{"id":1934,"date":"2017-01-08T18:29:35","date_gmt":"2017-01-08T17:29:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1934"},"modified":"2019-04-22T15:57:20","modified_gmt":"2019-04-22T14:57:20","slug":"berichte-maerz-2016","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1934","title":{"rendered":"2016 &#8211; Fr\u00fchjahr"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plot zur M\u00e4rz Con 2016<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hestral goes to Thendara<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Intime<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGut, dann reiten wir!\u201c Rodrigo sprach die vier magischen Worte und der Turm zu Hestal befand sich in Aufruhr. Es wurde besprochen, dass ein Gro\u00dfteil der Turmcrew nach \u00d6ffnung der P\u00e4sse sich auf den Weg nach Thendara machen sollte. Die Wollm\u00e4use und der Enthaarungsschaum waren mittlerweile so ausgereift, dass f\u00fcr diese Produkte H\u00e4ndler und Vertriebswege in Thendara gesucht werden sollten. Die Einnahmen aus den Verk\u00e4ufen w\u00fcrden die Neueinstellungen und die geplanten, neuen Projekte finanzieren.<br>Auch wenn Rodrigo nicht ganz wohl dabei war, den Turm in Notbesetzung zur\u00fcck zu lassen, sah er doch ein, dass niemand anders f\u00fcr die Verhandlungen in Frage kam. Au\u00dferdem sollte er sich auch mal wieder bei seiner Familie blicken lassen.<br>Da Fredrik und Emilia die Urheber der meisten Projekte waren, durfte diese beiden nat\u00fcrlich nicht fehlen. Elaine und Dio waren auch mit von der Partie und schlugen vor, in Alton House in Thendara unterzukommen. Da der Fr\u00fchjahrsball anstand, werden die meisten Suiten auf Burg Comyn belegt sein.<br>Sobald die P\u00e4sse offen sind, wird geritten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Outtime<\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar Freunde machen sich auf den Weg nach Thendara, um dort ihren Gesch\u00e4ften nach zu gehen. Sie werden dort Gesch\u00e4fte machen, Freunde treffen und Besuche empfangen. Wir sind nicht so viele, wir k\u00f6nnen das Intime also wieder flexibel ansetzen. Wenn ihr m\u00f6gt, schon Freitag Abend mit einem Musikabend.<br>Es geht hierbei vor allem um Charakterentwicklung. \u00dcberlegt euch etwas f\u00fcr euren Charakter und denkt daran \u2013 Entwicklung geht nur, wenn ihr keine \u201eAllesk\u00f6nner\u201c seid. Probleme und deren L\u00f6sung bringen den Charakter weiter. Wenn ihr W\u00fcnsche habt oder ein besonderes St\u00fcck vom Plot wollt \u2013 sprecht mich an.<br>Es m\u00fcssen nicht nur Turmcharaktere auftauchen. Wir spielen in Thendara, wo nahezu jeder einen Grund findet, sich aufzuhalten. Dennoch solltet ihr irgendeine Verbindung zu den Anwesenden haben (Familie, Freunde, Feinde\u2026), damit ihr eine Berechtigung f\u00fcr die Anwesenheit in House Alton habt. Denkt daran, euch mit den betreffenden Personen OT abzusprechen.<br>Wir spielen hier im Rahmen eine Turmcrew, entsprechend hoch die Chancen auf einen Laranplot.<\/p>\n\n\n<h2><span style=\"color: #993300;\">M\u00e4rz Con 2016 - Berichte<br \/><\/span><\/h2>\n<p>Hier findet ihr die Berichte der Cons, die im Forum gepostet wurden.<\/p>\n<p><a href=\"#dia\">Ein Fr\u00fchlingsfest in Thendara<\/a><br \/>(Emilia und Coryn)<\/p>\n<p>am 19. Tag des dritten Monats \u2013 im 5 Jahr der Herrschaft Oktaviens<br \/>Am Tag des Fr\u00fchlingsfestes<\/p>\n<p>Coryn\u2026<br \/>Wenn ich wenigstens den Abend zu vor trinkend und in irgendeiner Taverne feiernd verbracht h\u00e4tte. Dann h\u00e4tte sich dieser h\u00f6llische Kopfschmerz zumindest gelohnt. Aber ich war am gestrigen Abend nicht nur fr\u00fch zu Bett gegangen, ich hatte auch au\u00dfer Minztee nichts getrunken und schon gar keinen Alkohol. M\u00fcrrisch und ein wenig blass betrat ich den Speisesaal von Alton-House und erhoffte mir eine gro\u00dfe Tasse Jako. \u00dcber die Bedienstete, die im Schlafgewand am Tisch sa\u00df und als sie mich sah erschrocken aus dem Raum fl\u00fcchtete, wollte ich mir bevor ich gen\u00fcgend Jako getrunken hatte auch keine Gedanken machen. So gr\u00fc\u00dfte ich die restlichen Diener h\u00f6flich und schenkte mir von dem noch dampfenden Hei\u00dfgetr\u00e4nk in meine Tasse. Ein wenig Brot mit Butter, nach mehr verlangte es mich nicht - suchte ich mir am Ende des Raums einen Sitzplatz und harrte der Dinge die da kommen wollten. Und sie kamen, in Form von Rodrigo von Hestral an der Seite von Diotima Alton, beide nahezu in Staatsornat. Ich blickte an mir herab, befand den Wappenrock des Hauses Syrtis dennoch als Angemessen und wandte mich wieder meinem Jako zu, nicht jedoch ohne beide geb\u00fchrend und freundlich zu gr\u00fc\u00dfen. So freundlich es meine Kopfschmerzen eben zulie\u00dfen.<br \/>\u201eBei Aldones...du siehst ...schlimm aus\u201c, erkl\u00e4rten mein Bewahrer und Dio gleicherma\u00dfen, was ich mit einem kryptischen Gesichtsausdruck erwiderte, da mir immer noch nicht einfallen wollte, warum dem so war.<br \/>Die Dom\u00e4ne Alton hatte zum Fr\u00fchlingsfest geladen und eigentlich hatte ich vor, den heutigen Abend auf einem Ball tanzend zu verbringen. Doch mit diesen Kopfschmerzen...<br \/>Diotima und Rodrigo verlie\u00dfen kurz darauf das Stadthaus der Dom\u00e4ne Alton um in der Musikergilde nach einem neuen Instrument f\u00fcr Rodrigo zu sehen und die restlichen Mitglieder des Hestralturmes tr\u00f6pfelten langsam in den Speisesaal. Interessanter Weise stellte sich heraus, dass nicht nur ich unter diesen dumpfen Kopfschmerzen litt.