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Larp & Darkover

Was ist Larp?

LiveActionRollPlay – oder Liverollenspiel bezeichnet ein Rollenspiel, bei dem die Spieler ihre Spielfigur psychisch selbst darstellen.

Was ist bei uns anders, als bei anderen LARPs?

  • Unsere Con beginnt am Donnerstag mit einer ambientigen Einstimmungsphase, die OT (Outtime) ist.
    • Unser LARP (Plot) an sich geht von Freitag bis Samstagabend.
  • Unsere Gruppenstruktur spielt auch eine Rolle. Wir sind weit mehr Frauen als Männer. Dieser und auch andere Gründe führten dazu, dass bei uns Frauen auch Männerrollen spielen.
  • Unser Spiel basiert DKWDDK mit Elementen von Telling.
    • Unsere Magie/Laran basiert auf schönem ausspielen, Telling, Regelwerk und Wahrscheinlichkeit (siehe Regelwerk).
  • Wir arbeiten mit einem standardisierten Charakterbogen, den wir ausgefüllt der SL im Vorfeld zur Verfügung stellen.
  • Wir leben eine weichere Linie, was die Ständesysteme oder den Umgang mit Familienfehden/Zwistigkeiten angeht.
  • Wir arbeiten und spielen mit recht ausführlichen Stammbäumen. Und wenn jemand einen neuen Charakter spielen möchte, so führt sein erster Weg zu unserer Stammbaumbetreuung und auch zu den Ansprechpartnern der jeweiligen Familien und Domänen.
  • Wir haben wechselnde Plotplanungen und Spielleitungen. Ein Plot ist Teil der Con.

Was ist bei uns anders, als bei Marion Zimmer Bradleys Darkover?

Es hat sich so entwickelt, dass sich unser LARP - Darkover von jenem Darkover, welches MZB in ihren Romanen aus dem Zeitalter des Chaos beschreibt, doch etwas unterscheidet. Das hat seinen Ursprung in der reinen Menschlichkeit, dass wir nicht immer alles auswendig wussten und wir den Spielern bei der Erschaffung ihrer Charakteren Freiheiten gelassen haben.

  • Wir haben nicht streng darauf geachtet, ob die Verbindung der Eltern eines Charakters logisch im Sinne der Politik, des Zuchtprogramms oder des Vassallenstatus war. So hat sich ein ziemlich eng verstricktes Netz der Familien ergeben, die es uns eigentlich unmöglich machen einen Krieg anzuzetteln. Was für das Zeitalter des Chaos doch eher untypisch ist.
  • Auch haben sich bei uns die Ridenows schon recht gut etabliert und haben in viele Familien eingeheiratet. Dabei müssten sie doch eigentlich noch immer als Eindringlinge gesehen werden. Nun, im Grunde haben wir dieses Problem selbst gelöst, in dem wir diese "feindliche Übernahme" der Serrais durch die Ridenows vor einigen Jahren als Plot ausgespielt haben und diesen einige Generationen vor die vorherigen ZdC-Plots gelegt hatten.
  • Eine zeitliche Einordnung, ob wir vor oder nach Herrin der Stürme spielen, ist nicht so ganz einfach. Zum einen liegt bei uns die Krone der Hasturs, bei den Hasturs von Hastur, was bei MZB nicht immer klar definiert ist. Zum anderen sind bei uns - als Eltern und Großeltern - die Rockravens noch im Stande, gute familiäre Verbindungen einzugehen. Was doch vor Herrin der Stürme der Fall war.
  • Ein weiterer Unterschied ist wohl der Vassallenstatus mancher kleinerer Familien. Hier haben wir uns bei jenen, die schwer einzuordnen waren, einfach selber überlegt, wohin sie gehören sollen. Auch ist damit die Lage mancher Familien in der Geographie nicht so, wie sie stimmig sein sollte. Aber selbst MZB konnte sich nicht immer merken, wo was lag, also sind wir da in guter Gesellschaft.
  • Die von uns bespielte Karte basiert auf vielen Recherchen, aber manche Dinge mussten wir für uns und unser Spiel einmal entscheiden, weil vieles schlicht in den Büchern nicht erwähnt wird oder unterschiedlich beschrieben wird.
  • Da wir nicht auf Darkover erzogen wurden, stellt es sich als SEHR schwierig dar, seinem Gegenüber nicht in die Augen zu blicken. Daher lassen wir dieses Detail sein und sehen uns beim sprechen an.