{"id":1282,"date":"2012-11-18T21:35:27","date_gmt":"2012-11-18T20:35:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1282"},"modified":"2019-04-22T14:57:21","modified_gmt":"2019-04-22T13:57:21","slug":"berichte-november-2008","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1282","title":{"rendered":"2008 &#8211; Herbst"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plot zur November Con 2008<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Hochzeit von Serrais<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Die Geschichte:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin K\u00f6chin, eine gute, aber mein alter Herr ist verstorben und die Entlassung lie\u00df nicht lange auf sich warten.<br>So fand ich mich auf der Stra\u00dfe wieder... und muss mich nun, wohl oder \u00fcbel, auf die Suche nach einer neuen Anstellung machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgeh\u00f6rt habe ich mich und erfahren, dass es eine Hochzeit geben soll...bei denen von Serrais, gar nicht weit von hier und<br>so mache ich mich auf den Weg...<br>Vier Tage auf Schustersrappen bin ich jetzt schon, und habe ein weiteres Maul zu stopfen...<br>noch reichen meine Ersparnisse... aber sie werden kleiner.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, und so suche ich uns ein Quartier,<br>denn unter freiem Himmel mag ich nicht schlafen.<br>Es wird kalt und nass sein und nicht gut f\u00fcr meine Knochen. Bald habe ich die H\u00fctte entdeckt....<br>Man sieht ihr die gute Arbeit bei ihrem Bau noch an, mehr aber auch nicht...eine Schande.<br>Denen von Serrais ging es wohl auch schon mal besser...<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00e4nner, die ich von ihnen habe reden h\u00f6ren, nahmen kein Blatt vor den Mund.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIhnen fehlt die starke Hand.\"<br>\u201eDer Herr dort ist nicht ganz bei Sinnen.\"<br>\u201eDer letzte m\u00e4nnliche Nachkomme ist ihnen auch gestorben. Drei Tage sag ich, dann war es vorbei...\"<br>\u201eDie Hochzeit wird es richten. Es wird frisches Blut in die Linie geben...\"<br>\u201eNee, die geben ja wieder nur eine ihre Frauen fort, hm. An den alten Hastur hei\u00dft es... genauso wie zuvor schon. Das hilft nichts...\"<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles habe ich geh\u00f6rt und es macht mich bang. Denn wenn es keine Nachkommen geben wird, dann werden die Lords<br>der Umlande \u00fcber diesen Landstrich herfallen. Sie werden ihn an sich rei\u00dfen und bluten lassen...<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wichtiger f\u00fcr mich ist eine neue Stellung. Ich brauche Arbeit, f\u00fcr mich und das Kind...<br>Wir richten uns gerade in der H\u00fctte ein, als drau\u00dfen Ger\u00e4usche die Ruhe st\u00f6ren.<br>Pferdehufe, das Klirren von Waffen...<\/p>\n\n\n\n<p>Ich st\u00fcrze vor die T\u00fcr, erschrocken erst, denn es k\u00f6nnten R\u00e4uber sein, die Stra\u00dfen sind in diesen Tagen nicht sicher.<br>Doch dann ist es Ehrfurcht die mein Herz ergreift und mich erstarren l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine riesige Reisegesellschaft m\u00fcht sich den schmalen Weg \u00fcber die Ebene hinauf.<br>Soldaten, Spielleute aber vor allem eine gro\u00dfe Masse roten Haares f\u00e4llt mir ins Auge, feine Kleider, Spielleute.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich senke den Kopf. Es muss die Hochzeitsgesellschaft sein. So viele edle Menschen....