<\/p>\n<p>Emilia...<br \/>Oh nein, ich bin wieder so sp\u00e4t. Ich wurde davon wach, dass ich Stimmen aus dem gemeinsamen Speisesaal h\u00f6rte. Es mussten bereits alle beim Fr\u00fchst\u00fcck sein. Ich f\u00fchlte mich noch so verschlafen, obwohl ich doch eine der ersten war, die sich am Abend vorher ins Bett verabschiedet hatte. Eilig wusch ich mich und zog mich an. Auf dem Flur begegnete ich Deyonora Alton, der Herrin das Hauses. Ich sollte keine Eile haben, es sei noch genug Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr alle da und es sei noch ausreichend Zeit. Abgesehen von Elaine sa\u00dfen alle Mitglieder des Hestral-Turms, die im Haus Alton wohnten bereits beim Fr\u00fchst\u00fcck, oder waren \u2013 wie in Dio und Rodrigos Fall bereits damit fertig. Noch leicht benommen goss ich mir einen Becher Jako ein und setzte mich, allen einen guten Morgen w\u00fcnschend neben Amelie an den Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Ich versuchte den Gespr\u00e4chen zu zuh\u00f6ren, kam aber nicht so recht zu mir. Nun, ein gro\u00dfer Becher Jako sollte helfen. Ich h\u00f6rte mit halbem Ohr, dass Coryn etwas von einem Besuch bei einer Familie erz\u00e4hlte, deren Junge hohes Laranpotential hatte. Ich hatte Probleme den Konversationen am Tisch zu folgen. Zu der M\u00fcdigkeit gesellten sich nun noch dr\u00fcckende Kopfschmerzen hinzu. Vielleicht w\u00fcrde eine zweite Tasse Jako das Problem l\u00f6sen. Ich nahm durch meinen dumpfen Kopf hindurch wahr, dass Dio aufgeregt auf Rodrigo wartete, sie wollten gemeinsam das Stadthaus verlassen, ich hatte nicht mitbekommen, wohin sie gehen wollten. Beim Gehen wandte sich Rodrigo noch einmal mir und Amilie zu: \u201eBitte geht doch, wenn ihr mit dem Fr\u00fchst\u00fcck fertig seid auf den Markt und schaut euch die Preise auf dem Wollmarkt an, damit wir den Verkauf der Wollmausprodukte besser kalkulieren k\u00f6nnen\u201c. Ich war mir nicht sicher, ob Coryn, der mir gegen\u00fcber sa\u00df bei dem Wort \u201eWollmaus\u201c zuckte oder ob er ebenfalls unter Kopfschmerzen litt. Ich stellte jedoch fest, dass auch Amelie und Leandra sich die Schl\u00e4fen rieben. Lediglich Kyrill schien noch recht vergn\u00fcgt, der sich an Met fest hielt. Met. Zum Fr\u00fchst\u00fcck. Alkohol zum Fr\u00fchst\u00fcck schien mir ja keine gute Idee zu sein. Aber es handelte sich schlie\u00dflich um Kyrill. Warum ausgerechnet er mit nach Thendara gekommen war, war mir sowieso schleierhaft. Durch meine Kopfschmerzen hindurch nahm ich etwas davon war, dass alle Laranwaffen abgeschafft werden sollten. War das schon wieder Coryn, der diese Idee schon wieder vorgebracht hatte? Sicherlich war es das. W\u00e4hrend ich fast schweigend mein Fr\u00fchst\u00fcck zu mir nahm, \u00f6ffnete sich die T\u00fcr des Fr\u00fchst\u00fccksraumes und zwei \u00e4ltere Herrschaften traten ein. Elaines Augen schienen vor Freude zu strahlen, sie erkannte die \u00e4ltere Maestra wieder und stellte sie uns als ihre ehemalige Gouvernante Gwendolina vor. Nachdem sich Gwendolina kurz zur\u00fcckgezogen hatte, um ihr Quartier zu beziehen, wendeten sich wieder alle ihren Gespr\u00e4chen zu. Elaine und Coryn unterhielten sich gerade \u00fcber die Stammb\u00e4ume der Familien, denen wir m\u00f6glicherweise am Abend auf dem Ball begegnen w\u00fcrden, als sich mir Amelie zuwandte, ob wir nicht auf den Markt gehen wollten. Sie m\u00fcsse an die Luft, ihre Kopfschmerzen seien unertr\u00e4glich. Ich stimmte zu, da mir ebenfalls der Sch\u00e4del zu zerspringen drohte. Wir gaben das Versprechen, nicht ohne Wache zu gehen und wollten gerade unser Geschirr in die K\u00fcche bringen, als Leandra ein Verdacht kam. \u201eLasst bitte euer Geschirr stehen, ich m\u00f6chte etwas pr\u00fcfen..\u201c<\/p>\n<p>Coryn\u2026.<br \/>Ich blickte Leandra an, als sei sie nicht ganz bei Sinnen, als sie mich bat, 'irgendetwas zu tun'. Hatte sie auch von Kyrrils Met getrunken? Ich jedoch zuckte innerlich mit den Schultern und begann, einen alten Kindervers zu singen, doch Leandra unterbrach mich harsch. \u201eDu sollst Dein Laran einsetzen, Coryn!\u201c<br \/>Warum sagte sie das denn nicht gleich? Ich griff nach meinem Matrixstein und konzentrierte...konzentrierte\u2026.es war dumpf und ich hatte einen schalen Geschmack im Mund.<br \/>\u201eBei Aldones\u2026.ich \u2026.ich sp\u00fcre nichts! Es klappt nicht...\u201c<br \/>Ich schluckte hart und erhob mich \u2013 mit Kopfschmerzen.<br \/>Amelie und Emilia standen neben unserem Tisch und ich wandte mich meinen ehemaligen Sch\u00fclerinnen zu.<br \/>\u201eAmelie\u2026.l\u00fcg mich an!\u201c, verlangte ich und sie erwiderte meinen Blick verwirrt.<br \/>\u201eSag etwas, das nicht stimmt!\u201c<br \/>Sie nickte versch\u00fcchtert und erkl\u00e4rte mir, dass sie blaue Socken tragen w\u00fcrde. Dann hob sie vorsichtig ihren Rock. Gr\u00fcn-braun-karierte Str\u00fcmpfe.<br \/>Ich riss meine Augen auf, keuchte und fuhr mir durch die Haare, h\u00e4tte am liebsten laut geschrien.<br \/>Ich konnte den Unterschied zwischen L\u00fcge und Wahrheit nicht mehr h\u00f6ren. Ich konnte meine Matrix nicht mehr einsetzen. Mein Laran war weg.<br \/>Zitternd lie\u00df ich mich auf eine Bank nieder und sah Leandra unsicher an.<br \/>\u201eUnd\u2026...jetzt?\u201c<br \/>Jetzt \u00fcberschlugen sich die Ereignisse und hinderten Leandra an einer Antwort. Denn jetzt kam der Gardist McKennzie mit Rodrigo \u00fcber der Schulter zur\u00fcck ins Alton-House und beide waren auf das \u00fcbelste zugerichtet. Der McKennzie hatte eine Platzwunde an der Schl\u00e4fe und Rodrigo am Hinterkopf.