnung Wirklichkeit werden. Er br\u00fcllte mich an, stie\u00df mich und schlug mich \u2013 und vor allen Dingen er lie\u00df mich nicht ausreden. Erst als er versuchte, seinen Unmut an Larissa aus zu lassen, setzte ich mich zur Wehr und gab ihm einen Schlag auf die Brust, der ihn zum l\u00e4ngerem Luftholen zwang. Und diese kurze Zeit nutzte ich um ihm zumindest halbwegs zu erkl\u00e4ren, was genau passiert war und wie wir weiter vorgehen konnten. Doch er h\u00f6rte nicht zu, er begriff nicht oder er wollte nicht begreifen. Eine unverhohlene Wut kochte in mir hoch \u2013 so viel Ignoranz war nicht zu ertragen. Dieses Cralmac von einem Hastur sah nur, was er sehen wollte. Wieder einmal verdanke ich es Leandras Kraft, die mich z\u00fcgelte, jetzt keine Dummheiten zu tun (h\u00e4tte ich noch genug Kraft, dann w\u00e4re jetzt wohl der perfekte Zeitpunkt gewesen, meinen Auftrag Loryn Hastur von Hastur zu t\u00f6ten aus zu f\u00fchren).<br \/>Aaron Harryl startete zwar noch einen letzten Versuch Kirestella zu retten in dem er sich die Chieri-Maske aufsetzte und so in die Oberwelt gehen konnte. Aber an Kirestellas Entscheidung war nichts zu r\u00fctteln \u2013 sie wollte die beiden Dunklen bekehren. Selbst als Aaron, oder das Chieri Damon-Felix in die Oberwelt brachte \u00e4nderte sie ihre Meinung nicht. Zumindest konnte mir Damon-Felix Hastur jetzt Glauben schenken, dass Kirestellas Entscheidung nicht meine Idee oder mein Verdienst gewesen war.<br \/>Weit gefehlt!<br \/>Doch was interessierte es mich \u2013 ich w\u00fcrde den Hastur nicht ben\u00f6tigen!<br \/>Eine Nacht Ruhe!<br \/>Dann w\u00fcrde ich mich auf den Weg nach Tramontana machen!<br \/>Die Laute war auf Aaron Harryl eingestellt und diese mit einer Delegation auf dem Weg in den Turm zu Dalereuth. Aber Alana hatte den Ring an sich gebracht. Der Ring war ein Katalysator!<br \/>Und wenn ich erst in Tramontana war, dann w\u00fcrden wir wohl s\u00e4mtliche Kreise zusammenschlie\u00dfen und uns mit Hilfe dieses Ringes den Dunklen erneut zum Kampfe stellen.<br \/>Ich l\u00e4chelte bei der Vorstellung! Noch einmal w\u00fcrden sie mich nicht besiegen \u2013 noch einmal nicht!<br \/>Und was war des Wahnsinns fette Beute? \u2013 ich hatte Larissa, mein Leben und diesen Ring!<br \/>Und in meinem Kopf drehten sich die Gedanken weiter.<br \/>Damon-Felix Gesicht, wenn ich ihm Kirestella wieder brachte (schade eigentlich\u2026.*seufzt*).<br \/>Die M\u00f6glichkeit, durch diese Tat den Anschlag aus zu f\u00fchren aber niemand w\u00fcrde mehr auf die Idee kommen, dass ich dahinter stehen w\u00fcrde.<br \/>Alina w\u00fcrde endlich mein sein k\u00f6nnen, denn ich h\u00e4tte durch Kirestellas Rettung den Grundstein gelegt.<br \/>\u2026.man sieht sich immer zweimal im Leben!<\/p>\n<p>Seamus Aldaran von Storms-End<br \/>1. Techniker zu Tramontana<\/p>\n<h3><a name=\"ki\"><\/a>Kirestella \u2026 the story goes on<\/h3>\n<p>Kierstella war mit ihrem Geist und ihrem K\u00f6rper in der Oberwelt gefangen. Zwar war es ihr durch ihr Versprechen bei ihren Dunklen Verwandten zu verweilen gelungen, die gefangen Seelen der anderen wieder mit ihren K\u00f6rpern zu vereinen und auf darkovanischen Boden zur\u00fcckzuschicken, aber das B\u00f6se war noch nicht gebannt. Der Laran-Kreis hatte nichts ausrichten k\u00f6nnen und das war ihre Schuld, sie hatte versagt. Doch sie w\u00fcrde ALLES in ihrer Macht stehende tun, um weitere Anschl\u00e4ge auf die Menschen zu verhindern.