<br>und alle wollen sie hier einkehren f\u00fcr die Nacht.<br>Ihr Weg f\u00fchrt sie nach Serrais... zu einer Hochzeit. Ein letzter Streifen roten Lichts in der Ferne.<\/p>\n\n\n\n<p>Arbeit f\u00fcr mich... wenn ich irgendwann die ehrf\u00fcrchtige Starre, die mich erfasst hat, \u00fcberwinden kann...<br>...werde ich mein Gl\u00fcck vielleicht fassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Drumherum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Plot spielt nicht in der alten Zeitlinie, sondern einige Jahrhunderte fr\u00fcher, vor Herrin der St\u00fcrme.<br>Daher m\u00fcssen es neue Charaktere sein, die ihr anmeldet.<br>Alle Stammb\u00e4ume sind unbeschriebene Bl\u00e4tter und stehen euch zur Verf\u00fcgung.<br>Die Familie der Ridenows heisst zu dieser Zeit noch Serrais.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr solltet ein Teil der Reisegesellschaft sein. Alle Comyn sind willkommen,<br>sowie Personen die zu deren engerem Gefolge geh\u00f6ren...<br>es wird sich aber insbesondere lohnen einen Comyn, eine Comynara von Rang und Namen zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gefolge ist in Ordnung und wird sicher nicht \u00fcbersehen, allerdings wird es kein Plot f\u00fcr einfache Leute.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtet euch f\u00fcr die Reise ein, da der Plot in der Reiseh\u00fctte spielen wird...<br>aber vergesst auch nicht, dass es um eine Hochzeit geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SL bereitet einige \u00dcberraschungen vor, aber wie immer k\u00f6nnt ihr auch eure eigenen Ideen einbringen.<br>F\u00fcr kleine Intrigen, Familienfehden etc. ist hier auch wieder jede Menge Platz.<br>Schreibt sie in die Charakterbeschreibungen, n\u00f6tige Absprachen mit anderen Spielern<br>werden dann von der SL koordiniert... ebenso k\u00f6nnt ihr das Forum f\u00fcr<br>Absprachen oder Fragen zum Plot benutzen, dort wird euch auch die SL gerne weiterhelfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Spa\u00df bei der Charaktererstellung<\/p>\n\n\n\n<p>Renata, Mii, Farlean, Bredhya<\/p>\n\n\n<h3><span style=\"color: #993300;\">November Con 2008 - Berichte<br>\n<\/span><\/h3>\n<p>Hier findet ihr die Berichte der Cons, die die im Forum gepostet wurden.<\/p>\n<p><a href=\"#al\">Aleric Hammerfells Erlebnisse<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"al\"><\/a>Aleric Hammerfells Erlebnisse<\/h3>\n<p>Aleric Hammerfell befand sich mit seiner Schwerster Larissa Storn auf dem Weg zur Hochzeit von K\u00f6nig Hastur. Larissas Mann Paolo w\u00fcrde nachkommen, da er auf dem Gut der Storns noch etwas zu erledigen hatte.<br>\nBei einer Rast, nicht weit von der Reiseh\u00fctte entfernt, in welcher sie sp\u00e4ter einkehrten, begegneten sie einem Barden, welcher eine gar schaurige Geschichte erz\u00e4hlte. Er sprach von einem K\u00f6hler, welcher vor langer Zeit in seinem Haus Kinder aufnahm, welche auf mysteri\u00f6se Weise verschwanden. Seit jener Zeit solle es in den W\u00e4ldern, in welchen sie sich befanden spuken. Larissa und Aleric taten dies als Schauerm\u00e4rchen ab, welche auch ihnen als Kinder erz\u00e4hlt wurden, um sie daran zu hindern des Nachts aus ihren Betten zu steigen. In der H\u00fctte sollten sie jedoch zum Nachdenken kommen.<br>\nDa die Nacht kalt werden w\u00fcrde suchten die Geschwister eine Reiseh\u00fctte, die sie einige Zeit sp\u00e4ter auch fanden. Die Fenster waren hell erleuchtet und bereits beim \u00f6ffnen der T\u00fcr vernahmen sie ein regelrechtes Stimmengewirr. Kaum dass die T\u00fcr hintern ihnen ins Schloss gefallen war kam ein hilfreicher Geist des Hauses die Treppe herunter.