<br \/>Man hatte einen Bewahrer und eine Comynara auf offener Stra\u00dfe angegriffen!<br \/>In Thendara!<br \/>Und man hatte Diotima Alton entf\u00fchrt!<br \/>Und ich hatte kein Laran mehr!<\/p>\n<p>Emilia\u2026<br \/>Ich wusste nicht so recht, wie mir geschah. Gerade waren Amelie und ich wieder hereingekommen \u2013 wir hatten das Anwesen gar nicht erst verlassen \u2013 wurde Rodrigo hereingebracht. Ich st\u00fcrzte auf meinen Bewahrer zu, der auf eine der B\u00e4nke gelegt wurde. Hatte den keiner seine Wunden bemerkt? Warum standen nur alle aufgeregt herum? \u201eGibt es denn hier keine Verb\u00e4nde?\u201c Rief ich und versorgte notd\u00fcrftig erst einmal seine Wunde mit meinem Schal. Irgendjemand reichte einen Verband, doch Rodrigo wehrte sich heftig. Er war bei Bewusstsein, doch war er nicht ganz er selbst.<br \/>In all dem Durcheinander klopfte es leise an der Hintert\u00fcr. Da niemand darauf reagierte, \u00f6ffnete sich vorsichtig die T\u00fcr und meine Verwandte Aliciane trat ein. Richtig, wir hatten uns Briefe geschrieben und sie war sehr erfreut mich in Thendara zu treffen, da auch sie geplant hatte einiges Besuche dort t\u00e4tigen. Nun stand Aliciane in der T\u00fcr und au\u00dfer mir schien niemand von ihr Notiz zu nehmen Zu gro\u00df war die Sorge um Dios Verschwinden und den Zustand unseres Bewahrers. Ich ging auf Aliciane zu, um sie Willkommen zu hei\u00dfen, doch ich brachte kein vollst\u00e4ndigen S\u00e4tze heraus. Irgendjemand in der Menge schien sie bemerkt zu haben da die ersten Worte der Begr\u00fc\u00dfung waren \u201eWarum kommt ihr durch die Hintert\u00fcr?\u201c In kurzen Worten umriss ich f\u00fcr Aliciane die Situation. Ich h\u00e4tte ihr gerne ein Getr\u00e4nk und etwas zu Essen angeboten \u2013 warum nur hatte die Hausherrin von ihr keinerlei Notiz genommen? \u2013 doch da wir den Verdacht hatten, dass jedes Essen im Hause Alton mit vergiftet war erschien mir dies keine gute Idee. Ich war noch immer orientierungslos und mich qu\u00e4lten Kopfschmerzen, was mein Denken verlangsamte. Trotz der chaotischen Situation, in die Aliciane geraten war blieb sie beinahe als einzige ruhig. Da sie nichts anger\u00fchrt hatte und noch im Vollbesitz ihres Larans war, untersuchte sie Rodrigo und konnte au\u00dfer einer leichten Platzwunde und einer Gehirnersch\u00fctterung keine weiteren Sch\u00e4digungen feststellen. Dies war zumindest eine Erleichterung. Dennoch dr\u00fcckte sie ihr absolutes Missfallen aus, mich in unmittelbarer N\u00e4he dieser Menschen zu wissen. Seltsame Dinge begannen sich abzuspielen. Die erste, die sich um die neu angekommene k\u00fcmmerte war Elaine \u2013 von ihr h\u00e4tte ich es am allerwenigsten erwartet. Soweit ich wusste, hegten beide Frauen eine herzliche Antipathie gegeneinander, doch jetzt schienen sie einander Trost spenden zu k\u00f6nnen.<br \/>Auch Elaine erlebte ich pl\u00f6tzlich in einem anderen Licht. Die Frau, die sonst immer die Ruhe in Person gewesen war und als Instanz \u00fcber alles erhaben zu sein schien \u2013 war nerv\u00f6s und verlor beinahe die Fassung. Dies war selbstverst\u00e4ndlich nachzuvollziehen, mit Dio waren wir alle nicht nur durch die gemeinsame Arbeit im Turm verbunden, Elaine und Dio waren auch eng miteinander verwandt.<br \/>Als Rodrigo sich ein wenig besser zu f\u00fchlen schien, versuchte er Dio aufzusp\u00fcren, aber auch ihm gelang dies nicht. Er sprach lediglich davon, einen Hilferuf zu sp\u00fcren, wir sahen dies alle als Zeichen, dass Dio noch am Leben war.<br \/>Ich war in Sorge um Dio, die Diskussionen \u00fcberschlugen sich und niemand schien einen vern\u00fcnftigen L\u00f6sungsansatz zu haben. Meine Nervosit\u00e4t nahm zu und pl\u00f6tzlich hielt ich einen runden Gegenstand in der Hand. Sofort wurden meine Gedanken ruhiger und klarer, mein Herz schlug langsamer und ich konnte dem Geschehen wieder folgen. Ich bewegte das Objekt in meiner Hand und mein Blick schweifte \u00fcber die Gesichter. Ich sah Deionoras energisches Gesicht, Leandra, die konzentriert das Geschehen analysierte, Kyrill mit seinem merkw\u00fcrdigen Grinsen (war das der Met oder f\u00fchrte er etwas im Schilde? Bei ihm wusste man ja nie...). Rodrigo hatte mir den R\u00fccken zugewandt und zuletzt blieb mein Blick an Coryn h\u00e4ngen, der mit einem fragenden Blick konzentriert auf meine H\u00e4nde sah. \u201eEmilia, was hast Du da? Und vor allem, wo hast Du das her?\u201c Erst jetzt blickte ich das Objekt an, was ich zwischen meinen Fingern drehte\u2026<\/p>\n<p>Coryn\u2026..<br \/>Leandra sah mich entgeistert an \u201eNun das ist eine Matrix Coryn, selbst mit Raivannin im Blut solltest Du DAS erkennen k\u00f6nnen!\u201c, erkl\u00e4re sie mir sarkastisch<br \/>Ich hob die Brauen \u201eSicher, nur br\u00e4uchte man HIER vermutlich einen Zirkel der Stufe 20 um sie kontrollieren zu k\u00f6nnen. Und unser Ziegenm\u00e4dchen dreht sie in der Hand herum, als w\u00e4r's ein einfacher Ball!\u201c, konterte ich w\u00fctend.<br \/>Es war zum aus der Haut fahren! Und noch immer wunderte ich mich nicht \u2013 wann war ich denn zu Letzt w\u00fctend gewesen?<br \/>Lady Deionora war inzwischen im Saal angekommen, genau wie Aliciane Aldaran. Eine recht spektakul\u00e4re Mischung will man meinen, aber ich konnte nicht sp\u00fcren, wie sich die Damen innerlich positionierten, denn ich hatte ja kein Laran. Eine der Damen \u00fcberpr\u00fcfte die Matrix in Emilias H\u00e4nden, was diese nur widerwillig zulassen wollte und sp\u00e4testens dann hatten wir unser n\u00e4chstes Problem. Diese riesengro\u00dfe Matrix war auf Emilia eingestimmt. Meine ehemalige Sch\u00fclerin hingegen wusste weder wie lange sie dieses Ding schon hatte noch wo sie es her hatte, nur eins wusste sie ganz sicher, sie wollte es nicht mehr hergeben.