<\/p>\n<p>Im Moment waren ihre Kr\u00e4fte die anderen zu erreichen zwar noch geblockt und sie konnte nicht viel ausrichten. Doch die beiden Dunkel-Chieris konnten ja nicht immer auf sie aufpassen und Kierestella w\u00fcrde sie besser kennen lernen und ihrerseits dazulernen. Sie hatte bisher immer nur unter Menschen gelebt und nun w\u00fcrde sie von den Dunkel-Chieris lernen. Aber nicht das, was die beiden sich erhofften. Es war nicht ihr Ziel, selbst b\u00f6se zu werden, sondern zu beobachten, wie ihre neuen Gef\u00e4hrten ihre Kr\u00e4fte aus\u00fcbten und wie sie vorgingen. Es war einfacher einen Gegner zu besiegen, wenn man seine St\u00e4rken und seine Schw\u00e4chen kannte und vor allem wenn man ihn auch SAH. Kierestella glaubte weiterhin fest daran, dass in Ayanu und Kiyu noch etwas Gutes vorhanden war und ihr Ziel war es auch, sie wieder auf den Weg des Lichts zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ja, die Dunklen waren stark und sahen in ihr nur ein neues Spielzeug, dass ihnen ihre Langweile vertrieb, aber das w\u00fcrde nicht f\u00fcr immer so bleiben.<\/p>\n<p>Was Kierestella jedoch Schmerz bereitete, war dass sie ihren Bruder Damon im Stich gelassen hatte. Die anderen waren nun erst einmal gerettet, aber Damon war nun dem Zorn seines Vaters ausgeliefert und w\u00fcrde wegen ihr sein Erbe verlieren. Als sie mit ihren neuen Gef\u00e4hrten wieder auf den Boden heruntergestiegen war, hatte sie seine Trauer und seinen Schmerz gesehen und gesp\u00fcrt. Doch er konnte sie nicht sehen und ihre dunklen Gef\u00e4hrten hatten verhindert, dass sie ihn hatte tr\u00f6sten k\u00f6nnen. Nur Aine hatte sie gesehen und konnte ihm ihre Worte und Liebe \u00fcbermitteln.<\/p>\n<p>Was hatte er nicht alles getan um sie zur\u00fcckzuholen. Er war in die \u00dcberwelt gekommen, um sie zu suchen und sie zur\u00fcckzuholen. Doch auch hier haben Ayanu und Kyu verhindert, dass er mir ihr sprechen konnte. Er hatte nur \u00fcber den Mensch mit der Chieri-Maske mit Ayanu verhandeln k\u00f6nnen. Aber auch dies scheiterte. Doch Damon gab nicht auf und lie\u00df ihr in der Oberwelt 3 Wegweiser zur\u00fcck, damit sie vielleicht so den Weg nach Hause zur\u00fcckfinden k\u00f6nnte. Und selbst dann hatte er noch nicht aufgegeben und versuchte immer noch weiter sie zu retten, doch er fand nicht mehr gen\u00fcgend Unterst\u00fctzung bei den Anderen. Die Meisten hatten sich offensichtlich damit abgefunden, dass sie verloren war. Wie immer hatte er alles f\u00fcr sie getan und sich bis zum \u00c4u\u00dfersten f\u00fcr sie eingesetzt. Und was hatte sie f\u00fcr ihn getan? Nichts. Es zeriss ihr fast das Herz, dass sie ihm nicht helfen konnte. Doch sie musste diese Gef\u00fchle bet\u00e4uben, denn ihr Schmerz w\u00fcrde Ayano und Kiyu nur bereichern. Wie konnten sie sich daran erfreuen, wenn sie den Schmerz und die Trauer von anderen f\u00fchlten? Sie sp\u00fcrte eine Wut in sich aufsteigen, die sie jedoch schnell herunterschluckte. Sie w\u00fcrde das nie verstehen, aber sie d\u00fcrfte den beiden durch ihre negativen Gef\u00fchlte nicht eine T\u00fcr \u00f6ffnen. Oh nein, sie w\u00fcrden sie nicht wie Yarid beherrschen und ihren Geist durch Trauer und Schmerz vernebeln und verst\u00fcmmeln