<br>\nBei ihrem Anblick brabbelte er vor sich hin, noch mehr G\u00e4ste, noch mehr G\u00e4ste, das Haus ist voll. Hilfsbereit packte er mit an und half das Gep\u00e4ck ins Obergeschoss zutragen. Als Aleric den Raum betrat traute er seinen Augen kaum. Fast auf jedem Fleckchen Boden lagen Decken und Felle, die mit den verschiedensten Hierarchien Darkovers besetzt waren.<br>\nAuch wenn er bei weitem die wenigsten von ihnen kannte, so konnte man doch an ihrer Reisekleidung und des Gep\u00e4cks erkennen, in welcher Stellung sie sich befanden. Dank Larissa fanden sie noch einen ruhigen Platz und dies auch keine Sekunde zu fr\u00fch.<br>\nKaum hatten sie ihr Lager f\u00fcr die Nacht eingerichtet und ein P\u00e4cken ihres Proviants der K\u00fcche gegeben, traf noch eine weitere Gruppe Reisender ein. Diese Gruppe verwirrte Aleric etwas, da der augenscheinliche Herr kein Wort sprach, sondern an seiner statt immer sein Friedensmann. Obwohl sein Magen ihm signalisierte, dass es an der Zeit w\u00e4re etwas zu essen, musste dieser wohl noch etwas warten.<br>\nMit einmal beherrschte Aufregung und Entsetzen das Haus.<br>\nZwei Frauen waren die Treppe herauf gekommen und auf dem Absatz zusammen gebrochen. Sein erster Drang war ihnen zur Hilfe zukommen, jedoch befanden sich bereits einige der h\u00f6heren Comyn bei ihnen, da sie von ihrem Lager aus die Ankommenden fr\u00fcher gesehen hatten. So beschloss er, sich erstmal fern zu halten, denn was h\u00e4tte er schon machen k\u00f6nnen, was sie nicht zu leisten im Stande w\u00e4ren. Larissa und Aleric beobachteten aus einiger Entfernung das Geschehen.<br>\nDie beiden Frauen sahen ziemlich mitgenommen aus. Ihre Kleidung wies L\u00f6cher, Risse und eingetrocknetes Blut auf.<br>\nWas mag ihnen wohl zu gesto\u00dfen sein?<br>\nNachdem die Damen versorgt waren, etwas gegessen hatten, so wie auch Aleric und Larissa, begab er sich zu ihnen. So erfuhr er, was ihnen zugesto\u00dfen war. Bei ihren Erz\u00e4hlungen kam ihm die Geschichte des Mannes wieder in den Sinne, die er einige Zeit zuvor an diesem Tag geh\u00f6rt hatte. Klar, die beiden Geschichten passten nicht zusammen, jedoch war irgendetwas faul.<br>\nDer Mann, welcher die Geschichte erz\u00e4hlt hatte war zwischenzeitlich ebenfalls in der H\u00fctte angekommen und erz\u00e4hlte seine Geschichte. Nachdem aber auch die anderen diese als M\u00e4rchen abtaten, verschwendete Aleric auch nicht all zuviel Zeit darauf, hier einen Zusammenhang herzustellen.<br>\nIrgendwann w\u00e4hrend Aleric sein Geschirr reinigte und noch mal nach den Reittieren gesehen hatte war K\u00f6nig Hastur mit seinem Friedensmann, seiner Schwester und zuk\u00fcnftigen Frau eingetroffen.<br>\nNachdem es noch einen zweiten \u00dcberfall auf einen Mann mit seinem Botenvogel gegeben hatte, teilte Hasturs Friedensmann die anwesenden M\u00e4nner in zweier Gruppen ein um das Haus zu bewachen. Aleric hatte es mit der letzten Wachschicht an der Seite des Friedensmanns getroffen.<br>\nAls dies Larissa h\u00f6rte, geriet sie in Sorge um ihn. Denn schlie\u00dflich war er der Erbe des Hauses, immer noch unverheiratet, ohne Erben und was sollte sie tun, wenn ihm irgendetwas zu stie\u00df, w\u00e4hrend ihr Mann Paolo noch nicht da war.<br>\nIn der Zeit bis zu seinem Wachdienst, versuchte er soviel Zeit wie irgend m\u00f6glich mit Larissa zu verbringen, um ihr die Sorgen etwas zu nehmen. Hier bei kamen im die McArans zur Hilfe.