<br \/>Ich trank erst einmal einen Becher Jako und nahm ein Nussbrot. Als ich letzteres zum Mund f\u00fchrte, sprang Rodrigo auf und schlug mir das Brot aus der Hand \u2013 und der Jako schwappte \u00fcber.<br \/>\u201eBist Du verr\u00fcckt...hier ist \u00fcberall Raivannin drin!\u201c<br \/>Jetzt sollte ich also neben der Kopfblindheit auch noch Hunger leiden. Meine Laune wurde dadurch ganz sicher nicht besser<br \/>\u201eUnd au\u00dferdem hat Coryn ein Verh\u00e4ltnis mit Amelie!\u201c, t\u00f6nte es da durch den Saal und ich keuchte auf.<br \/>\u201eBitte WAS?\u201c<br \/>Leandra blickte mich schmunzelnd an, doch es war Emilia die meine Aufmerksamkeit in Beschlag genommen hatte.<br \/>Ich hatte jedoch keine Zeit, Emilia nach der Herkunft solch idiotischer Gedanken zu fragen, denn sie erkl\u00e4rte jetzt voller \u00dcberzeugung \u2013 nahm ich an, so ohne Laran \u2013 dass Rodrigo in Diotima verliebt, sei, und daher die Bilder von ihr erhalten w\u00fcrde.<br \/>Ich sah jetzt meinen Bewahrer verzweifelt an.<br \/>Letztlich war es Leandra, die allen Einhalt gebot.<br \/>\u201eH\u00f6rt auf\u2026.sofort...diese Matrix\u2026.es ist diese Matrix!\u201c<br \/>Und wieder \u00fcberschlugen sich die Ereignisse. Denn auch der Met und das Wasser, welches Kyrill vom Markt holen lie\u00df, w\u00e4hrend er selbst nach Diotima suchte waren mit Raivannin vergiftet.<br \/>Was war das?<br \/>Ein Komplott der sich durch die ganze Hauptstadt zog?<br \/>Ich versuchte strategisch zu denken und wandte mich an Lady Elaine und Lady Deionora. Man MUSSTE Lord Alton informieren. Es war sein Haus und es war vor allen Dingen seine Tochter, die verschwunden war.<br \/>Die n\u00e4chste Nachricht, die uns ereilte war, dass man Lord Alton nicht erreichen konnte. Die Verbindung zu ihm und zu seinem Bruder Mikhail, Deionoras Mann, war weg.<\/p>\n<p>Emilia\u2026<br \/>Von Leandras Einwand schien niemand recht Notiz zu nehmen. Zu sehr drehten sich die Gedanken um die verschwundene Diotima, die Frage, wie das Raivannin ins Essen gekommen sein k\u00f6nnte und nun auch, wo sich Lord Alton und sein Bruder Mikhail befanden. Erst einmal stand nur fest, dass sie noch nicht in Nevarsin angekommen waren. Ich \u00fcberlegte fieberhaft, wer \u00fcberhaupt eine M\u00f6glichkeit hatte, an Raivannin zu kommen. Und pl\u00f6tzlich war doch die L\u00f6sung so klar, sah das denn niemand? Ich blickte zu Leandra, wie sollte ich es ihr und den anderen nur verst\u00e4ndlich machen? Nun, ich versuchte vorsichtig, mich der Sache zu n\u00e4hern und fragte zun\u00e4chst wer \u00fcberhaupt Zugang zu Raivannin h\u00e4tte. Nat\u00fcrlich antwortete Leandra ausweichend \u201eJeder hat das hier\u201c. Das war ja klar. Selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrde sie es nicht zugeben. Auch Deionora schien nicht den rechten \u00dcberblick \u00fcber die Vorr\u00e4te zu haben und konnte weder best\u00e4tigen, noch abstreiten, ob etwas im Haus fehlen w\u00fcrde. Ich entschied mich Leandra direkt zu konfrontieren: \u201eLeandra, Du hast uns das Raivannin ins Essen gemischt\u201c. Pl\u00f6tzlich sahen mich alle an. Rodrigo fragte vorsichtig: \u201eEmilia, woher wei\u00dft Du das?\u201c Ich konnte seine Frage nicht beantworten, ich wusste es einfach. Leandra sch\u00fcttelte nur stumm den Kopf und betonte, dass das l\u00e4cherlich sei. Es schien niemand mehr den Gedanken weiter zu verfolgen und ich viel wie apathisch auf meinem Stuhl zur\u00fcck und versank in meinen Gedanken. Aus den Augenwinkeln nahm ich Gwendolina wahr, die sich sehr verd\u00e4chtig an einer der Truhen bewegte. Als sie meinen Blick sah, verhielt sie sich auffallend unauff\u00e4llig und zog sich langsam zur\u00fcck. Das alles kam mir sehr merkw\u00fcrdig vor. Ich verfolgte die Gespr\u00e4che nur noch am Rande und versank in meinen Gedanken. Automatisch nahm ich die Matrix hervor und bewegte sie in meiner Hand. Es gab mir ein Gef\u00fchl von Ruhe und meine Nervosit\u00e4t sank.<br \/>\u201eEmilia, Kind, wir bleiben hier keine Minute l\u00e4nger, wir gehen zum Haus der DiAsturiens!\u201c Alicianes Stimme riss mich aus meiner Apathie. \u201eNein!\u201c rief ich sofort, \u201eIch kann hier nicht weg! Das\u2026 ist meine Familie\u2026\u201c Aliciane musste dies schwer getroffen haben, doch sie behielt die Fassung und versuchte weiter beruhigend auf mich einzuwirken. \u201eEmilia, lass uns zu unserem Familiensitz gehen. Vielleicht\u2026 k\u00f6nnen wir dort wenigstens unvergiftetes Essen bekommen. Und steck endlich diese Matrix weg. Hast Du denn alles vergessen, was Du gelernt hast?\u201c \u00dcberraschenderweise stimmte Elaine Alicianes Vorschlag zu. \u201eJa, lasst uns ein St\u00fcck gemeinsam gehen. Ich werde zu Robay gehen und ihn ebenfalls um Hilfe bitten\u201c. Ich lie\u00df mich von den beiden Frauen dazu bewegen das Haus zu verlassen. Wir gingen ein St\u00fcck gemeinsam und \u2013 obwohl ich s\u00e4mtlicher telepathischer F\u00e4higkeiten beraubt war sp\u00fcrte ich, doch, dass Aliciane ernsthaft besorgt war. Sie plauderte \u00fcber Green Scarp, die Baufortschritte auf Burg Aryn und \u00fcber Corrans Eigenarten. Ich nickte \u2013 wohl an den richtigen Stellen - aber konnte ihr nicht wirklich zuh\u00f6ren. Im Stadthaus der DiAsturiens war lediglich das Dienstpersonal anwesend. Aliciane wechselte ein paar Worte mit dem Coridom und wendete sich dann wieder mir zu. \u201eLiebes, bist Du sicher, dass Du nicht lieber hier bleiben m\u00f6chtest? Es ist alles f\u00fcr Dich hier bereitet und\u2026 ich mache mir Sorgen\u201c. Sie strich mir dabei sanft \u00fcber die Wange. Nein, ich konnte doch meinen Turm nicht im Stich lassen! \u201eAliciane, bitte, lass uns zur\u00fcckkehren...