lassen. Kierestella w\u00fcrde sich nicht vom Schmerz und Trauer besiegen lassen, denn sie hatte ein Ziel, eine Sache, f\u00fcr die sie k\u00e4mpfen konnte. Was man allerdings von ihren neuen \u201eFreunden\u201c nicht sagen konnte. Ayanu und Kiyu waren wie zwei kleine Kinder, die jegliche Verantwortung abgelegt hatten und nun nur ihre eigenen selbsts\u00fcchtigen Vergn\u00fcgungen nachgingen. Kierestella w\u00fcrde sie wie eine Schwester, ja wie eine Mutter trotz ihrer Fehler lieben und versuchen sie zu lehren, dass Menschen kein Spielzeug sind.<\/p>\n<p>Sie hoffte weiterhin, dass Yarid ihre Botschaft verstanden hatte. Er hatte das Tor zu ihrer Welt offen gehalten solange es ging und versucht sich selbst gegen Kierestella einzutauschen. Doch Ayanu und Kiyu lie\u00dfen sich auch auf diesen Handel nicht ein und sie betete inst\u00e4ndig, dass er nun zu ihrem Vater Kianu gehen w\u00fcrde und ihn um Hilfe bitten w\u00fcrde. Sie selbst hatte Kianu bisher nicht erreichen k\u00f6nnen, aber er konnte nicht weit sein, denn sie hatte ja urspr\u00fcnglich zu ihm fl\u00fcchten wollen. Mit ihm und vielleicht noch einigen anderen hellen Verwandten konnten Yarid und Damon einen Weg zu ihr finden. Sie w\u00fcrde in der Oberwelt solange ausharren und ihr M\u00f6glichstes tun. Ihr Bekehrungsvorhaben w\u00fcrde harte Arbeit werden und wahrscheinlich lange dauern. Es war gut einen zweiten Plan zu haben, vor allem wenn er schneller zum Erfolg f\u00fchren konnte. Kierestella nahm einen tiefen Atemzug und begann mit gezielten Atem\u00fcbungen und ein wenig Meditation zu Ruhe und Frieden zu kommen.<\/p>\n<p>Ayanu und Kiyu waren gerade miteinander besch\u00e4ftig. Sie waren so selbstzufrieden mit sich selbst und sonnten sich in ihrem Erfolg. Aber vielleicht waren auch sie ersch\u00f6pft von den Ereignissen. Jedenfalls klebten sie ausnahmsweise mal nicht an ihr wie eine Klette und befanden sich in einigem Abstand von Kierestella. Sie w\u00fcrde sich jetzt erst mal ein wenig ausruhen und neue Kraft sammeln. Eine Weile lang sa\u00df sie einfach nur da und vollf\u00fchrte ihre Entspannung- und Atem\u00fcbungen. Sie lie\u00df all ihre Anspannung entweichen und zog sich in sich selbst zur\u00fcck, ja schlummerte ein wenig vor sich hin. Wie gut, dass sie sich im Turm u.a. auf Regenerationstechniken spezialisiert hatte. Das kam ihr jetzt zu Gute, denn sie hatte nicht vor klein bei zu geben. Nach einiger Zeit war sie schon wieder soweit erfrischt, dass sie sich auf ihre neuen Umgebung einstellen konnte. Nun, Ayanu und Kiyu mochten zwar verhindern, dass sie zu den anderen durchdrang, aber sie w\u00fcrde jetzt erst einmal versuchen sich ihr neues Zuhause ein bisschen freundlicher zu gestalten. Wenn Ayanu und Kiyu in einer Dunkelkammer leben wollten bitte, Kierestella wollte es sicherlich nicht. Sollten sie doch denken sie w\u00e4re noch ersch\u00f6pft und musste ausruhen.