<\/p>\n<p>Denn durch die nachbarschaftliche Bekanntschaft, welche sich in dieser Situation gut vertiefen lie\u00df, konnte man die Schrecken und Sorgen des Abends etwas vergessen. Ja, es kam sogar zu regelrecht erheiternden Gespr\u00e4chen. Es lie\u00df sich nicht vermeiden, dass so gar gelacht wurde, w\u00e4hrend alle anderen Anwesenden in ernster Stimmung waren.<br>\nIm laufe des Abends kam der Bewahrer des Dalereuth-Turmes, Caryl Aillard, mit einer Bitte auf ihn zu. Er, Aleric, m\u00f6ge sich doch etwas mit dem \u201eseltsamen\u201c Heiler unterhalten. Caryl wollte in Erfahrung bringen, ob mit diesem Mann wirklich alles in Ordnung war. Jedoch ergab sich im Laufe des Abends erstmal keine passende M\u00f6glichkeit.<br>\nAls dann Mikhail MacAran mit seinem Friedensmann zu ihrem Wachdienst gingen, legte Aleric sich mit seiner Schwester auf ihr Nachtlager, um noch eine M\u00fctze voll Schlaf zu bekommen. Das letzte was er an diesem Abend sah und woran er sich beim Aufwachen erinnerte, war eine Horde maskierter Trockenst\u00e4dterwachen, die die Frauen mit sich nahmen.<br>\nAls er langsam wieder zu sich kam, musste er sich erst mal orientieren. Er stellte fest, dass der Boden wesentlich h\u00e4rter und k\u00e4lter war, als er ihn in Erinnerung hatte. Zu dem war es ungew\u00f6hnlich dunkel und kalt. Um ihn herum lagen lauter Menschen. Er selbst lag mit seinem Kopf auf irgendjemandem. Wo war er und wo war seine Schwester, die doch eigentlich neben ihm h\u00e4tte liegen m\u00fcssen? W\u00e4hrend er sich aufsetzte und die Umgebung betrachtet kamen ihm die Bilder, die er vor dem einschlafen gesehen hatte wieder in den Sinn. Ein Griff an seine Seite sagte ihm, dass sein Dolch, das Schwert und auch seine Tasche mit den Heiltr\u00e4nken weg waren.<br>\nAls er wieder einigerma\u00dfen bei Sinnen war fing er an nach seiner Schwester zu rufen, jedoch konnte er keine Antwort h\u00f6ren, da bereits noch mehr Stimmen im Raum angstvoll und fragend nach Bekannten riefen. So erhob er sich, um sie zu suchen.<br>\nKaum dass er sie unter all den kreuz und quer liegenden Leuten gefunden hatte, wurde seine Aufmerksamkeit auf einen Mann gelenkt. Dieser hockte an der gegen\u00fcberliegenden Wand. K\u00f6nig Hastur, der Bewahrer und noch einige andere dr\u00e4ngten sich um ihn und befragten ihn.<br>\nWas Aleric von dieser Szene noch mitbekam, war ein K\u00f6nig Hastur, der mit einem L\u00f6ffel, den der Mann ihm gegeben hatte, versuchte die T\u00fcr auf zuschlie\u00dfen. In Alerics Kopf arbeitete es, wie man denn hier wieder raus kommen k\u00f6nnte.<br>\nAls er sich die Lage nochmals besah, erblickte er einen Schacht, durch den Licht einfiel. Als er sich diesem n\u00e4herte, standen dort bereits Mikhail MacAran und Melissa Aillard, welche den Blick nach oben gerichtet hatten.<br>\nDas Loch war recht hoch oben und schmal, jedoch w\u00e4re es einer Person von Melissas Statur wahrscheinlich m\u00f6glich hindurch zu kommen. So wurde der Beschluss gefasst sie hinauf zu heben. Jedoch kamen sie nicht sehr weit. Nach dem es im Raum immer ruhiger wurde, lie\u00df man Melissa erstmal wieder runter.<br>\nKeine Sekunde zu fr\u00fch!<br>\nKaum standen alle wieder aufrecht, \u00f6ffnete sich die T\u00fcr. Was er dann sah, lie\u00df an seinen Erinnerungen vor dem Einschlafen keine Zweifel mehr. Herein kamen etliche vermummte Gestalten mit Schwertern, Krumms\u00e4beln und Armbrust bewaffnet.