\u201c Ich sah Aliciane flehend an. Ich konnte nicht absch\u00e4tzen, was in ihr vorging. Ihr Blick war jedoch liebevoll und so stimmte sie zu. \u201eIst in Ordnung, Chiya.\u201c Wir verlie\u00dfen das Anwesen der DiAsturiens, das wesentlich kleiner war als das der Altons und schlugen einen Weg zur\u00fcck ein. Pl\u00f6tzlich hatte ich das Gef\u00fchl, als w\u00fcrde Aliciane den Weg k\u00fcnstlich in die L\u00e4nge ziehen, als h\u00e4tte sie \u00fcberhaupt kein Interesse jemals anzukommen. \u201eAliciane, warum bist Du eigentlich nach Thendara gekommen?\u201c fragte ich sie. \u201eNun, um Dich zu sehen, Kind. Nat\u00fcrlich habe ich hier auch noch ein paar andere Dinge zu erledigen, aber das war mein Hauptgrund\u201c. Ich blieb skeptisch, sagte aber nichts dazu. Der R\u00fcckweg erschien mir immer l\u00e4nger. Aliciane schien sich Zeit zu lassen, blieb an Marktst\u00e4nden stehen und\u2026 war dies nicht das Haus der Aldarans? Mir kam ein ungeheuerlicher Verdacht. \u201eAliciane, wie lange hast Du eigentlich deine Familie nicht gesehen?\u201c fragte ich sie. \u201eDu meinst Corran und die Kinder? Nun, seit meine Aufbruch nicht\u2026\u201c- \u201eNein, Aliciane, das meine ich nicht\u201c, unterbrach ich sie und mein Blick fiel auf das Wappen der Aldarans. Sie folgte meinem Blick und begann zu verstehen. \u201eAch Du meinst\u2026 Emilia, Du wei\u00dft wie es um mein Verh\u00e4ltnis zu \u2026 denen steht\u2026\u201c Ich war nicht \u00fcberzeugt, doch wir liefen weiter. Ich begann nun schneller zu laufen, versuchte mich im Stra\u00dfengew\u00fchl von Thendara zurecht zu finden. Aliciane konnte kaum Schritt mit mir halten und rief mir hinterher. Wie durch einen gl\u00fccklichen Zufall sah ich den Zipfel eines Kleides und konnte es Elaine zuordnen. Ich folgte ihr und konnte sie am Haus Alton einholen. Wortlos betrat ich hinter Elaine das Haus als mich auch Aliciane eingeholt hatte. \u201eEmilia, Kind, was ist denn auf einmal los mit Dir?\u201c \u2013 \u201eDu Verr\u00e4terin!\u201c beschimpfte ich sie. Aliciane verstand die Welt nicht mehr. \u201eEmilia, was meinst Du, was ist los?\u201c Wir waren inzwischen wieder in der gro\u00dfen Halle angekommen. Die L\u00f6sung schien noch keinen Schritt n\u00e4her zu sein. Ich drehte mich zu Aliciane um und klagte sie vor allen Umstehenden an: \u201eDu spionierst doch f\u00fcr Aldaran! Gib es zu!\u201c Aliciane war wie vom Donner ger\u00fchrt, blieb jedoch weiterhin gefasst. \u201eEmilia, wie kommst Du denn auf diese Idee? Ich hatte zu\u2026 denen seit Jahren keinen Kontakt mehr\u2026 und das wei\u00dft Du.\u201c \u2013 \u201eDas wolltest Du uns nur wissend machen! Glaubst Du ich habe keine Augen im Kopf? Du hast denen doch Botschaften gegeben! Warum wohl sind wir an deren Stadthaus vorbeigekommen?\u201c \u2013 \u201eEmilia, beruhige Dich doch\u2026\u201c, versuchte Aliciane weiterhin auf mich einzureden. \u201eIch schw\u00f6re Dir, ich bin keine Spionin oder \u00e4hnliches und ich habe niemals irgendwelche Botschaften \u00fcbermittelt\u201c. \u2013 \u201eIch glaube Dir das nicht!\u201c schlug ich ihr entgegen.<br \/>Es war mittlerweile still um uns geworden. Elaine war die erste, die ihre Stimme wieder fand und sich an mich wandte: \u201eEmilia, Jaelle,\u2026 beruhige Dich\u2026 was ist nur mit dir\u2026\u201c \u2013 \u201eDu! Du M\u00f6rderin! Fass mich nicht an!\u201c Ich sah in Elaines entgeistertes Gesicht. Zitternd brachte sie hervor: \u201eIch? Eine M\u00f6rderin? Wen\u2026 soll ich denn umgebracht haben?\u201c \u2013 \u201eLord Alton,\u201c schleuderte ich ihr entgegen. \u201eGemeinsam mit Deionora\u201c \u2013 Es war still im Saal. \u201eEmilia\u2026\u201c ich nahm Rodrigos ruhige Stimme wahr, \u201ewie kommst Du darauf, dass Elaine und Deionora Lord Alton umgebracht haben?\u201c Ich wusste es auch nicht warum. Ich wusste es einfach. Ich beschrieb Rodrigo das Bild, das ich gesehen hatte, Elaine und Deionora und den toten Lord Alton. Sie lachten beide. Elaine und Deionora hatten sich verst\u00e4ndnislos angesehen, aber ich merkte, wie sich Elains Gesichtsz\u00fcge langsam entspannten.<br \/>\u201eEmilia, was bringst Du denn hier f\u00fcr Anschuldigungen hervor? So kenne ich dich ja gar nicht, Du bist doch nicht Du selbst...\u201c Aliciane legte mir sanft die Hand auf die Schulter, ich war jedoch so aufgew\u00fchlt, dass ich mich ihr grob entzog und sie w\u00fctend anfunkelte\u2026<\/p>\n<p>Coryn\u2026<br \/>Elaine war aufgel\u00f6st, Aliciane blickte wie erstarrt!<br \/>Alles rief und schrie durcheinander. Jeder beschuldigte jeden und zwischendurch sah ich Bilder von toten Lords, amour\u00f6sen Bewahrern.<br \/>Ich hielt mir die Schl\u00e4fen, doch dass ich diese Bilder sehen konnte \u2013 die ich nicht sehen wollte \u2013 bedeutete nur, dass die Wirkung des Raivannin nachgelassen hatte.<br \/>Meine Kopfschmerzen jedoch nicht.<br \/>Rodrigo ging mit dem Schwert auf Kyrill los, worauf man meinen Bewahrer fest hielt w\u00e4hrend Kyrill fluchtartig Alton-House verlie\u00df um irgendwo nach Diotima zu suchen oder was auch immer, ich bekam es nicht wirklich mit.