<\/p>\n<p>Sie sa\u00df mit dem R\u00fccken zu ihnen, schloss die Augen und formte in ihrem Geiste ein Bild: Sie sa\u00df auf einer gr\u00fcnen Lichtung in einem Kegel von hellem Licht. In den gr\u00fcnen B\u00e4umen h\u00f6rte sie die V\u00f6gel zwitschern. Auf der Wiese wuchsen die verschiedensten Blumen in bunten, fr\u00f6hlichen Farben. Ein Schwarm von Schmetterlingen kreise um sie und Kierestella h\u00f6rte Bienen bei ihrer eifrigen Arbeit summen. Etwas huschte durch das Unterholz und sie sp\u00fcrte das weiche Gras unter ihren blo\u00dfen F\u00fc\u00dfen und die w\u00e4rmende Sonne auf ihrer Haut.. Die W\u00e4rme drang bis in ihr Innerstes und sie dachte an all die Liebe und das Gute, das sie in ihrem Leben empfangen hatte. Die unersch\u00fctterliche Liebe und Zuwendung ihrer Mutter Ryana - die liebevollen, besch\u00fctzenden Gedanken ihres leiblichen Vaters Kianu - die enge Verbundenheit mit ihrem Bruder Damon und ihre Freude und das Lachen bei ihren gemeinsamen kindlichen Spielen - die ausgelassene Fr\u00f6hlichkeit und die Geborgenheit bei einem gem\u00fctlichen Beisammensein mit ihrem Freuden aus dem Turm - die Freundlichkeit und Wohlwollen von all den Menschen, die an das Gute ihr glaubten - das Vertrauen und die bedingungslose Zuneigung der Tiere - und nicht zuletzt die zarte Ber\u00fchrung von Alessandros Hand auf ihrer Wange und der starke Strom seiner Liebe, der sie wie ein w\u00e4rmender Mantel umgab. Ihr Herz war erf\u00fcllt von Liebe und es herrschte tiefer Frieden in ihrem Geist. Sie stellte sich vor, dass in ihrem Scho\u00df eine blaue Blume lag. Es waren viele blauen Blumen auf dieser Lichtung und sie standen in voller Bl\u00fcte und verstr\u00f6mten einen bet\u00f6renden Duft, der ihre Sinne erweiterte Sie sammelte all ihre positive Energie und nahm sie in sich auf - sie war ein Kelch, der jeden noch so kleinen Tropfen auff\u00e4ngt. Dann sp\u00fcrte sie plotzlich etwas an dem Finger ihrer rechten Hand pulsieren. Sie streckte ihre Hand ins Licht und Flammen umgaben ihre Hand und alle negativen Gedanken schmolzen dahin wie Eisen im Feuer. Sie tauche ihre rechte Hand in eine Schale mit k\u00fchlem Wasser und wischte allen Schmerz und alle Trauer ab wie Schmutz. In der Ferne h\u00f6rte sie Musik erklingen. Sie lie\u00df ihre positive Energie durch alle Poren ihres K\u00f6rpers str\u00f6men und strahlte sie auf ihre neuen Gef\u00e4hrten ab. Und dann begann Kierestella zu singen:<\/p>\n<p>\u201eDie Dunkelheit mag mich noch umgeben,<br \/>doch tief in mir ist das Licht zugegen,<br \/>ich sp\u00fcr' die Liebe<br \/>und vergesse jeglichen Schmerz.<br \/>Jede dunkle Nacht geht einmal vorbei<br \/>und ein strahlender Tag kommt herbei......... \"<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plot zur Mai Con 2008 \u201eStille Nacht\" Oder - Die R\u00fcckkehr der Dunkelchieris Noch sind die N\u00e4chte kalt, aber die Tage versprechen w\u00e4rmer zu werden.Der Schnee weicht allm\u00e4hlich in die h\u00f6heren Lagen zur\u00fcck, aber es gibt immer noch zu viele Wege und Stra\u00dfenderen Br\u00fccken im Winterfrost geborsten oder die von der Schneeschmelze in rei\u00dfende Fl\u00fcsse <a href=\"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1268\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"2008 &#8211; Fr\u00fchjahr\"<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":1222,"menu_order":13,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1268","page","type-page","status-publish","h-entry","hentry","h-as-page"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1268"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2532,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1268\/revisions\/2532"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1222"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}