<br>\nDie Mehrheit der Anwesenden hatte sich an die Mauern zur\u00fcck gezogen. Aleric musste erkennen, dass er sich immer noch mitten im Raum befand. Neben ihm stand sein Nachbar. Als er wieder zur T\u00fcr blickte, sah er ein Wesen, welches im Gesicht wie eine Katze aussah, dass einen D\u00e4mpfer in H\u00e4nden hielt.<br>\nSuchend sah er sich um, ob noch einer den D\u00e4mpfer in den H\u00e4nden des Katzenwesens gesehen hatte. Ein Blick und Nicken des Friedensmanns hinter ihm, ein weiterer zu Hjalmar, der neben der T\u00fcr stand, sagte ihm, dass auch sie den D\u00e4mpfer wahrgenommen hatten.<br>\nNach einer kurzen Absprache mit Mikhail schlugen die Nachbarn zu. Die n\u00e4chsten Wachen, die in ihre n\u00e4he kamen, bekamen ihre M\u00e4ntel ab. Alles, was er dann noch sp\u00fcrte, war ein Schlag auf den Kopf.<br>\nAls er wieder zu sich kam, fand er sich auf dem Boden liegend wieder. Der Kopf pochte und es fiel ihm erst mal schwer, die Augen offen zuhalten und den Kopf etwas zu heben.<br>\nEinige Augenblicke sp\u00e4ter brach ein erneuter Tumult los. Aleric entschied sich erst mal liegen zubleiben und abzuwarten. Nach diesem Tumult lag ein vor Schmerzen schreiender Bewahrer auf dem Boden, mit einem Pfeil in der Seite. Man gestattete gerade noch, dass der anwesende Heiler im den Pfeil ohne Narkose entfernte und verband. Seine Schwester sah er bei einer Gruppe von Frauen an der T\u00fcr stehen, wo auch Hjalmar stand. Die dann folgenden Erkl\u00e4rungen durch ihre Entf\u00fchrer brachten ihm Klarheit dar\u00fcber, warum sie an der T\u00fcr stand und nicht bei ihm war.<\/p>\n<p>Sie hatten w\u00e4hrend der Zeit, in der er nicht bei Bewusstsein war die Frauen willk\u00fcrlich verschiedenen M\u00e4nnern zugeteilt. Wenn die Frauen sich nicht ordentlich benahmen, musste der zugeteilte Mann an ihrer statt leiden.<br>\nIrgendwann begannen sie die Gruppen in ein Haus zubringen, auf dass sie es annehmlicher haben w\u00fcrden. Mikhail und er lie\u00dfen sich Zeit mit dem aufstehen. W\u00e4hrend des letzten Angriffs durch die Gefangenen war ein Schwert neben ihnen auf dem Boden gelandet, welches von Mikhail geistesgegenw\u00e4rtig mit seinem Mantel bedeckt wurde. Unter Aleric lag der Strick, mit dem der Turban es Hausherren befestigt war. Sie sahen zu, dass sie beide Dinge m\u00f6glichst unbemerkt einstecken und mitnehmen konnten. Dies erwies sich leichter als gedacht.<br>\nAls sie dann als letzte den Raum verlie\u00dfen, stellten sie fest, dass ihnen niemand folgte. Lediglich auf der Treppe kam ihnen eine der Wachen mit einer Armbrust entgegen. Sie machte jedoch keine Anstalten ihnen zu folgen oder sie gar aufzuhalten.<br>\nIm Freien angekommen sahen sich Aleric und Mikhail nochmals um. Noch immer waren keine Wachen zu sehen. Mikhail fragte ihn, was sie nun machen sollten. Die f\u00fcr Aleric einzig logische Antwort war, die Gelegenheit beim Schopfe packen.<br>\nFlucht!<br>\nGesagt, getan. Sie nahmen die Beine in die Hand und rannten los. Zu ihrem Gl\u00fcck mussten sie nicht weit laufen, denn bald zeigte sich vor ihnen eine kleine H\u00fctte, deren Tor offen stand. Nichts wie rein da. Nun verbargen sich Aleric und Mikhail dort erst mal und warteten ab, ob man ihnen folgen w\u00fcrde. Nach dem sich nichts tat, er\u00f6rterten sie erst mal ihre Lage. Sie hatten ein Schwert, einen Strick und ihre M\u00e4ntel. Wirklich viel ausrichten konnten sie damit nicht.<br>\nEin Versuch via Laran die Gefangenen oder Laranbegabte in der n\u00e4hren Umgebung zu erreichen scheitert. Folge dessen musste sich auf dem Gel\u00e4nde noch ein weiterer D\u00e4mpfer befinden. Die Lage war wirklich nicht gut.