<br \/>Als Rodrigo sich halbwegs beruhigt hatte, legte er mir die Hand auf die Schultern<br \/>\u201eCoryn\u2026.du bist der Einzige, der die Serrais-Gabe anwenden kann. KANNST Du sie wieder anwenden?\u201c, fragte er mich und ich konnte die leichte Verzweiflung ob der ganzen Situation wieder sp\u00fcren.<br \/>Ich schloss die Augen und konnte den ruhigen Fluss in mir sp\u00fcren. So nickte ich ihm nur zu. \u201eDann m\u00f6chte ich dass Du in Emilias N\u00e4he bleibst. Beruhige sie, Coryn\u2026.sie ist au\u00dfer sich und bevor sie etwas sagt, was Schlimmes ausl\u00f6sen k\u00f6nnte\u2026.\u201c er blickte zwischen Elaine und Aliciane hin und her und ich wusste was er meinte.<br \/>Emilia stand gerade vor Deionora und erkl\u00e4rte ihr erneut, dass sie ihren Schwager und ihren Mann auf dem Gewissen hatte. Ich erkannte meine ehemalige Sch\u00fclerin kaum wieder.<br \/>Ganz leicht legte ich ihr meine Hand auf die Schulter.<br \/>\u201eEmilia\u2026.\u201c, fl\u00fcsterte ich und lie\u00df die Kraft der Serrais wie einen warmen Fluss zu ihr str\u00f6men. Sie wurde ruhiger. Ich drehte sie sanft zu mir um. Ein Blick und Deionora hatte verstanden. Sie verlie\u00df wissend, dass die Matrix Emilias Geist benebelte die Unterhaltung, die ja mehr ein Monolog seitens Emilia gewesen war.<br \/>Ruhig stand ich vor Emilia, noch immer flossen die beruhigenden Kr\u00e4fte meiner Donas zu ihr und ich zog sie in meine Arme. Eine Geste, welche ich Emilia noch nie hatte zu Teil werden lassen.<\/p>\n<p>Emilia\u2026.<br \/>\u201e\u2026Ich habe Dich ausgebildet. Ich lasse Dich damit nicht alleine\u2026\u201c Langsam drangen Coryns leise Worte an mein Ohr. Er hielt mich im Arm und mein Herz begann ruhiger zu schlagen. Der Nebel lichtete sich langsam und ein Gef\u00fchl von Ruhe und Frieden stellte sich ein. Ich f\u00fchlte mich geborgen. In diesem Moment war es wie im Auge eines Sturms um uns herum schien die Welt zu toben, aber hier war alles still. Langsam lie\u00df mich Coryn los und gab mich an Elaine und Aliciane. Sie schienen mir verziehen zu haben, denn sie sahen mich besorgt an und hielten meine Hand. Ich sah Aliciane an, \u201everzeih mir\u2026\u201c \u2013 \u201eNat\u00fcrlich Chiya, es ist die Matrix, die dich beeinflusst\u2026\u201c<br \/>Die Matrix\u2026 richtig. Langsam griff ich in meine Tasche und f\u00fchlte den kalten Stein. Er f\u00fchlte sich so gut an. \u201eKind, Steck das weg\u201c, Aliciane wollte nicht, dass ich den Stein offen zeigte und deutete mir sanft an, sie wieder in die Tasche zu stecken. \u201eUnd Du wei\u00dft wirklich nicht, wo Du sie her hast?\u201c \u2013 \u201eNein, ich wei\u00df es wirklich nicht\u201c. Ein wenig unschl\u00fcssig schob ich die Matrix wieder in meinen Beutel. Es tauchten wieder Bilder in auf, ich sah Coryn, wie er versuchen wollte Rodrigo zu intrigieren um den Posten des Bewahrers zu bekommen, Gwendolina, wie sie eine Kette stahl\u2026 Aber ich ging diesen Ideen nicht mehr nach. Es waren Bilder, die mir die Matrix gesandt hatte und in meinem jetzigen Zustand konnte ich nicht mehr unterscheiden, was Einbildung war und was wirklich meinem Verstand entsprang. Vorerst entschied ich mich deshalb, das Geschehen erst einmal weiter zu beobachten, bis ich das Gef\u00fchl h\u00e4tte, wieder klar denken zu k\u00f6nnen.<br \/>Rodrigo schien immer noch ein wenig mitgenommen durch seine Kopfverletzung zu sein. Dennoch schien er wieder Bilder zu empfangen. Er sprach von einem Feuer, dass er sah. Diotima schien nach ihm zu rufen. Ich sah, wie Coryn pl\u00f6tzlich rote Ohren bekam und leicht peinlich ber\u00fchrt Rodrigo anblickte: \u201eEin Federhut?\u201c fl\u00fcsterte er leise.<br \/>Pl\u00f6tzlich kam Kyrill hereingest\u00fcrmt. Er sah erb\u00e4rmlich aus, ein Auge war geschwollen und er war verschrammt. \u201eSie haben mich zusammengeschlagen!\u201c Rodrigo schien innerlich mit sich zu k\u00e4mpfen nicht die Beherrschung zu verlieren als er schlie\u00dflich fragte: \u201eWer hat Dich zusammengeschlagen und Wo?\u201c Er sei gemeinsam mit der Stadtwache die Strecke noch einmal abgelaufen, die Rodrigo und Diotima gegangen seien in der Hoffnung Hinweise zu finden. Doch genau an der Stelle, an der auch Rodrigo zusammengeschlagen wurde, h\u00e4tte es auch ihn erwischt. In Rodrigo keimten Zweifel. \u201eStimmst Du einem Wahrheitsbann zu?\u201c Fragte er ohne lange Umschweife Kyrill. Man merkte Kyrill an, dass er mit sich haderte. Stimmte er nicht zu, so machte er sich h\u00f6chst verd\u00e4chtig. Aber irgendetwas wollte er verbergen, so viel stand fest.<br \/>Kyrill musste einige Fragen \u00fcber sich ergehen lassen und schien diese auch wahrheitsgem\u00e4\u00df zu beantworten, da das blaue Licht gleichm\u00e4\u00dfig schien und keine Spur eines Flackerns zu erkennen war. Allerdings waren seine Antworten ausweichend und sie f\u00fchrten zu keiner L\u00f6sung. Rodrigo verlor die Geduld und hatte pl\u00f6tzlich ein Messer in der Hand, das er Kyrill an den Hals hielt: \u201eDu wei\u00dft wo Dio ist! Sag es!\u201c Kyrill schien seine Chancen abzuwiegen und brachte schlie\u00dflich hervor: \u201eIch k\u00f6nnte sie finden\u2026\u201c<\/p>\n<p>Coryn\u2026<br \/>Ich schloss die Augen, den Mund zu einem Strich zusammen gepresst.<br \/>Also war er es doch! Bei Zandrus 9. H\u00f6lle\u2026.warum?<br \/>Auch wenn ich mir diese Frage gut selbst h\u00e4tte beantworten k\u00f6nnen, so blieb es doch bei einer Spekulation. Und die Rettung von Dio erschien mit jetzt erst einmal wichtiger.