<br>\nKeiner von beiden wollte seine Familie einfach hier zur\u00fcck lassen, aber irgendetwas mussten sie tun. Aleric dachte an die Fehden, die es zwischen seiner Familie und den Storns gegeben hatte, bis es zur politischen Hochzeit zwischen den Storns und Hammerfells gekommen war. Sollte er seine Schwester nicht wieder wohlbehalten seinem Schwager zur\u00fcck bringen, mochte er gar nicht daran denken, was dann geschah.<br>\nSo beschlossen sie schweren Herzens sich auf den Weg zu machen, um Hilfe zuholen. Also pirschten sie \u00fcbers Gel\u00e4nde.<br>\nNach mehreren Stunden mussten Aleric und Mikhail fest stellen, dass es unm\u00f6glich war vom Gel\u00e4nde zu kommen, da alle Tore stark bewacht waren, so wie die Mauern.<br>\nWas nun? Was blieben ihnen jetzt noch f\u00fcr M\u00f6glichkeiten?<br>\nBis jetzt waren sie auch noch auf kein Gem\u00e4uer gesto\u00dfen, in dem sich der D\u00e4mpfer befand. Somit konnte sich dieser aus ihrer Sicht nur irgendwo im Herrenhaus oder der n\u00e4heren Umgebung befinden. Dies war ihre momentan einzige Chance. Den D\u00e4mpfer finden, ihn ausschalten und somit den \u00fcbrigen gefangenen Comyn die M\u00f6glichkeit bieten mit Laran zu zuschlagen.<br>\nMit diesem Plan machten sie sich also auf den Weg zum Herrenhaus. Etlichen Wachen konnten sie geschickt ausweichen.<br>\nKurz vorm Ziel gerieten sie dann jedoch in eine \u00dcbermacht an Wachen, welche Aleric und seinen mit Streiter gefangen nahmen. Das kurze Gefecht ging nicht spurlos an ihnen vor\u00fcber. Beide bekamen einen Treffer am Bein ab. So dass sie nicht mehr all zu gut zu Fu\u00df waren. Zum Gl\u00fcck erwies sich die Verletzung nur als eine Fleischwunde.<br>\nAls sie in den Raum gebracht wurden, in dem sich die M\u00e4nner befanden, musste Aleric zu seinem Entsetzen feststellen, dass sie auch irgendwann seinen Schwager, gefangen genommen hatten.<br>\nWie ist ihm bis heute noch nicht ganz klar, denn schlie\u00dflich war er in der Reiseh\u00fctte nicht bei ihnen und im Kellerraum hatte er ihn auch nicht gesehen.<br>\nEin Blick in die Runde zeigte ihm, dass der Bewahrer noch am Leben war, aber schlafend auf einem behelfsm\u00e4\u00dfigen Bett lag. Einer der Begleiter von Hjalmar lag mit einem Augenverband da, der Friedensmann wies ebenfalls Verletzungen auf. K\u00f6nig Hastur war nicht im Raum, als dieser jedoch zur\u00fcck kam, sah Aleric, dass er einen Verband am Kopf trug.<br>\nDie einzigen, die augenscheinlich keine Verletzungen aufwiesen, waren der Heiler, der Friedensmann des K\u00f6nigs, sein eigener Schwager, der jedoch nicht k\u00e4mpfen kann, Hjalmar, so wie die beiden M\u00e4nner, die er am Abend zuvor in der Reiseh\u00fctte gesehen hatte. Diese zwei erschienen ihm jedoch nicht als hilfreich.<\/p>\n<p>Somit waren nicht viele \u00fcbrig, die in irgendeiner Weise ohne Laran h\u00e4tten k\u00e4mpfen k\u00f6nnen.<br>\nNoch bevor der Heiler sich seiner blutenden Wunde am Unterschenkel widmete, wurde Melissa Aillard in den Raum gelassen. Sie kniete sich neben das Krankenlager des Bewahrers, ihres Bruders. Mit einem Seitenblick zu ihm, gab sie ihm zu verstehen ihrem Bruder nichts von den Ketten an ihren H\u00e4nden zu sagen. Er nickte ihr zu und lies dann seine Wunde verarzten. W\u00e4hrend dieser Zeit kam Caryl Aillard zu sich. Er schrie vor Schmerzen. Die Ketten an den H\u00e4nden seiner Schwester endeckte er auch ohne zutun eines anderen, was seiner Verfassung nicht dienlich war.