<br \/>Ich \u00fcbergab Emilia in die Sichere Obhut von Elaine und schloss mich der Befreiungsaktion von Diotima an. Und es dauerte auch nicht lange und wir konnten die Tochter des Alton-Lords ohne nennenswerten Unterbrechungen ins Stadthaus der Altons zur\u00fcck bringen.<br \/>Ich k\u00f6nnte jetzt davon berichten, wie Lady Elaine Kyrill den Inhalt eines Wasserglases ins Gesicht sch\u00fcttete, so sehr echauffierte sie sein Tun. Ich k\u00f6nnte berichten, wie Leandra mit Diotioma eine Unterredung f\u00fchrte, da sie als \u00dcberwacherin starke Zweifel daran hegte, dass dieser Komplott allein Kyrills Idee war - und wie sich Leandras Verdacht best\u00e4tigte. Ich k\u00f6nnte auch davon berichten, dass Lord Alton und sein Bruder schlie\u00dflich doch noch in Nevarsin aufgetaucht sind und warum sie so sp\u00e4t dort eingetroffen waren. Und ich k\u00f6nnte weiterhin berichten, dass man wohl eine Regelung fand, in dem man die vermeintliche Straftat zur Wahrheit machte und die Hochzeit von Diotima und Kyrill verk\u00fcndete. Rodrigo und die Damen Alton w\u00fcrden am heutigen Abend zum Ball auf Burg Comyn gehen und sich dort zumindest sehen lassen. Ansonsten w\u00fcrde man \u00fcber die Vorkommnisse Stillschweigen bewahren! Es war eine Sache der Comyn, genauer der Alton.<br \/>Und eigentlich waren meine Gedanken in dem Moment nicht bei den privaten Begebenheiten der Comynlords und ihren Familien, sondern bei Emilia. Sie stand noch immer unter dem Einfluss dieser Matrix und ich merkte selbst, wie sie die Gedanken eines jeden verschmutzte, der nur lange genug in ihrer N\u00e4he war. Ich war und blieb in Emilias N\u00e4he, sandte Minute f\u00fcr Minute und Stunde f\u00fcr Stunde den beruhigenden Kraftfluss meiner Gabe zu ihr und wollte erreichen, dass es ihr gut ging und sie sich nicht all zu gro\u00dfe Sorgen machte.<br \/>Denn ich machte mir Sorgen, WIRKLICHE Sorgen!<br \/>Ein Gespr\u00e4ch mit Rodrigo best\u00e4tigte mir, dass ich mir diese mit Recht machte und begr\u00fcndet.<br \/>\u201eWir k\u00f6nnten versuchen, sie mental abzuschirmen, Rodrigo!\u201c, schlug ich vor und mein Bewahrer nickte zustimmend.<br \/>Leandra, Diotima, Rodrigo und ich sa\u00dfen kurz darauf in einem Kreis um genau das mittels unserer Larankraft zu tun. Wir wollten die Matrix abschirmen und so ihren Einfluss auf uns und vorrangig auf Emilia d\u00e4mmen. Emilia, die sich nicht aus der Verbindung zwischen ihr und mir l\u00f6sen wollte, war bei mir, doch in den Kreis nahm Rodrigo sie nicht mit hinein.<br \/>Und mit einem Mal wurde es Dunkel um mich\u2026\u2026<\/p>\n<p>Emilia\u2026<br \/>Ich wusste, dass es das Richtige war, die Matrix von mir abzuschirmen. W\u00e4hrend Coryn weiterhin beruhigend auf mich einwirkte, leitete Rodrigo einen Kreis, um die Matrix von mir zu l\u00f6sen und zu d\u00e4mpfen. Da die Matrix au\u00dfer mir niemand ber\u00fchren konnte, musste ich sie selbst ablegen. Es kostete mich viel Kraft und ich sp\u00fcrte auch, das Coryn langsam seine Kr\u00e4fte schwanden. Aber es musste sein. Langsam glitt die Matrix aus meiner Hand und das letzte was ich sah, war wie sich langsam der Deckel des D\u00e4mpfers schloss. Dann wurde es schwarz.<br \/>Ein Gef\u00fchl von Panik riss mich aus der Dunkelheit. Mein Herz raste, ich sp\u00fcrte nur noch einen Gedanken... die Matrix. Ich musste zu ihr. Sie war in diesem Kasten... Ich musste nur... Ich sprang auf und rannte auf den D\u00e4mpfer zu, bis ich sp\u00fcrte, dass ich festgehalten wurde. Ich stolperte, fiel auf die Knie und war so kurz davor die Matrix zu erreichen, ich wollte mich befreien, schlug um mich... doch etwas beendete meine Raserei. Ich sp\u00fcrte die sanften Wellen und die beruhigende Kraft von Coryn. Ich sank zusammen. Was hatte diese Matrix nur aus mir gemacht. Sanft zog mich Coryn auf die Beine. \u201eEmilia. Es ist vorbei. Alles wird nun gut.\u201c Langsam beruhigte ich mich wieder. Die isolierte Matrix zog mich noch immer an, aber es fiel mir leichter dem Drang sie wieder herausholen zu wollen zu widerstehen. Ich f\u00fchlte eine gro\u00dfe M\u00fcdigkeit, aber auch Coryn schien Kraft gelassen zu haben. Er sah beinahe flehentlich zu Rodrigo \u201eDu musst mir helfen...\u201c Woraufhin Rodrigo nur nickte und ich eine Art Energietransfer zwischen den beiden beobachtete. Nach einigen Momenten wirkte Coryn bereits wesentlich erholter.<br \/>Es schienen sich alle wieder soweit erholt zu haben. Dio wurde wieder auf ihren Stubenarrest geschickt und der Rest zog sich wieder in die gro\u00dfe Halle zur\u00fcck um zu beratschlagen, wie es nun weitergehen sollte. Ich wich nicht mehr von Coryns Seite.<\/p>\n<p>Coryn\u2026<br \/>Ich war in ihrer N\u00e4he und sie in meiner. Das, was sich anfangs wie eine Strafe anh\u00f6rte, entpuppte sich als kurzweilig und interessant, trotz der schwierigen Situation als fr\u00f6hlich und tiefgr\u00fcndig. Kurzum, ich genoss die N\u00e4he von Emilia und sah sie seit langem wieder einmal richtig an. Sie war nicht mehr meine Sch\u00fclerin! Wir unterhielten uns viel und lange doch auch das Schweigen war nie krampfhaft oder tragisch.<br \/>Und doch wollte ich wissen, wie diese Matrix funktionierte. So unternahm ich einen Selbstversuch. Ich bat Emilia mir die Matrix auszuh\u00e4ndigen und versuchte mich von Alton-House zu entfernen, doch so sehr ich es auch wollte, wenige Augenblicke sp\u00e4ter stand ich wieder vor der T\u00fcr des Stadthauses. Die Matrix wollte dort also nicht weg! Jetzt wollte ich wissen, ob die Matrix nicht weg von Emilia wollte, oder ob es andere Gr\u00fcnde hatte, dass ich es nicht vermochte, meine Schritte dorthin zu lenken, wo ICH hinwollte. Also ging ich mit Emilia in Thendara spazieren. Den Weg aus der Stadt hinaus lie\u00df uns die Matrix auch gemeinsam nicht nehmen, wir standen wieder vor dem Stadthaus. Einer inneren Intuition folgend, schlug ich jetzt den Weg zur Burg ein. Und von dort aus wollten wir pl\u00f6tzlich nicht mehr weg! Wir wollten tanzen gehen, wollten bleiben. Ich musste all meine Kraft zusammen nehmen und nur mit Rodrigo unterst\u00fctzend in meinem Geist gelang es mir, dass wir zur\u00fcck zum Stadthaus kamen. Der Weg von der Burg weg war schmerzhaft, doch sobald wir n\u00e4her an das Haus der Altons heran kamen, gingen die Schritte leichter.<br \/>Das Ergebnis lag klar auf der Hand. Die Matrix suchte nach Laran und zwar nach viel Laran. Auf Alton-House war der gesammelte Hestral-Zirkel (au\u00dfer Fredrik, ja) zu Besuch und auf Burg Comyn die Telepathen einer ganzen Gesellschaft, da Hastur zum Ball geladen hatte.<br \/>Ich hielt Emilias Hand und suchte Rodrigos Blick.<br \/>'Sie kann hier gerade nicht weg, Rodrigo\u2026\u2026.', erkl\u00e4rte ich ihm \u2013 allerdings unn\u00f6tiger Weise, denn Rodrigo kam bereits fr\u00fcher zu dem Entschluss.<br \/>\u201eSie wird hier bleiben, Coryn, ich habe vorhin bereits mit Hjalmar von Thendara gesprochen. Er...Emilia kann in seinen Turm kommen und dort wird er versuchen, die Matrix in einen isolierten Raum zu bannen. Und doch ist sie an die Matrix gebunden und es w\u00e4re fatal, Emilia mit nach Hestral zu nehmen\u201c<br \/>Ich kaute auf meiner Unterlippe. Es gefiel mir nicht sonderlich, was Rodrigo da vorschlug und doch wollte mir nichts sinnigeres einfallen.<br \/>\u201eAber du kannst sie da doch nicht allein hinschicken\u2026.so wie es ihr geht!\u201c<br \/>Rodrigo sch\u00fcttelte den Kopf \u201eNein, du wirst bei ihr bleiben!\u201c<br \/>Ich keuchte auf. \u201eBitte...was? Willst Du mich loswerden?\u201c<br \/>Den darauf folgenden Streit schiebe ich auf den Einfluss dieser Matrix, denn ich warf ihm Dinge an den Kopf, die ich bei klarem Verstand nicht einmal gedacht h\u00e4tte.<br \/>Am Ende jedoch lagen wir uns in den Armen und es war beschlossen. Emilia und ich w\u00fcrden im Turm zu Thendara bleiben. Und der Preis daf\u00fcr, war nicht gering.<\/p>\n<p>Emilia\u2026<br \/>Langsam drangen die Worte zu mir durch, mit denen mir Rodrigo und Coryn erkl\u00e4rten, dass ich nicht nach Hestral zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Coryn hielt die ganze Zeit \u00fcber meine Hand, dennoch traf mich diese Erkenntnis wie ein Schlag. Hestral war f\u00fcr mich ein Zuhause geworden und nun sollte ich hier zur\u00fcck bleiben. Nat\u00fcrlich war es der einzige Weg, das wusste ich. Der einzige Trost war, dass Coryn bei mir bleiben w\u00fcrde, aber auch er blieb nicht freiwillig. Ich konnte auch nur erahnen, was dies f\u00fcr Rodrigo bedeutete. Er verlor nicht nur seinen ersten Techniker, auch die Vereinbarung, die mit Hjalmar getroffen hatte konnte f\u00fcr Rodrigo nicht zum Vorteil sein.<br \/>Der n\u00e4chste Morgen war der Tag der Abreise. Heute trennten sich viele Wege trennen. Ein letztes Mal umarmte ich meinen Zirkel, bevor ich den Weg zum Thendara-Turm antrat. Rodrigo begleitete Coryn und mich zum Turm von Thendara. Ich sp\u00fcrte wieder, welche Kraft es Coryn und mich kostete, die Matrix von Alton-House weg zu bekommen. Je n\u00e4her wir doch dem Turm kamen, desto leichter wurden unsere Schritte wieder.<br \/>Am Turm angekommen, wurden wir durch die gro\u00dfe Eingangshalle in den Empfangsraum gef\u00fchrt. Rodrigo musste Hjalmar einen Gedanken gesandt haben, da wir nicht lange warten mussten. Ich konnte nicht mitbekommen, welche Gedanken Rodrigo und Hjalmar austauschten. Schlie\u00dflich wandte sich Rodrigo Coryn und mir zu. \u201eNun...\u201c Es bedurfte keiner Worte. Ich sah den Kummer in Rodrigos Augen. Wortlos umarmte er Coryn und mich zu Abschied. Er nickte Hjalmar kurz zu und verlie\u00df eilig den Saal. Mein Hals schn\u00fcrte sich zu und ich k\u00e4mpfte gegen meine Tr\u00e4nen an. Pl\u00f6tzlich empfing ich jedoch ein Bild... von einer Laute und einem Hut mit Feder... Ich sah Coryn an und ein leichtes L\u00e4cheln umspielte seine Lippen. Auch ich musste leicht lachen.<br \/>\u201eNun ihr beiden, dann kommt mal mit...\u201c<\/p>\n<p>\u2026 doch dies ist eine andere Geschichte.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plot zur M\u00e4rz Con 2016 Hestral goes to Thendara Intime \u201eGut, dann reiten wir!\u201c Rodrigo sprach die vier magischen Worte und der Turm zu Hestal befand sich in Aufruhr. Es wurde besprochen, dass ein Gro\u00dfteil der Turmcrew nach \u00d6ffnung der P\u00e4sse sich auf den Weg nach Thendara machen sollte. Die Wollm\u00e4use und der Enthaarungsschaum waren <a href=\"https:\/\/www.darkover-con.de\/?page_id=1934\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"2016 &#8211; Fr\u00fchjahr\"<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":1222,"menu_order":28,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1934","page","type-page","status-publish","h-entry","hentry","h-as-page"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1934"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1934\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2569,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1934\/revisions\/2569"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1222"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.darkover-con.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}