<br>\nAleric suchte sich einen Platz in der n\u00e4he von Mikhail, Hjalmar und seinem Friedensmann. Die Schnur, welche ihm bei ihrer Gefangennahme locker um den Hals lag, besa\u00df er immer noch. Irgendwie hatten diese St\u00fcmper zum zweiten mal nicht mitbekommen, dass ihre Gefangenen dank ihrer Hilfe \u00fcber Waffen verf\u00fcgten. Da Aleric nicht wusste, ob er den Strick noch mal brauchen w\u00fcrde und bevor sie ihn ihm abnehmen w\u00fcrden, band er ihn sich um den Bauch unter seine Tunika.<br>\nHjalmar zeigte ihm dann noch einen Kerzenst\u00e4nder, der sich unter dem Bett des Bewahrers befand. Somit hatten sie also zwei m\u00f6gliche Waffen.<br>\nAls Remi den Raum betrat und sich zu ihnen setzte, kam Aleric eine Idee. Er versuchte Remi zum spielen zu bewegen. Remi ging auch darauf ein, wollte ihn jedoch f\u00fcr das Spiel nicht mit aus dem Raum in einen anderen nehmen. Aleric hatte jedoch eine Lust auf das Spiel mit so vielen Leuten in einem Raum. Also musste er sein Vorgehen \u00e4ndern. Er versuchte Remi davon zu \u00fcberzeugen, dass in seiner Tasche was w\u00e4re, was er zum Spielen gerne h\u00e4tte.<br>\nIn diesen Versuch schaltete sich auch der Friedensmann von Hjalmar ein. Jedoch hatte Remi zu viel Angst, um ihnen wirklich zu helfen.<br>\nDas einzige, was er anbrachte war ein Kinderbrettspiel der Trockenst\u00e4dter. Nach einer kurzen Erkl\u00e4rung des Spiels musste Aleric erkennen, dass das Gl\u00fcck auf seiner Seite war. Gewinnen w\u00fcrde das Kamel, welches als letztes ins Ziel kommt und das sollte das sein, das der Spieler auf seiner Karte hat. Nach dem das Kamel, welches auf Alerics Karte war, nicht auf dem Spielfeld war, war es ein leichtes zu gewinnen. Somit musste er Remi nur noch zu einer Wette bewegen.<br>\nJedoch wurde Remi abberufen und ward nicht mehr gesehen. Also erstmal aus der Traum von einer gewonnen Wette. So sa\u00dfen sie da und warteten ab, was als n\u00e4chstes geschehen m\u00f6ge.<br>\nZwar ergab sich eine Situation, in der sie den Sohn des Herrn des Hauses h\u00e4tten gefangen nehmen k\u00f6nnen, da er sich unbewaffnet und ohne W\u00e4chter in den Raum wagte, aber dieses Festsetzen h\u00e4tte ihnen nichts gebracht. So zumindest die Ansicht von Hjalmar und ihm.<br>\nNach einer weiteren Zeit, in der nichts geschah, tauchte dann der Obermufti auf. Er hatte ein R\u00e4tselspiel bei sich. Ein Holzk\u00e4stchen mit acht L\u00f6chern und dazu acht St\u00e4bchen. Diese sollten alle in das K\u00e4stchen. Wenn es den Herrn gel\u00e4nge, w\u00fcrden die gefangenen M\u00e4nner \u201eKihar\u201c, Ehre beweisen.<br>\nUnd zwar nur dann. Kinderspiele!<br>\nAlso fingen die ersten an das R\u00e4tsel zul\u00f6sen. Kaum zur T\u00fcr raus, kam er auch schon wieder rein. Fragte nach ob das R\u00e4tsel schon gel\u00f6st sein. Nein, dann spricht er auch nicht mit dem K\u00f6nig.<br>\nStatt dessen h\u00e4tte er noch ein Spiel, welches zwei Gefangene bestreiten sollten. Hjalmar und sein Friedensmann stellten sich zur Verf\u00fcgung. Sie bekamen beide die Augen verbunden. Einer Glocken um die F\u00fc\u00dfe, der andere drei Messer. Der mit den Messern musste den mit den Glocken drei mal treffen. Super, sie waren ja noch nicht verletzt genug!<br>\nIn der zwischen Zeit l\u00f6sten die restlichen das R\u00e4tsel, wobei der schlaue Geist seines Schwagers Paolo eine tragende Rolle spielte. Das gel\u00f6ste R\u00e4tsel war dann jedoch nicht mehr wirklich von Interesse.<br>\nWas soll das?<br>\nNa ja, Aleric hatte in der zwischen Zeit seine Schwerster Larissa gesehen, welche ihm mit Ketten an den H\u00e4nden gegen\u00fcber stand. Sehr erfreut war er dar\u00fcber nicht.<br>\nEr versucht Hilfe zu holen, setzt sein Leben f\u00fcr sie und sein Haus aufs Spiel und was macht sie, sie l\u00e4sst sich in Ketten legen.<br>\nGut, vielleicht hatte sie keine andere Wahl.<br>\nSie versicherte ihm auch, dass ihr nicht bekannt war, dass er in der zwischen Zeit frei auf dem Gel\u00e4nde war und versucht hatte die Lage zu ihren Gunsten zu ver\u00e4ndern. Ihnen war nur gesagt worden, wenn sie die Ketten nicht anlegten, w\u00fcrde es ihren M\u00e4nnern bzw. m\u00e4nnlichen Verwanden schlecht ergehen. Mit einem mal durften die M\u00e4nner in den Raum der Frauen. Endlich w\u00fcrde jeder von ihnen seine Verwanden wieder sehen.<br>\nJedoch war die Widersehensfreude nicht sehr euphorisch.<br>\nK\u00f6nig Hastur erkl\u00e4rte seinen Verzicht auf die Hochzeit, so dass der Herr des Hauses, in die Comyn einheiraten konnte, um endlich sein ersehntes Laran in seiner Familie zu haben. Einige Vertreter der h\u00f6heren und auch niederen Comyn erkl\u00e4rten zu diesem Vorhaben ihr Einverst\u00e4ndnis.<br>\nAleric geh\u00f6rte zu den wenigen, die dazu nichts sagten und sich somit jegliche Option zum Handeln offen lie\u00dfen.<br>\nWas er auch nicht so ganz verstehen konnte, warum die Comyn sich dazu entschlossen, den Kerl, ihren Peiniger bis nach der Hochzeit leben zu lassen, jetzt wo sie mit Laran wieder wirken konnten. Okay, es war nur Unterhaltung via Laran m\u00f6glich, jedoch sollten sie doch gestandene M\u00e4nner sein um ihn auf \u201enormale\u201c Weis ...<br>\nSo kam es also nach dem Essen, welches gemeinschaftlich eingenommen wurde, zur Hochzeit.<br>\nDieser wohnte Aleric nicht die ganze Zeit bei, ebenso sah er keine Notwendigkeit dieser Farce auch noch seine Gl\u00fcckw\u00fcnsche zu entrichten.<\/p>\n<p>So nahm er sich lieber etwas von dem Gerstensaft und verzog sich in den Hof zum Plauschen. An diesem Tag w\u00fcrde wohl nichts mehr geschehen, wo zu er n\u00fcchtern und bei Sinnen sein musste. Alles weitere w\u00fcrde sich morgen dann ergeben. Eins sei noch gesagt, zu mindestens gab der Herr nach der Hochzeit den Comynaras ihre Ehre wieder, in dem sie ihre Ketten ablegen durften.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plot zur November Con 2008 Die Hochzeit von Serrais Die Geschichte: Ich bin K\u00f6chin, eine gute, aber mein alter Herr ist verstorben und die Entlassung lie\u00df nicht lange auf sich warten.So fand ich mich auf der Stra\u00dfe wieder... und muss mich nun, wohl oder \u00fcbel, auf die Suche nach einer neuen Anstellung machen. Umgeh\u00f6rt habe <a href=\"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1282\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"2008 &#8211; Herbst\"<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":1222,"menu_order":14,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1282","page","type-page","status-publish","h-entry","hentry","h-as-page"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1282","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1282"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1282\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2533,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1282\/revisions\/2533"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1222"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}